Zum Inhalt springen

Lavaux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. November 2025 um 21:29 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Durchkopplung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Lavaux Switzerland.jpg
Ansicht von Rivaz VD
Datei:View on St-Saphorin at Lac Geneva.jpg
Blick auf St-Saphorin
Datei:Rivaz.jpg
Winterlandschaft bei Rivaz VD
Datei:Lavaux, viaduc chemin de fer - ch.jpg
Weinberge des Lavaux vom See her gesehen

Das Lavaux [<templatestyles src="IPA/styles.css" />lavo] (früher {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wozu Ryfwyn, Reifwein ‚Wein vom Lavaux‘<ref>Schweizerisches Idiotikon Bd. VI Sp. 660, Artikel Rīf; Bd. XVI Sp. 205, Artikel Rīf-Wīn</ref>) ist ein Weinbaugebiet im Kanton Waadt in der Schweiz am nordöstlichen Ufer des Genfersees. Die im Lavaux verbreitetste Rebsorte ist der Gutedel, hier «Chasselas» genannt.

Lage

Das Weinbaugebiet erstreckt sich zwischen Lausanne und Vevey auf über 805 Hektaren, auf denen seit dem 12. Jahrhundert steile Terrassen angelegt worden sind. Im Westen grenzt das Lavaux an das Weinbaugebiet La Côte, im Osten an das Weinbaugebiet Chablais. Grand-Cru-Lagen im Lavaux sind Calamin und Dézaley.

Gemeinden

Das Lavaux umfasst 10 Gemeinden, die in den Bezirken Lavaux-Oron und Riviera-Pays-d’Enhaut liegen:

Protektion

Dank einer Volksinitiative, lanciert durch den Umweltschützer Franz Weber, ist das Lavaux ab 1977 durch die Waadtländer Verfassung geschützt. 2002 wurde der entsprechende Artikel ausser Kraft gesetzt und nach einer weiteren 2005 gewonnenen Volksinitiative wieder in die Verfassung aufgenommen.<ref>Lavaux. Fondation Franz Weber, abgerufen am 9. März 2024.</ref>

Im Dezember 2005 nominierte das Schweizer Bundesamt für Kultur das Lavaux als UNESCO-Welterbe. Das International Council on Monuments and Sites, eine Unterorganisation der UNESCO, empfahl dem UNESCO-Komitee in einem im Mai 2007 veröffentlichten Bericht, das Lavaux in die Liste aufzunehmen, nachdem im August 2006 ein Vertreter der Organisation die Region besucht hatte.<ref> NZZ: „Gute Chancen für das Lavaux als Welterbe“, 14. Mai 2007</ref> Am 28. Juni 2007 wurde die Aufnahme unter dem Namen Weinterrassen von Lavaux mit Blick auf den See und die Alpen beschlossen.<ref>NZZ: „Weinbaugebiet Lavaux wird Unesco-Weltkulturerbe“, 28. Juni 2007</ref>

Da seiner Meinung nach im Lavaux zu viel gebaut wird und um eine weitere Bauspekulation einzudämmen, sammelte Franz Weber Unterschriften für eine neue Volksinitiative. Die erforderliche Unterschriftenzahl wurde im Juli 2009 erreicht, jedoch wurde bei der Volksabstimmung vom 18. Mai 2014 seine Initiative zu 70 % abgelehnt und ein moderater Gegenvorschlag mit 73 % angenommen.<ref>Abstimmungen VD - Waadtländer wollen keinen absoluten Schutz des Lavaux. In: srf.ch. 18. Mai 2014, abgerufen am 9. März 2024.</ref> Seither wird vom Kantonsparlament ein neuer Nutzungsplan ausgearbeitet.<ref>Valérie Wacker: Weinterrassen am Genfersee - Die historischen Lavaux-Rebberge fordern die Waadtländer Politik. In: srf.ch. 8. März 2024, abgerufen am 9. März 2024.</ref>

Weblinks

Commons: Lavaux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein

Koordinaten: 46° 29′ 31″ N, 6° 44′ 46″ O; CH1903: 546830 / 149194

 {{#coordinates:46,491944|6,746111|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=CH-VD
   |type=landmark
  }}