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Wasa

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Wasa
Logo Wasa

Besitzer/Verwender Barilla
Produkte Nahrungsmittel
Website www.wasa.com
Datei:Wasabröds fabrik i Filipstad - JvmKCAC10645.jpg
Stammwerk Wasa in Filipstad
Datei:Barilla in Celle, 1400.jpg
Barilla-Werk in Celle

Wasa ist ein Markenname von Barilla und geht auf die einstige Wasabröd AB zurück, die seit der Übernahme durch Barilla den Namen Barilla Sverige AB trägt. Viele Produkte von Barilla (auch italienische) werden unter der Marke Wasa vertrieben.

Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen 1919 in der schwedischen Stadt Skellefteå von dem Bäcker Karl Edvard Lundström unter dem Namen AB Skellefteå Spisbrödsfabrik. 1931 erfolgte der Umzug nach Filipstad.<ref name=":0">About Us. Barilla Sverige, abgerufen am 10. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">Köp Knäckebröd och Hårdbröd från välkända Wasa. In: Knackebrod-online. Abgerufen am 10. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den 1950er Jahren wurde das Unternehmen zum Königlichen Hoflieferanten von Schweden.<ref name=":0" /> Ab 1957 firmierte das Unternehmen unter AB Wasa Spisbrödsfabrik, seit 1964 hieß es Wasabröd AB. Das Unternehmen wurde nach dem schwedischen König Gustav I. Wasa (auch Roggenkönig) benannt. Zudem bedeutete in der altschwedischen Sprache das Wort Vase auf Deutsch Ähre.<ref>Backwerk im Namen des Königs. In: WELT. 16. November 2011, abgerufen am 10. April 2024.</ref>

1965 wurde ein Werk in Dänemark eröffnet, ein weiteres in Deutschland 1967.

1982 verkaufte die Familie Lundström das Unternehmen an Sandoz.<ref>Abspaltung von Novartis – Sandoz: Wie sich eine Farbfabrik zum Pharmakonzern wandelte. SRF, 15. September 2023, abgerufen am 1. März 2024.</ref> Dabei erhielten die Erben, unter denen Carl Lundström († 2025) war, für ihren Anteil umgerechnet jeweils 10 Millionen Euro.<ref>Reinhard Wolff: Berichte über rechtsradikale Aktivitäten: Vorwürfe gegen Ex-"Pirate Bay"-Helfer. In: taz. 6. März 2009, abgerufen am 23. April 2024.</ref> 1999 wurde das Unternehmen vom italienischen Barilla-Konzern gekauft und in Barilla Sverige AB umbenannt, aber der Markenname Wasa beibehalten. Seitdem werden viele Produkte von Barilla unter dem Namen Wasa in Deutschland angeboten, beispielsweise Cracker aus Italien mit Olivenöl.

Unternehmen

Wasa ist der nach eigenen Angaben weltgrößte Hersteller von Knäckebrot.<ref>wasa.de: Über Wasa</ref> Die Hauptniederlassung befindet sich in Stockholm, die Produktionsstätten liegen im schwedischen Filipstad und in Celle, Deutschland. Im Jahr 2015 produzierten im Werk in Celle 285 Mitarbeiter 24.000 Tonnen Knäckebrot.<ref>Barilla in Deutschland: Geschäftsvolumen innerhalb von 10 Jahren verdoppelt. 3. Juli 2015, abgerufen am 10. April 2024.</ref> In Deutschland werden die Produkte über die Barilla Deutschland GmbH in Köln vertrieben. In Filipstad befindet sich auch das Wasa-Barilla-Knäckebrödsmuseum.<ref>Wasa-Barilla crispbread museum – Storfors. In: Visit Värmland. Abgerufen am 10. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Bäckerei in Filipstad bezieht ausschließlich Ökostrom. Erklärtes Ziel ist es, Knäckebrot möglichst aus lokal angebautem Getreide zu backen.<ref name=":1" /><ref>Bareedygtighed. In: Barilla. 2021, abgerufen am 10. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Wasa – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />