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Frequentis

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Frequentis

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Rechtsform AG
ISIN ATFREQUENT09
Gründung 1. Juli 1947
Sitz Wien, OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Leitung
  • Norbert Haslacher (CEO)
  • Peter Skerlan (CFO)
  • Monika Haselbacher (COO)
  • Karl Wannenmacher (CTO)
Mitarbeiterzahl 2.400
Umsatz 480,3 Mio. Euro<ref>[1] </ref>
Branche Telekommunikation & IT
Website www.frequentis.com
Stand: 8. April 2025

Frequentis ist ein international agierendes österreichisches Hightech-Unternehmen mit Sitz in Wien. Die Firmengruppe entwickelt Flugsicherungssysteme sowie Software für Sicherheitsbehörden.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1947 durch Emanuel Strunz in Wien gegründet. Ingenieure der Firma produzierten damals verschiedenste technische Produkte, die im Zuge des Wiederaufbaus notwendig waren, wie beispielsweise Funkanlagen inkl. Zubehör für Elektrizitätswerke, Zolldienste, Gendarmerie/Polizei und Feuerwehr. 1950 wurde etwa eine Radiostation „Vienna II“ für die RAVAG in der Thaliastraße aufgebaut. 1955 folgte der erste Flugsicherungs-Auftrag für den Flughafen Wien-Schwechat.

1983 übernahm Hannes Bardach zuerst die technische Geschäftsführung und 1986 im Zuge der österreichischen Management-Buy-out-Initiative auch die Anteile des Unternehmens. Bardach baute das Kleinunternehmen mit damals 45 Mitarbeitern und einem Umsatz von 2,9 Mio. Euro zu einer international tätigen Unternehmensgruppe aus. Es gehört heute zu Österreichs größten Hidden Champions.<ref>Andrea Möchel: Unbekannte Weltmeister. Wiener Zeitung vom 9. Dezember 2015, S. 12.</ref>

In den 1990er Jahren setzte das Unternehmen entscheidende Impulse bei der Einführung volldigitaler Sprachvermittlungssysteme in der Flugsicherung – das weltweit erste Großsystem wurde bei der europäischen Flugsicherung Eurocontrol installiert. Frequentis ist auch am SESAR-Programm (Harmonisierung des Flugverkehr-Managements) beteiligt.

Verbreiterung der Aktivitäten

Ab Ende der 1990er Jahre erfolgte eine Verbreiterung der Geschäftsaktivitäten aus dem Stammgeschäft der Flugsicherung in andere sicherheitsrelevante Bereiche, wie Öffentliche Sicherheit, Bahn und Schifffahrt.

2005 erhielt das Unternehmen den Auftrag für die Errichtung eines integrierten Kommunikationssystems für die London Metropolitan Police („Scotland Yard“),<ref>Wiener Frequentis mit Großauftrag von Scotland Year. Der Standard vom 7. November 2005, abgerufen am 17. Februar 2021.</ref> 2006 folgte der Auftrag für die Leitzentralen-Ausstattung des norwegischen Sicherheitsnetzes Nødnett. 2007 erfolgte die Ausstattung der NASA mit einem Sprachkommunikationssystem,<ref>Frequentis beliefert NASA mit Kommunikationstechnologie. Der Standard vom 10. April 2007, abgerufen am 17. Februar 2021.</ref> 2010 konnte ein Großauftrag der Kanadischen Küstenwache verbucht werden. In Brasilien konnte Frequentis 2014 ein landesweites Air Traffic Managements Network errichten und 2016 erfolgte die Übernahme der wesentlichen Assets der deutschen COMSOFT Solutions GmbH durch die Frequentis AG.<ref>Comsoft Insolvenz: Frequentis kauft größten Geschäftsbereich. Juve vom 25. Februar 2016, abgerufen am 17. Februar 2021.</ref>

International ist das Unternehmen durch Gesellschaften, Niederlassungen und Vertretungen in über 50 Ländern vertreten<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Frequentis at a glance. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. September 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.frequentis.com (PDF; 3,7 MB) Frequentis, abgerufen am 16. Mai 2019.</ref> und gilt als Weltmarktführer für sichere Kommunikationsnetze.<ref>31 Weltmarktführer aus Österreich. Die Presse vom 29. Juni 2010, abgerufen am 17. Februar 2021.</ref>

Seit 14. Mai 2019 sind die Aktien der Frequentis AG im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und im Prime Market der Wiener Börse notiert.<ref>Frequentis AG (ATFREQUENT09) – Preisdaten. In: wienerborse.at. Abgerufen am 22. Februar 2021.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Addiko Bank AG | Agrana Beteiligungs-AG | AMAG Austria Metall AG | Andritz AG | Austria Technologie & Systemtechnik AG | Austriacard Holdings AG | Bajaj Mobility AG | BAWAG Group AG | CA Immobilien Anlagen AG | CPI Europe AG | Do & Co Restaurants & Catering AG | Erste Group | EuroTeleSites AG | EVN AG | FACC AG | Flughafen Wien AG | Frequentis AG | Kapsch TrafficCom AG | Lenzing AG | Mayr-Melnhof Karton AG | Österreichische Post AG | OMV AG | Palfinger AG | Polytec Holding AG | Porr AG | Raiffeisen Bank International AG | RHI Magnesita N. V. | Rosenbauer International AG | SBO AG | Semperit Holding AG | Strabag SE | Telekom Austria AG | UBM Development AG | UNIQA Versicherungen AG | Verbundgesellschaft AG | Vienna Insurance Group AG | voestalpine AG | Wienerberger AG | Zumtobel AG Vorlage:Klappleiste/Ende