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Kaliumcarbonat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Pottasche)
Strukturformel
Strukturformel von Kaliumcarbonat
Allgemeines
Name Kaliumcarbonat
Andere Namen
Summenformel K2CO3
Kurzbeschreibung

weißer, hygroskopischer Feststoff<ref name="GESTIS"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 209-529-3
ECHA-InfoCard 100.008.665
PubChem 11430
ChemSpider 10949
DrugBank DB13977
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 138,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS"/>

Dichte

2,428 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

891 °C<ref name="GESTIS"/>

Siedepunkt

Zersetzung<ref name="GESTIS"/>

Löslichkeit

sehr leicht in Wasser (1120 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​264​‐​271​‐​280​‐​302+352​‐​305+351+338<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

1870 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref>H. F. Smyth, C. P. Carpenter, C. S. Weil, U. C. Pozzani, J. A. Striegel, J. S. Nycum: Range-finding toxicity data: List VII. In: American Industrial Hygiene Association journal. Band 30, Nummer 5, 1969, S. 470–476, doi:10.1080/00028896909343157, PMID 5823428.</ref>

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−1151,0 kJ/mol<ref name="CRC90_5_20">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-20.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumcarbonat (fachsprachlich) oder Kaliumkarbonat (Trivialname: Pottasche), K2CO3, ist ein Alkali und das Kaliumsalz der Kohlensäure. Es bildet ein weißes, hygroskopisches Pulver mit einem Schmelzpunkt von 891 °C und einer Dichte von 2,428 g·cm−3. Kaliumcarbonat wird häufig als Rohstoff für die Herstellung von Glas, Seife, Lebensmitteln, Düngemitteln und anderen chemischen Produkten verwendet.

Der Name Pottasche stammt von der alten Methode zur Anreicherung von Kaliumcarbonat aus Pflanzenasche (vor allem Holz-, aber auch Seetangasche) durch Auswaschen mit Wasser (daher auch die Bezeichnung als ein „Laugensalz“) und anschließendes Eindampfen in Pötten (Töpfen). Der traditionelle Name stand auch Pate für den englischen Namen potash sowie englisch und französisch potassium (= Kalium), wobei potash viele mineralische Kaliumsalze einschließt (z. B. Kaliumchlorid) und besser mit Kalisalz übersetzt werden sollte.

Vorkommen und Abbau

Die weltweit größten Kalisalzvorkommen (Tabelle der Länder nach Abbau siehe dort) liegen in Kanada, Russland, Belarus, Vereinigte Staaten, China und Deutschland, auch in einigen Binnengewässern wie dem Toten Meer oder der Wüste Lop Nor findet sich Kaliumcarbonat. Früher wurde Pottasche vorwiegend aus Holzasche durch Auslaugen (etwa im „Laugenhafen“, lateinisch laxistrum<ref>Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 414 (laugenhafen) und 468 (zu stentle; laxistrum = „lougstendel“).</ref>) gewonnen. Der Gehalt mineralischer Bestandteile an Holzasche liegt bei etwa 85 %; etwa 14–19 % davon sind Kaliumcarbonat und Natriumcarbonat.<ref>Eintrag zu Holzasche. In: Lexikon der Chemie. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft, abgerufen am 3. September 2018.</ref> Weltweit wurden 2020 ca. 44 Millionen Tonnen Kaliumsalze (als K2O-Gehalt) abgebaut. Größte Produzenten waren Kanada, Russland, Belarus und China, die zusammen ca. 80 % Marktanteil hatten. Es wird erwartet, dass sowohl Nachfrage als auch Produktionskapazitäten in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden. Neue Minen oder Erweiterungen von bestehenden Minen werden gerade in Kanada, Russland, Belarus, Eritrea, Australien und Großbritannien umgesetzt. Auch in den USA befand sich 2021 eine neue Kalisalz-Mine im Osceola County (Michigan) in der Entwicklung, diese soll anfangs jährlich 650.000 Tonnen MOP-Qualität (Muriate of potash, eine Mischung aus >95 % KCl und NaCl zur Düngemittelherstellung) erzeugen und im Endausbau 1 Million Tonnen pro Jahr.<ref>Billion-dollar Michigan Potash Mine Project for 2025 Sparked This Farmer's Interest. 25. November 2024, abgerufen am 29. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die weltweiten Ressourcen werden auf 250 Milliarden Tonnen geschätzt.<ref name="usgs_2022">Potash. In: United States Geological Survey Mineral Commodity Summaries. 2022</ref>

