Cyclohexanonoxim
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| Strukturformel von Cyclohexanonoxim | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Cyclohexanonoxim | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6H11NO | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 113,16 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
0,98 g·cm−3 (90 °C)<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
90 °C<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
206–210 °C<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
1 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Cyclohexanonoxim ist eine cyclische chemische Verbindung, die zu den Oximen zählt.
Gewinnung und Darstellung
Cyclohexanonoxim kann aus Cyclohexanon und Hydroxylamin gewonnen werden.
Eigenschaften
Die Verbindung ist thermisch instabil. Eine DSC-Messung zeigt ab 126 °C eine stark exotherme Zersetzung mit einer Wärmetönung von −2205 J·g−1 bzw. −250 kJ·mol−1.<ref name="Morisaki">Ando, T.; Fujimoto, Y.; Morisaki, S.: Analysis of differential scanning calorimetric data for reactive chemicals in J. Hazard. Mat. 28 (1991) 251–280, doi:10.1016/0304-3894(91)87079-H.</ref><ref name="Rogers">Wang, Q.; Rogers, W.J.; Mannan, M.S.: Thermal risk assessment and rankings for reaction hazards in process safety in J. Therm. Anal. Calorim. 98 (2009) 225–233; doi:10.1007/s10973-009-0135-z.</ref>
Verwendung
Diese Verbindung ist eines der wenigen technisch wichtigen Oxime. Es ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von ε-Caprolactam.<ref>Eintrag zu Cyclohexanon. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Die Umsetzung zu ε-Caprolactam erfolgt durch Beckmann-Umlagerung mit Hilfe von konzentrierter Schwefelsäure. Aus diesem wird dann durch Polymerisation Nylon (Polyamid 6, auch Perlon genannt) gewonnen.
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Augenreizender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Oxim
- Cyclohexan