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Weddel

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Weddel
Gemeinde Cremlingen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2958)&title=Weddel 52° 16′ N, 10° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2958) 52° 16′ 15″ N, 10° 37′ 17″ O
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Höhe: 93 m
Fläche: 6,62 km²<ref name="CremligenFaktenZahlenArchiv"/>
Einwohner: 2958 (31. Dez. 2021)<ref name="EinwohnerzahlenCremlingen2021"/>
Bevölkerungsdichte: 447 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38162
Vorwahl: 05306
Datei:Weddel in Cremlingen.svg
Karte
Lage von Weddel in Cremlingen
Christuskirche in Weddel
Christuskirche in Weddel

Weddel ist ein Ortsteil der Gemeinde Cremlingen im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel.

Geschichte

Der Name Weddel steht in Beziehung zum Wort „Watt“; damit gemeint ist die ursprünglich von Feuchtgebieten geprägte Gegend, in der Weddel einen Pass „zum durchwaten“ darstellt. Aus einer germanischen Grundform *wadil- oder *wadul- heraus entwickelte es sich bis zur Ersterwähnung um das Jahr 1226 zu Wedele und wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte über Weddele zu Weddel.<ref>Kirstin Casemir: Die Ortsnamen des Landkreises Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter. 2003, S. 341 f. (google.de).</ref>

Am 1. März 1974 wurde Weddel in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.</ref>

Einwohnerentwicklung

Cremlingen-Weddel – Bevölkerungsentwicklung seit 2007
Entwicklung Jahr Einwohner Jahr Einwohner

Vorlage:ChartDirektEW

2007 3012 2017 3078
2008 2950
2009 2947
2010 2966
2011 2974
2012 3055
2013 3072
2014 3087
2015 3097
2016 3076
Quelle:<ref name="CremligenFaktenZahlenArchiv"/> bis 2016,<ref name="EinwohnerzahlenCremlingen2017"/> ab 2017. Jeweils zum 31. Dezember des Jahres.

Religion

Datei:Weddel Kirche Bonifatius.jpg
St.-Bonifatius-Kirche

Die evangelisch-lutherische Christuskirche befindet sich an der Kirchstraße, ihre Kirchengemeinde gehört zur Propstei Königslutter. Zur Kirchengemeinde gehören auch das Paul-Gerhardt-Haus neben der Kirche, ein 1897 erbautes ehemaliges Schulgebäude, das nach seinem Umbau 2015 als Gemeindehaus genutzt wird, und die Kindertagesstätte Arche Noah an der Nordstraße.

Die katholische St.-Bonifatius-Kirche wurde 1991 an der Ahornallee errichtet, sie ist die jüngste Kirche im Dekanat Braunschweig und gehört heute zur Pfarrgemeinde Heilig Kreuz in Veltheim.

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der Weddel vertritt, setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref><templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 69,12 %
 %
40
30
20
10
0
38,94 %
34,81 %
15,65 %
2,21 %
8,39 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Ortsrat 2021
    
Insgesamt 11 Sitze

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist Harald Koch.

Wappen

Datei:Wappen Weddel.gif
Blasonierung: „Schräglinksgeteilt von Silber und Blau; oben ein wachsender schwarzbewehrter roter Löwe, unten ein goldenes Lindenblatt.“<ref name="Wappen">Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel, Wolfsburg. Hrsg.: Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten. Joh. Heinr. Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 190.</ref>
Wappenbegründung: Der Braunschweiger Stadtlöwe verweist auf die Nähe und Verbindungen Weddels zur Stadt Braunschweig. Das Lindenblatt vertritt den für das Dorf typischen Baum und die einstige Lindenallee, die jetzige Kreisstraße 41. Die Schildhälfte ist in den Farben des ehemaligen Landkreises Braunschweig gehalten, dem Weddel bis zur Eingemeindung nach Cremlingen als selbständige Gemeinde angehörte.

Das Wappen wurde von Wilhelm Krieg gestaltet und am 1. Februar 1979 durch den Ortsrat angenommen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

Weddel besitzt die Erich-Kästner-Schule, welche Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 aus den Orten Cremlingen, Klein Schöppenstedt und Weddel aufnimmt.<ref>Erich-Kästner-Schule Weddel</ref>

Verkehr

Südlich des Ortes befindet sich der Bahnhof Weddel (Braunschw).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bahnhof Weddel (Memento vom 20. Februar 2016 im Internet Archive)</ref> Er befindet sich an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg und der Weddeler Schleife. Der Bahnhof wird Zügen der Linien RE 50 (Hildesheim – Braunschweig – Wolfsburg) und RB 40 (Braunschweig – Helmstedt – Magdeburg – Burg) bedient.

Die K 141 verbindet den Ort im Süden mit der Bundesstraße 1 sowie mit Cremlingen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="CremligenFaktenZahlenArchiv">Einwohnerzahlen vom 1. Januar 2016</ref> <ref name="EinwohnerzahlenCremlingen2017">@1@2Vorlage:Toter Link/www.cremlingen-online.deCremlingen / Einwohnerzahlen 01.01.2018 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) auf cremlingen-online.de, abgerufen am 11. Juli 2018.</ref> <ref name="EinwohnerzahlenCremlingen2021">Cremlingen / Einwohnerzahlen 31.12.2021 auf cremlingen-online.de, abgerufen am 21. Januar 2023.</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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