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Rottmannsdorf

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Rottmannsdorf
Stadt Zwickau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(677)&title=Rottmannsdorf 50° 40′ N, 12° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(677) 50° 39′ 40″ N, 12° 28′ 15″ O
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Höhe: 373 m
Fläche: 4,25 km²
Einwohner: 677 (30. Juni 2011)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. April 1996
Postleitzahl: 08064
Vorwahl: 0375
Datei:Zwickau Parts of the Town.png
Karte
Stadtteile von Zwickau
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Rottmannsdorf ist ein Stadtteil der Stadt Zwickau, die seit 2008 Kreisstadt des Landkreises Zwickau im Freistaat Sachsen ist. Der Ort liegt im Stadtbezirk Zwickau-Süd und trägt die amtliche Nummer 58. Der Ort wurde im 19. Jahrhundert als Wendischrottmannsdorf bezeichnet und im Jahr 1937 in Rottmannsdorf umbenannt. Seit dem 1. April 1996 ist Rottmannsdorf ein Stadtteil von Zwickau.

Geographie

Lage und Verkehr

Rottmannsdorf liegt im Süden des Zwickauer Stadtgebiets. Der Ort wird im Norden vom Plotzschbach tangiert, der über den Rödelbach in die Zwickauer Mulde entwässert. Durch die südliche Ortsflur verläuft die Bundesautobahn 72.

Nachbarorte

Oberplanitz Cainsdorf
Hüttelsgrün Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Culitzsch
Ebersbrunn Hirschfeld, Voigtsgrün Niedercrinitz

Geschichte

Das Waldhufendorf Rottmannsdorf wurde 1421 erstmals urkundlich als Ruczmerstorff erwähnt. Das wenige Kilometer westlich gelegene Altrottmannsdorf bei Schönfels wurde im Gegensatz dazu im Jahr 1441 erstmals urkundlich als „Roczmanstorff“ erwähnt. Ab dem 16. Jahrhundert ist für das heutige Rottmannsdorf die Bezeichnung Wendischrottmannsdorf oder Wendisch Rottmannsdorf belegt. Während des Dreißigjährigen Kriegs (1618 bis 1648) wurde der Ort fast völlig verwüstet. Die Grundherrschaft über Wendischrottmannsdorf lag bis ins 19. Jahrhundert beim Rittergut Planitz.<ref>Das Schloss Planitz. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 2. August 2025.</ref><ref>Geschichte von Schloss und Herrschaft Planitz</ref> Die Wehrkirche des Orts stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine Schwesterkirche von Planitz.

Wendischrottmannsdorf gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Zwickau im Erzgebirgischen Kreis.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 64 f.</ref> 1856 wurde der Ort dem Gerichtsamt Zwickau und 1875 der Amtshauptmannschaft Zwickau angegliedert.<ref>Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 24. Juli 2025.</ref> Am 1. Juni 1924 wurde die Freiwillige Feuerwehr (Wendisch-)Rottmannsdorf gegründet.<ref>Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Rottmannsdorf</ref> Im Rahmen der nationalsozialistischen Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen wurde Wendischrottmannsdorf am 1. November 1937 in Rottmannsdorf umbenannt.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam die Gemeinde Rottmannsdorf im Jahr 1952 zum Kreis Zwickau-Land im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer Landkreis Zwickau fortgeführt wurde und 1994 im Landkreis Zwickauer Land aufging.

Am 1. April 1996 wurde Rottmannsdorf in die kreisfreie Stadt Zwickau eingemeindet.<ref>Rottmannsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Seit 2008 gehört Rottmannsdorf als Stadtteil von Zwickau zum Landkreis Zwickau. Außerdem ist Rottmannsdorf seit der Eingemeindung eine Ortschaft im Sinne der §§ 65 bis 69 der Sächsischen Gemeindeordnung und hat einen Ortschaftsrat. Ortsvorsteher von 2000<ref>Service. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 11, Nr. 17, 9. August 2000, S. 6 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref> bis 2001<ref>Service. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 12, Nr. 1, 10. Januar 2004, S. 4 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref> war Gerhard Kehle, seit 2001<ref>Ein Blick zurück: Das Jahr 2001 in Zwickau. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 12, Nr. 29, 30. Dezember 2001, S. 4 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref> ist es Eckard Hertel<ref>Beschlüsse des Stadtrates der Stadt Zwickau. Verpflichtung der neugewählten Ortsvorsteher. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 15, Nr. 20, 15. September 2004, S. 2 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref><ref>Gewählte Ortsvorsteher im Rathaus begrüßt. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 25, Nr. 23, 5. November 2014, S. 1 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref><ref>Im Rahmen der Kommunalwahlen am 26. Mai wurden auch in Zwickau neue Ortschaftsräte gewählt. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 30, Nr. 21, 2. Oktober 2019, S. 1 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref><ref>Bisherige Ortsvorsteher erneut gewählt und nun vereidigt. In: Zwickauer Pulsschlag. Band 35, Nr. 18, 6. September 2024, S. 5 (zwickau.de [PDF; abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref> (Bürger für Zwickau).

Sehenswürdigkeiten

In Rottmannsdorf befindet sich das „Echo“, ein Aussichtspunkt und Naturdenkmal.

Bevölkerungsentwicklung

Datum Einwohnerzahl
31. Dezember 1998 675
31. Dezember 1999 672
31. Dezember 2000 705
31. Dezember 2001 698
31. Dezember 2002 708
31. Dezember 2003 701
31. Dezember 2004 708
31. Dezember 2005 707
30. Juni 2006 704
30. Juni 2011 677<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.zwickau.deStatistische Information 1/2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )</ref>
Jahr Einwohnerzahl (Prognose)
2015 680
2020 680<ref>Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Zwickau 2020 (Stand: Dezember 2006) sowie Statistische Informationen der Stadt Zwickau 2006/1.</ref>

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • 1853, 28. August, Paul Meyer, † nach 1913 Rittergutsbesitzer und Politiker
  • 1943, 20. März, Gerd Möckel, Politiker (CDU)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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