Martins Dukurs
| Martins Dukurs Vorlage:SportPicto | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Martins Dukurs (2020) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 31. März 1984 (42 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Riga, Datei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 179 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 77 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Skeleton | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | SRTS Race Team Skeleton | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Dainis Dukurs Matthias Guggenberger Mihails Arhipovs | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 2001 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 2022 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im WC/EC/NAC/IC | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Martins Dukurs (* 31. März 1984 in Riga, Lettische SSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger lettischer Skeletonfahrer.
Werdegang
Martins Dukurs debütierte im Dezember 2000 in Winterberg als 34. im Skeleton-Weltcup. Im folgenden Januar startete er auch erstmals bei Skeleton-Weltmeisterschaften. In Calgary wurde er 28. In der Saison 2001/02 startete er im neu geschaffenen Europacup. Die erste herausragende Leistung im Weltcup erreichte er als Zehnter im Januar 2005 im vorolympischen Rennen in Turin. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 erreichte er dann den siebten Platz. Bei den Europameisterschaften des Jahres wurde er Achter. In der Saison 2006/07 schloss sich Martins Dukurs dem SRTS Race Team Skeleton an und schaffte in der gleichen Saison den endgültigen Durchbruch. Bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz wurde er Sechster, bei den Europameisterschaften in Königssee hinter seinem Bruder Tomass Dukurs Vierter und beim vorletzten Weltcuprennen der Saison in Winterberg Dritter. In der Saison 2009/10 gewann er vier Weltcuprennen, kam bei jedem Rennen unter die besten fünf und gewann die Gesamtwertung der Weltcupsaison. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann Martins Dukurs die Silbermedaille hinter dem Kanadier Jon Montgomery. Nach drei von vier Durchgängen lag er noch in Führung, rutschte dann aber im letzten und entscheidenden Lauf auf den zweiten Platz zurück.
In der nacholympischen Saison gewann er den ersten zu vergebenen Titel bei der Skeleton-Europameisterschaft 2011 in Winterberg. Im Weltcup erreichte er in acht Rennen sieben Podestplatzierungen, darunter fünf Siege. Er gewann souverän die Weltcup-Gesamtwertung. Gekrönt wurde die starke Saison durch den Gewinn der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 2011 in Königssee. Er fuhr dabei in allen vier Durchgängen Bestzeit. Durch die Siege bei der Weltmeisterschaft 2012 sowie dem Weltcup wurde Dukurs der erste Skeletoni, der zwei Jahre hintereinander beide Titel einholte.<ref>M.Dukurs kļūst par divkārtēju pasaules čempionu, Tomass piektais, sportacentrs.com (lettisch). Abgerufen am 8. März 2015.</ref> Im Januar 2013 gewann er zum vierten Mal die Skeleton-Europameisterschaft 2013 und bei der Weltmeisterschaft gewann er Silber hinter Alexander Tretjakow. Im Weltcup musste er sich nur in einem Rennen Frank Rommel geschlagen geben und gewann überlegen erneut den Gesamtweltcup. Auch 2014 wurde er Europameister und holte zum fünften Mal den Gesamtweltcup, nachdem er nur bei einem Rennen nicht auf dem Podium gestanden hatte. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi konnte er sich jedoch nicht gegen Alexander Tretjakow durchsetzen und gewann erneut die Silbermedaille. Im Winter 2014/15 verteidigte er erneut seinen EM-Titel und gewann souverän zum sechsten Mal in Folge den Gesamtweltcup. Auch den WM-Titel gewann er zum nunmehr dritten Mal. Im Weltcup 2015/16 gewann er sieben der acht Rennen und holte überlegen erneut den Gesamtweltcup. Nur beim siebten Saisonrennen musste er sich Yun Sung-bin geschlagen geben. Dabei gewann er jedoch zeitgleich mit seinem Bruder Tomass sein siebtes Gold bei der Europameisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Igls verteidigte er ebenfalls seinen Titel.
Ab 2010 wurde Dukurs unter anderem durch den ehemaligen Weltmeister Gregor Stähli trainiert.
Im Sommer 2022 gab Dukurs seinen Rücktritt bekannt.
Auszeichnungen
Dukurs wurde 2010 mit dem Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet.<ref>Starkovam un olimpiskajiem medaļniekiem – Triju Zvaigžņu ordeņi, sportacentrs.com (lettisch). Abgerufen am 8. März 2015.</ref> In den Jahren 2010, 2011, 2013, 2014, 2015 und 2019 wurde er zum lettischen Sportler des Jahres gewählt.
Erfolge
Gesamtweltcup
| Saison | Platz | Punkte |
|---|---|---|
| 2004/05 | 19. | 139 |
| 2005/06 | 20. | 151 |
| 2006/07 | 12. | 255 |
| 2007/08 | 5. | 1369 |
| 2008/09 | 6. | 1282 |
| 2009/10 | 1. | 1694 |
| 2010/11 | 1. | 1719 |
| 2011/12 | 1. | 1751 |
| 2012/13 | 1. | 2010 |
| 2013/14 | 1. | 1720 |
| 2014/15 | 1. | 1770 |
| 2015/16 | 1. | 1785 |
| 2016/17 | 1. | 1662 |
| 2017/18 | 4. | 1440 |
| 2018/19 | 3. | 1533 |
| 2019/20 | 1. | 1665 |
| 2020/21 | 1. | 1456 |
| 2021/22 | 1. | 1623 |
Weltcupsiege
Einsitzer
Weblinks
- Martins Dukurs in der Datenbank der International Bobsleigh & Skeleton Federation
- Martins Dukurs auf Olympics.com – The Official website of the Olympic movement.
- Vorlage:Olympedia
- Ergebnisse bei the-sports.org (englisch)
- Tomass un Martins Dukuri (lett.)
Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1982: Gert Elsässer | 1989: Alain Wicki | 1990: Michael Grünberger | 1991: Christian Auer | 1992: Bruce Sandford | 1993: Andi Schmid | 1994: Gregor Stähli | 1995: Jürg Wenger | 1996: Ryan Davenport | 1997: Ryan Davenport | 1998: Willi Schneider | 1999: Jim Shea | 2000: Andy Böhme | 2001: Martin Rettl | 2003: Jeff Pain | 2004: Duff Gibson | 2005: Jeff Pain | 2007: Gregor Stähli | 2008: Kristan Bromley | 2009: Gregor Stähli | 2011: Martins Dukurs | 2012: Martins Dukurs | 2013: Alexander Tretjakow | 2015: Martins Dukurs | 2016: Martins Dukurs | 2017: Martins Dukurs | 2019: Martins Dukurs | 2020: Christopher Grotheer | 2021: Christopher Grotheer | 2023: Matt Weston | 2024: Christopher Grotheer | 2025: Matt Weston Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1987: Andi Schmid | 1988: Andi Schmid | 1989: Alain Wicki | 1990: Christian Auer | 1991: Christian Auer | 1992: Christian Auer | 1993: Franz Plangger | 1994: Christian Auer | 1995: Christian Auer | 1996: Ryan Davenport | 1997: Alexander Müller | 1998: Willi Schneider | 1999: Andy Böhme | 2000: Andy Böhme | 2001: Lincoln DeWitt | 2002: Gregor Stähli | 2003: Chris Soule | 2004: Kristan Bromley | 2005: Jeff Pain | 2006: Jeff Pain | 2007: Zach Lund | 2008: Kristan Bromley | 2009: Alexander Tretjakow | 2010: Martins Dukurs | 2011: Martins Dukurs | 2012: Martins Dukurs | 2013: Martins Dukurs | 2014: Martins Dukurs | 2015: Martins Dukurs | 2016: Martins Dukurs | 2017: Martins Dukurs | 2018: Yun Sung-bin | 2019: Alexander Tretjakow | 2020: Martins Dukurs | 2021: Martins Dukurs | 2022: Martins Dukurs | 2023: Christopher Grotheer Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1981: Gert Elsässer | 1982: Gert Elsässer | 1983: Alain Wicki | 1984: Nico Baracchi | 1985: Nico Baracchi | 1986: Nico Baracchi | 1987: Andi Schmid | 1988: Alain Wicki | 2003: Walter Stern | 2004: Kristan Bromley | 2005: Kristan Bromley | 2006: Gregor Stähli | 2007: Alexander Tretjakow | 2008: Kristan Bromley | 2009: Frank Rommel | 2010: Martins Dukurs | 2011: Martins Dukurs | 2012: Martins Dukurs | 2013: Martins Dukurs | 2014: Martins Dukurs | 2015: Martins Dukurs | 2016: Martins Dukurs & Tomass Dukurs | 2017: Martins Dukurs | 2018: Martins Dukurs | 2019: Martins Dukurs | 2020: Martins Dukurs | 2021: Alexander Tretjakow | 2022: Martins Dukurs | 2023: Matt Weston | 2024: Marcus Wyatt | 2025: Samuel Maier | 2026: Matt Weston Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dukurs, Martins |
| KURZBESCHREIBUNG | lettischer Skeletonpilot |
| GEBURTSDATUM | 31. März 1984 |
| GEBURTSORT | Riga, Lettische SSR, Sowjetunion |
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- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2006
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2010
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018
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