Zum Inhalt springen

Peter Strang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. September 2025 um 14:10 Uhr durch imported>Dateientlinkerbot (Bot: Entferne Commons:File:Stamps of Germany (DDR) 1982, MiNr 2669.jpg (de) da die Datei gelöscht wurde. (per Commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:Stamps by Lutz Lüders)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Willy Max Peter Strang (* 7. Juli 1936 in Dresden; † 21. Dezember 2022<ref>Manufaktur Meissen trauert um Peter Strang. In: sächsische.de. 27. Dezember 2022, abgerufen am 28. Dezember 2022.</ref>) war ein deutscher Plastiker. Als Modelleur prägte er ab Ende der 1960er Jahre wesentlich das künstlerische Programm der Porzellanmanufaktur Meißen.

Leben

Strang absolvierte zwischen 1950 und 1954 in der Staatlichen Porzellanmanufaktur in Meißen eine Lehre zum Bossierer. Nach deren Abschluss blieb er zunächst in der Manufaktur tätig. Auf Einladung von Walter Arnold studierte er von 1955 bis 1960 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Er spezialisierte sich auf das Modellieren von Plastiken.

Nach einer Studienreise nach Albanien kehrte er 1960 an die Meißener Porzellanmanufaktur zurück und war dort zunächst freischaffend, ab 1968 per Festanstellung Plastiker in der Entwicklungsabteilung. Von 1993 bis zu seiner Pensionierung diente er als künstlerischer Leiter und Chefplastiker der Manufaktur.

1960 gründeten Strang, der Maler Heinz Werner und Ludwig Zepner das „Kollektiv Künstlerische Entwicklung“, dem später auch Rudi Stolle und der Blumen- und Fruchtmaler Volkmar Bretschneider angehörten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jubiläumskollektion 2010 300 Jahre Manufaktur MEISSEN S. 84/85 (Memento vom 10. September 2014 im Internet Archive) (PDF; 12,0 MB), abgerufen am 2. Mai 2013</ref>

Strangs Grab befindet sich auf dem Friedhof in Moritzburg.

Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Strangs (unvollständig)

Werke (Auswahl)

Gemeinsam mit Volkmar Bretschneider

  • 1982: Wandplatte „Gelbe Tulpen“ mit Applikationen aus Zinn (27/82)(Peter Strang zeichnete für die Form verantwortlich.)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 28. April 2013</ref>
  • 1988: Bildplatte „Zu Gast bei Hofe“ (Peter Strang zeichnete für die Form verantwortlich)<ref>Zu Gast bei Hofe, abgerufen am 28. April 2013</ref>

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

  • 1967/1968, 1972/1973, 1977/1978 und 1982/1983: Dresden, Kunstausstellung der DDR
  • 1979 und 1985: Dresden, Bezirkskunstausstellungen

Literatur

  • Walter Funkat: Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin 1970, S. 134.
  • Strang, Peter. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 934.
  • Manuskripte XVII, Wandbilder-Bildwände

Ehrungen

  • 1965 und 1967: Kunstpreis des DTSB (im Kollektiv)
  • Kunstpreis der Stadt Meißen
  • 1973: Kunstpreis der DDR (im Kollektiv)
  • 1975: Nationalpreis der DDR III. Klasse (im Kollektiv; für seinen Anteil an der Bewahrung der traditionsreichen Meißner Porzellankunst und deren schöpferischer Weiterentwicklung).<ref>Karl-Heinz Weigelt, Sieglinde Weigelt, Gunter Weigelt: Medaillen aus Meissener Porzellan 1980–1983. Peter Strang Porzellanmodelleur. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1987, ISBN 3-344-00091-8, S. 505.</ref>
  • 2000: Sächsischer Verdienstorden, anlässlich seiner fünfzigjährigen Zugehörigkeit zur Porzellanmanufaktur Meißen
  • 2007: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein