David Hallyday
David Hallyday, bürgerlich David Michael Benjamin Smet (* 14. August 1966 in Boulogne-Billancourt) ist ein französischer Songwriter, Musiker und Autorennfahrer.
Karriere
David Hallyday ist der Sohn von Johnny Hallyday (Jean-Philippe Smet) und Sylvie Vartan. Aufgrund der großen Popularität seines Vaters wurde er in Frankreich von Geburt an nur David Hallyday genannt, unbeachtet der Tatsache, dass sein Nachname Smet lautet. Lediglich im Motorsport führen ihn die Organisatoren bisweilen unter seinem eigentlichen Namen.
David Hallyday wuchs nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter in Los Angeles auf. Mit sechs Jahren schenkte er seiner Mutter zum Geburtstag seinen ersten selbstgeschriebenen Song. Zudem entwickelte er früh Interesse am Schlagzeugspiel und beobachtete bei Konzerten seines Vaters stets dessen Drummer Tommy Brown, von dem er sich vieles abschaute. Daheim spielte er am eigenen Schlagzeug Led Zeppelin und andere Bands der 1970er nach.
Den Start in die Musikkarriere begann David Hallyday zunächst mit einigen Songs, die er für zwei Filme schrieb. Bei den Gesprächen zur Musik in He's my girl wurde er gefragt, ob er nicht auch Interesse hätte, für eine Rolle vorzusprechen, und erhielt eine der beiden Hauptrollen im Film. Nach dem Film erschien sein erstes eigenes Album True Cool, zwei Jahre später das zweite in einem ähnlichen musikalischen Stil. In den 1990er Jahren veränderte sich seine Musik. 1994 brachte er ein Album mit seiner Gruppe Blind Fish heraus, 1997 mit seiner Gruppe Novacaine das gleichnamige Album, das deutlich rockiger ist als seine Vorgänger.
Private Veränderungen in David Hallydays Leben wirkten sich auf seine Musik aus. 1999 erschien mit Un paradis / Un enfer sein erstes französischsprachiges Album. Parallel dazu veröffentlichte sein Vater das Album Sang pour sang, für das David die komplette Musik geschrieben hatte und koproduzierte. Das Album brachte Johnny Diamant ein und es gab eine Menge Auszeichnungen für Vater und Sohn. Es folgte das Album Révélation mit einer etwas elektronischeren Betonung in der Musik, und mit Satellite sein bislang rockigstes französischsprachiges Album. Das Album David Hallyday ist sein bislang persönlichstes und mit einer starken akustischen Note. Die meisten Instrumente spielt er auf diesem Album selbst. Er nimmt häufig an dem jährlichen Wohltätigkeitskonzert der Les Enfoirés, dem größten Medienereignis in der frankophonen Welt teil.
Neben der Musik gilt seine Leidenschaft dem Sport. Hallyday betreibt seit Jahren Motorsport und ist in verschiedenen europäischen Rennserien gefahren, darunter die FFSA, Le Mans Series (LMS), FIA-GT und BTCS.
David Hallyday war bis 2001 mit dem Model Estelle Lefébure verheiratet und hat mit ihr zwei Töchter.<ref>Héloïse Broseta: Estelle Lefébure retrouve David Hallyday et Sylvie Vartan pour une soirée d’exception Paris Match, 11. November 2024. parismatch.com, abgerufen am 13. Februar 2025</ref>
Diskografie
Soloveröffentlichungen
Alben
- 1988: True Cool (FR: Vorlage:Schallplatte)
- 1989: Your Power of Love
- 1990: Rock ’n’ Heart (FR: Vorlage:Schallplatte)
- 1992: On the Road
- 1992: On the Road – Live Double Drée
- 1994: 2000 Bbf (Blind Fish feat. David Hallyday)
- 1997: Novacaine (mit Novacaine)
- 1998: Master Serie (Kompilation)
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Singles
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Weitere Singles
- 1988: Move
- 2016: Comme avant
Gastbeiträge
- 1993: Pain and Pride (Blind Fish feat. David Hallyday)
- 1994: Natural Child (Blind Fish feat. David Hallyday)
Mit Mission Control
- 2015: Alive (Album)
- 2015: The Rising (Single)
Filmografie
Spielfilme
- 2015: Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2, kurzer Auftritt als Wächter
- 1994: Grosse fatigue, kurzer Auftritt als er selbst zusammen mit seiner ersten Frau Estelle Lefébure
- 1987: He’s my girl, Bryan Peters
Synchronisation
- 2002: La Planète au Trésor (deutscher Titel: Der Schatzplanet), Jim Hawkins
- 2009: Les Enfoirés font leur cinéma
- 2008: Les secrets des Enfoirés
- 2007: La caravane des Enfoirés
- 2003: La foire aux Enfoirés
- 2002: Tous dans le même bateau
- 2001: L’odyssée des Enfoirés
- 2000: Enfoirés en 2000
- 1999: Dernière édition avant l’an 2000
Motorsport-Statistik
Le-Mans-Ergebnisse
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2002 | Frankreich Auto Palace | Ferrari 360 Modena GT | Japan Ryō Fukuda | Frankreich Guillaume Gomez | Ausfall | Elektrik |
| 2003 | Frankreich Courage Compétition | Courage C65 | Frankreich Philippe Alliot | Schweden Carl Rosenblad | Ausfall | Ventilschaden |
| 2007 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg PSI Experience | Chevrolet Corvette C6.R | Österreich Philipp Peter | Frankreich Claude-Yves Gosselin | Rang 28 | |
| 2008 | Frankreich Larbre Compétition | Saleen S7-R | Frankreich Christophe Bouchut | Frankreich Patrick Bornhauser | Rang 28 | |
| 2011 | Frankreich Team Oreca Matmut | Oreca 03 | Frankreich Alexandre Prémat | Österreich Dominik Kraihamer | Ausfall | Unfall |
| 2014 | Frankreich IMSA Performance Matmut | Porsche 997 GT3-RSR | Frankreich Raymond Narac | Frankreich Nicolas Armindo | Rang 31 |
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- David Hallyday bei Discogs
- Offizielle Homepage (französisch)
- David Hallyday – unofficial
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hallyday, David |
| ALTERNATIVNAMEN | David Michael Benjamin Smet (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Songwriter, Musiker und Autorennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1966 |
| GEBURTSORT | Boulogne-Billancourt |