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Austrian Forces Disaster Relief Unit

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Die Austrian Forces Disaster Relief Unit (AFDRU) ist das Katastrophenhilfeelement<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Katastrophenhilfskräfte des Österreichischen Bundesheeres.] BMLV, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Januar 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> für Urban Search and Rescue (USAR) des Österreichischen Bundesheeres. AFDRU wurde, aufgrund der bei internationalen Katastrophenhilfeeinsätzen im In- und Ausland gesammelten Erfahrungen, 1990 aus der Taufe gehoben und war seit 1997 bereits in vielen Einsätzen direkt und indirekt erfolgreich. Das Kontingent besteht aus einem Führungs-, einem Versorgungs- und einem Einsatzelement.

Aufgestellt wird AFDRU erst im Anlassfall aus Freiwilligen des Aktiv- und Milizstandes und im Bedarfsfall durch zivile Spezialisten wie zum Beispiel Rettungshundeführer oder Bergretter ergänzt. Die Verantwortung für die Aufstellung und Formierung von AFDRU liegt beim Kommando des ABC-Abwehrzentrum in Korneuburg.

Am 2. September 2024 übernahm Major Anna Kaiser das Kommando über die AFDRU von Oberstleutnant Nikolaus Salzer. Major Kaiser ist im zivilen Beruf Leiterin des Zentrums für Kulturgüterschutz an der Universität für Weiterbildung Krems und war zuvor unter anderem fünf Jahre lang Kommandantin des Jägerbataillons Niederösterreich in Tulln.<ref>Major Anna Kaiser ist neue AFDRU-Kommandantin. 6. September 2024, abgerufen am 8. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten

Die Aufgaben von AFDRU sind vielfältig und richten sich nach dem jeweiligen Einsatz, die Hauptaufgaben sind aber Such- und Rettungseinsätzen in urbanem Gelände nach Erdbeben, sowie die Trinkwasseraufbereitung nach Erdbeben und Überflutungen. Da bei AFDRU Spezialisten (z. B. Chemiker, Physiker, Statiker, Krisen- und Notfallmanager, Ärzte, Techniker, Mitglieder der Bergrettung und der Feuerwehr) in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind, kann AFDRU auch auf außergewöhnliche Ereignisse gut reagieren und dementsprechende Maßnahmen treffen. Ein AFDRU-Einsatz ist, wenn nötig so konzipiert, dass er auch ohne Versorgung von außen bis zu 10 Tage aufrechterhalten werden kann. Ein SAR-Einsatz von AFDRU wird meist durch Such- und Rettungshunde von zivilen Organisationen (z. B. Rettungshundestaffel des Feuerwehr-KHD Wien, Österreichische Rettungshundebrigade) unterstützt, da das Österreichische Bundesheer nur über technische Ortungsmöglichkeiten verfügt.

Primäraufgaben

  • Suche und Rettung (SAR bzw. USAR) von Personen (gegebenenfalls auch Tieren) mittels biologischer oder technischer Ortung
  • Trinkwasseraufbereitung mittels mobiler Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA)
  • Organisationsunterstützung und Koordination (Krisen- bzw. Katastrophenmanagement, UN-Nothilfekoordinator – OCHA)

Sekundäraufgaben

  • Beraterfunktionen (Statik, Chemie, Schadensstellen, Organisation)
  • Bergung von Gütern und Toten
  • Brandbekämpfung
  • ABC-Spüren, Dekontamination und Seuchenbekämpfung (in kleinem Rahmen und meist zum Eigenschutz)
  • Notfall- und Erstversorgung des eigenen Personals
  • (Eigen-)Versorgung

Chronologie

Folgende Daten entstammen dem Artikel Österreichs Bundesheer und wurden an diesen Artikel hier angepasst und teilweise ergänzt.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weblinks