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Gardessen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gardessen
Gemeinde Cremlingen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(570)&title=Gardessen 52° 15′ N, 10° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(570) 52° 15′ 30″ N, 10° 42′ 30″ O
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Höhe: 118 m
Einwohner: 570 (31. Dez. 2021)<ref>Ulli Schwarze: Einwohnerzahlen der Gemeinde Cremlingen mit allen Ortschaften | Cremlingen. Gemeinde Cremlingen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2022; abgerufen am 21. Januar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cremlingen-online.de</ref>
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38162
Vorwahl: 05306
Datei:Gardessen in Cremlingen.svg
Karte
Lage von Gardessen in Cremlingen
Datei:Gardessen-1.JPG
Blick auf Gardessen aus nördlicher Richtung
Datei:Kirche Gardessen.jpg
Kirche

Gardessen ist eine Ortschaft in der Gemeinde Cremlingen im Landkreis Wolfenbüttel von Niedersachsen.

Geographie

Gardessen liegt etwa 15 km östlich von Braunschweig. Auf einer Fläche von 5,22 km² leben 570 Einwohner (Stand Dezember 2021), was eine Bevölkerungsdichte von 109 Einwohnern pro km² ergibt. Der Sandbach fließt durch den Ort.

Geschichte

Der Ort Gardessen wird 1214 erstmals urkundlich erwähnt, als das Bonifatiusstift in Halberstadt hier ein Vorwerk besaß. Um 1220 und um 1270 wurde der Ort Gerdessem und 1311 Gherdesem genannt. Der Name Gardessen tritt erstmals im Jahr 1315 auf. Um 1220 gaben die Edelherren von Meinersen ihren ½ Zehnt, ein Lehen des Bischofs von Halberstadt, weiter als Afterlehen an Balduin von Wenden.<ref>Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S. 485–486</ref>

Seit dem 1. März 1974 gehört Gardessen zur Einheitsgemeinde Cremlingen.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.</ref>

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der Gardessen vertritt, setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref>

Ortsrat 2021
  
Insgesamt 7 Sitze
<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />
Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 77,87 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
54,59 %
45,41 %

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist Burkhard Wittberg.<ref>Ortsräte - Ortsrat Gardessen. In: sitzungsdienst-cremlingen.de. Gemeinde Crremlingen, abgerufen am 16. September 2021.</ref>

Wappen

Datei:Wappen gardessen.gif
Blasonierung: „Gespalten von Blau und Gold, im Schildfuß eine Wellenleiste in verwechselten Farben; vorn ein goldener Wehrturm, hinten eine blaue Muschel.“<ref name="Wappen">Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel, Wolfsburg. Hrsg.: Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten. Joh. Heinr. Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 188.</ref>
Wappenbegründung: Der Wehrturm verweist auf die „Kiekelborch“, einem romanischen Wehrturm, der östlich der Kirch stand. Die Muschel ist eine häufige Versteinerung in den Kalksteinvorkommen der Umgebung. Durch den Schildfuß zieht sich der Sandbach als Wellenband. Die blau-goldenen Farben zeigen die braunschweigischen Landesfarben und erinnern an die lange Zugehörigkeit Gardessens zum Land Braunschweig.

Das Wappen wurde von Wilhelm Krieg gestaltet und am 14. November 1983 durch den Ortsrat einstimmig angenommen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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