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Cyclohexanonoxim

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Strukturformel
Strukturformel von Cyclohexanonoxim
Allgemeines
Name Cyclohexanonoxim
Andere Namen
  • N-Hydroxycyclohexanimin (IUPAC)
  • (Hydroxyimino)cyclohexan
Summenformel C6H11NO
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-874-0
ECHA-InfoCard 100.002.613
PubChem 7517
ChemSpider 7236
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 113,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS"/>

Dichte

0,98 g·cm−3 (90 °C)<ref name="GESTIS"/>

Schmelzpunkt

90 °C<ref name="GESTIS"/>

Siedepunkt

206–210 °C<ref name="GESTIS"/>

Dampfdruck

1 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS"/>

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 228​‐​302​‐​319​‐​373​‐​412
P: 210​‐​280​‐​301+330+331​‐​312​‐​305+351+338​‐​337+313​‐​370+378<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Cyclohexanonoxim ist eine cyclische chemische Verbindung, die zu den Oximen zählt.

Gewinnung und Darstellung

Cyclohexanonoxim kann aus Cyclohexanon und Hydroxylamin gewonnen werden.

Eigenschaften

Die Verbindung ist thermisch instabil. Eine DSC-Messung zeigt ab 126 °C eine stark exotherme Zersetzung mit einer Wärmetönung von −2205 J·g−1 bzw. −250 kJ·mol−1.<ref name="Morisaki">Ando, T.; Fujimoto, Y.; Morisaki, S.: Analysis of differential scanning calorimetric data for reactive chemicals in J. Hazard. Mat. 28 (1991) 251–280, doi:10.1016/0304-3894(91)87079-H.</ref><ref name="Rogers">Wang, Q.; Rogers, W.J.; Mannan, M.S.: Thermal risk assessment and rankings for reaction hazards in process safety in J. Therm. Anal. Calorim. 98 (2009) 225–233; doi:10.1007/s10973-009-0135-z.</ref>

Verwendung

Diese Verbindung ist eines der wenigen technisch wichtigen Oxime. Es ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von ε-Caprolactam.<ref>Eintrag zu Cyclohexanon. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Die Umsetzung zu ε-Caprolactam erfolgt durch Beckmann-Umlagerung mit Hilfe von konzentrierter Schwefelsäure. Aus diesem wird dann durch Polymerisation Nylon (Polyamid 6, auch Perlon genannt) gewonnen.

Synthese von Caprolactam
Synthese von Caprolactam

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein