Hartmannsdorf (Zwickau)
Hartmannsdorf Stadt Zwickau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(154)&title=Hartmannsdorf 50° 46′ N, 12° 25′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hartmannsdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 299 m | |||||
| Einwohner: | 154 (30. Juni 2006)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1993 | |||||
| Postleitzahl: | 08058<ref name="FWF">Freiwillige Feuerwehr Zwickau-Hartmannsdorf (abgerufen am 21. Mai 2011)</ref> | |||||
| Vorwahl: | 03761<ref name="FWF" /> | |||||
Lage von Hartmannsdorf in Sachsen
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Hartmannsdorf (früher auch Hartmannsdorf bei Werdau) ist der kleinste Ortsteil der Stadt Zwickau, das seit 2008 Kreisstadt des Landkreises Zwickau im Freistaat Sachsen ist. Er wurde am 1. Juli 1993 nach Zwickau eingemeindet. Dies geschah durch den freiwilligen Entschluss der Gemeindeverantwortlichen. Der Ort liegt im Stadtbezirk Zwickau-Nord und trägt die amtliche Nummer 34.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gliederung des Stadtgebietes von Zwickau in Stadtteile und Stadtbezirke ( vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) (PDF; 5,2 MB), abgerufen am 4. November 2011</ref>
Lage
Hartmannsdorf liegt nordwestlich des Zwickauer Stadtzentrums. Im Nordosten und Osten grenzt Hartmannsdorf an den Zwickauer Stadtteil Oberrothenbach, im Nordwesten und Norden an die zu Neukirchen/Pleiße gehörigen Ortsteile Lauterbach und Dänkritz, im Südwesten an den Werdauer Ortsteil Königswalde. Hartmannsdorf liegt am Lutherweg Sachsen.
Geschichte
Hartmannsdorf wurde erstmals im Jahr 1273 urkundlich erwähnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hartmannsdorf in der Beschreibung der Zwickauer Stadtteile ( vom 11. April 2014 im Internet Archive)</ref> Der Ort gehörte ursprünglich zum weiter entfernten Besitz des Klosters Grünhain im Westerzgebirge. Im Zuge der Einführung der Reformation wurde das Kloster Grünhain im Jahr 1533 säkularisiert. Nach dessen endgültiger Auflösung kam Hartmannsdorf im Jahr 1536 unter die Verwaltung des kursächsischen Amts Zwickau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 64 f.</ref> Kirchlich ist Hartmannsdorf seit jeher in den Nachbarort Königswalde gepfarrt.
Im Jahr 1856 kam Hartmannsdorf zum Gerichtsamt Werdau und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau.<ref>Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 24. Juli 2025.</ref> Zur Unterscheidung des ebenfalls zur Amtshauptmannschaft gehörigen gleichnamigen Orts „Hartmannsdorf bei Saupersdorf“ erhielt der Ort den Namen „Hartmannsdorf bei Werdau“.
1952 wurde Hartmannsdorf dem neu gegründeten Kreis Werdau im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) zugeordnet, der 1990 als sächsischer Landkreis Werdau fortgeführt wurde. Mit der am 1. Juli 1993 erfolgten Eingemeindung in die damals kreisfreie Stadt Zwickau endete die Zugehörigkeit zum Landkreis Werdau.<ref>Hartmannsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Bevölkerungsentwicklung
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Quelle: Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Zwickau 2020 (Stand: Dezember 2006) sowie Statistische Informationen der Stadt Zwickau 2006/1.
Kulturdenkmale
Literatur
- Landratsamt Werdau (Hrsg.): Der Landkreis WERDAU. Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1994, ISBN 3-89264-886-7, S. 31–33.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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