Gewinnung und Darstellung

<math>\mathrm{ \ 2KOH + CO_2 \ \rightleftharpoons \ K_2CO_3 + H_2O }</math>
Als CO2-Quelle nutzt man überwiegend Verbrennungsgase.
<math>\mathrm{ \ K_2SO_4 + Ca(OH)_2 + 2CO \ \rightleftharpoons \ CaSO_4 +2HCOOK }</math>
<math>\mathrm{ \ 2HCOOK + O_2 \ \rightleftharpoons \ K_2CO_3 + CO_2 + H_2O}</math>
  • Auslaugen von Pflanzenasche und anschließendes Eindampfen in Aschenhäusern (historisch, technisch keine Bedeutung mehr)
  • historisch: Brennen von Weinstein (Tartarus calcinatus ist gebrannter Weinstein), etwa bei Paracelsus<ref>Friedrich Dobler: Die chemische Fundierung der Heilkunde durch Theophrastus Paracelsus: Experimentelle Überprüfung seiner Antimonpräparate. In: Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Neue Folge, 10, 1957, S. 76–86, hier: S. 80.</ref><ref>Friedrich Dobler: Conrad Gessner als Pharmazeut. Von Ostheim A. G., Zürich 1955, DNB 571896898, S. 104 (Zürich, ETH Zürich, Dissertation).</ref>

Leitet man Kohlendioxid in Kalilauge ein, so fällt das etwas schwerer lösliche Kaliumhydrogencarbonat aus. Dieses ist jedoch in Wasser wesentlich leichter löslich als Natriumhydrogencarbonat, Kaliumcarbonat lässt sich daher nicht wie Natriumcarbonat nach dem Solvay-Verfahren gewinnen.

Eigenschaften

In Wasser ist es sehr leicht und gut löslich (1120 g/l), wobei Wärme frei wird. Die Lösung reagiert durch Bildung von Hydroxidionen alkalisch:

<math>\mathrm{CO_3^{2-} + H_2O \ \rightleftharpoons \ HCO_3^{-} + OH^-}</math>
Ein Carbonation reagiert mit Wasser zu einem Hydrogencarbonation und einem Hydroxidion.

Mit Säuren entstehen unter Kohlenstoffdioxidentwicklung die entsprechenden Kaliumsalze. Bei Raumtemperatur kristallisiert es als Dihydrat aus der wässrigen Lösung.

Wasserfreies Kaliumcarbonat kristallisiert monoklin, Raumgruppe P21/c (Raumgruppen-Nr. 14)Vorlage:Raumgruppe/14 mit den Gitterparametern a = 5,640 Å, b = 9,839 Å, c = 6,874 Å und β = 98,70°.<ref>Y. Idemoto, J.W. Richardson, N. Koura, S. Kohara, C.K. Loong: Crystal structure of (LixK1−x)2CO3 (x = 0,0.43,0.5,0.62,1) by neutron powder diffraction analysis. In: Journal of Physics and Chemistry of Solids, 59, 1998, S. 363–376, doi:10.1016/S0022-3697(97)00209-6.</ref> Bei 250 °C geht diese in die monokline β-Form über (Raumgruppe C2/c (Nr. 15)Vorlage:Raumgruppe/15, a = 5,675 Å, b = 9,920 Å, c = 7,018 Å und β = 96,8°).<ref>H.Y. Becht, B. Struikmans: A Monoclinic High-Temperature Modification ot Potassium Carbonate. In: Acta Crystallographica, B32, 1976, S. 3344–3346, doi:10.1107/S0567740876010303.</ref> Bei 450 °C geht diese in eine hexagonale Form über.<ref>S.J. Schneider, E.M. Levin: Polymorphism of K2CO3. In: Journal of the American Ceramic Society, 56(4), 1973, S. 218–219, doi:10.1111/j.1151-2916.1973.tb12461.x.</ref>

Verwendung

Ein Großteil des produzierten Kaliumcarbonates wird für die Düngemittelproduktion verwendet (2010 etwa 83 %).<ref name="Martin Bertau">Martin Bertau, Armin Müller, Peter Fröhlich, Michael Katzberg: Industrielle Anorganische Chemie. John Wiley & Sons, 2013, ISBN 978-3-527-33019-5, S. 217 (books.google.com).</ref>

Datei:Potassium carbonate.jpg
Kaliumcarbonat

Daneben wird es eingesetzt als:

  • Zusatz bei der Herstellung von Glas<ref name="Martin Bertau" />
  • Herstellung von Schmierseifen und Emaille<ref name="Martin Bertau" />
  • Herstellung von Kaligläsern, Kaliwasserglas und Kristallgläsern<ref name="Martin Bertau" />
  • Herstellung von Pigmentfarben<ref name="Martin Bertau" />
  • Herstellung von fotografischen Entwicklern<ref>Eduard Valenta: Photographische Chemie und Chemikalienkunde: mit Berücksichtigung der Bedürfnisse der graphischen Druckgewerbe. W. Knapp, 1898, S. 46 (books.google.com).</ref>
  • wasserfreies Kaliumcarbonat wird im Laborbereich gelegentlich als Trocknungsmittel eingesetzt.<ref>Hans Irion: Drogisten-Lexikon: Ein Lehr- und Nachschlagebuch für Drogisten und verwandte Berufe, Chemotechniker Laboranten, Großhandel und Industrie Dritter Band Fachtechnik, Kosmetik, Vorschriften. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-92723-2, S. 88 (books.google.com).</ref>
  • Triebmittel für Flachgebäck (Plätzchen und Lebkuchen, besonders Weihnachtsbäckerei) und Teige mit hohem Zuckergehalt<ref>Georg Schwedt: Experimente rund ums Kochen, Braten, Backen. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 978-3-527-66115-2 (books.google.com).</ref>
  • Zusatz zu Kakao als Säureregulator<ref>Georg Schwedt: Was ist wirklich drin?: Produkte aus dem Supermarkt. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 978-3-527-64124-6 (books.google.com).</ref>
  • Zusatzstoff zur Bohrspülung bei Tiefbohrungen für die Toninhibitierung<ref name="Henry A. Craddock">Henry A. Craddock: Oilfield Chemistry and Its Environmental Impact. Wiley, 2018, ISBN 978-1-119-24426-4, S. 243 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Muhammad Hammad Rasool, Asif Zamir, Khaled A. Elraies, Maqsood Ahmad, Muhammad Ayoub, Muhammad Adeem Abbas: Potassium carbonate based deep eutectic solvent (DES) as a potential drilling fluid additive in deep water drilling applications. In: Petroleum Science and Technology. Band 39, Nr. 15–16, 2021, S. 612–631, doi:10.1080/10916466.2021.1928189.</ref>
  • Neutralisationsmittel bei der Verwendung von Salzsäure (E 507) als Aromaverstärker<ref name="zusatzstoffmuseum.de">Lexikon der Zusatzstoffe: E 501 Kaliumcarbonate (Kaliumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat) - Lexikon der Zusatzstoffe, abgerufen am: 15. Januar 2024</ref>
  • Schnelltrocknung von Rosinen: Durch Entfernen der natürlichen Wachsschicht der Trauben durch eine Kaliumcarbonatlösung verdunstet die Feuchtigkeit leichter.<ref name="Alfred Hagen Meyer">Alfred Hagen Meyer: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie, 2. Auflage, 2006. Thieme, 2014, ISBN 978-3-13-179532-8, S. 2854 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
  • Ausgangsprodukt für andere Kaliumverbindungen<ref name="Martin Bertau" />
  • Trennmittel für Gipsabdrücke (Bildhauerei)<ref name="Gertraute Franz">Gertraute Franz: Prothetik und Werkstoffkunde. Thieme, 1994, ISBN 978-3-13-593602-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
  • Elektrolytbestandteil in Schmelzkarbonatbrennstoffzellen<ref name="Holger Watter">Holger Watter: Regenerative Energiesysteme. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2015, ISBN 978-3-658-09638-0, S. 347 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
  • Tabakzusatzstoff für Schnupftabak (in Deutschland laut Tabakverordnung)<ref name="Hermann Sicius">Hermann Sicius: Wasserstoff und Alkalimetalle: Elemente der ersten Hauptgruppe. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2015, ISBN 978-3-658-12268-3, S. 44 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
  • Zusatzstoff für die Einnahme von bestimmten Suchtmitteln
  • Zusatzstoff in manchen Handwasch-Flüssigseifen<ref>Patent DE60306987T2: Flüssigwaschmittel. Angemeldet am 20. Mai 2003, veröffentlicht am 8. März 2007, Anmelder: Kao Corp, Erfinder: Kao Cor Inoue et al.</ref>
  • umweltfreundliches Auftaumittel (anstelle von Auftausalz) bei Glatteis auf Straßen und Gehwegen<ref>Studie der Universität für Bodenkultur Wien über die Auswirkung stickstoffhältiger Auftaumittel (Auftaumittelstudie 2000 [PDF; 1,6 MB]).</ref>
  • aufgrund des stets enthaltenen radioaktiven Kalium-40 kann Pottasche für Schülerversuche zur Radioaktivität verwendet werden<ref name="hamburg.de">BSB/DESY-Schülerlabor: Experiment zur Ermittlung der Halbwertszeit von Kalium 40, Arthur Meier Hamburg, Mai 2021, abgerufen am: 15. Januar 2024</ref>
  • Reinigung (Beuchen) von Leinen und Baumwolle mittels Buchenasche<ref>Alltagskulturen im Rheinland: Waschen am Gemeindebrunnen – 1. Bauchen auf YouTube, 8. Januar 2018, abgerufen am 30. September 2022 (Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte: Bauchen von Wäsche mit Buchenasche; Laufzeit: 30:48 min).</ref>
  • Bestandteil von Feuerlöschmitteln<ref>Georg Pleß: Substitution bestimmter umweltschädlicher Feuerlöschmittel in ausgewählten Anwendungsbereichen. Hrsg.: Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt. Heyrothsberge 2003 (umweltbundesamt.de [PDF; 597 kB]).</ref>
Datei:Kaliumcarbonat-1,5-Hydrat, monoklin, aus Lösung bei Zimmertemperatur.jpg
Kaliumcarbonat-1,5-Hydrat, monoklin, aus wässriger Lösung bei Zimmertemperatur kristallisiert, mikroskopische Aufnahme

Überdies kommt es als Thermochemischer Wärmespeicher in Frage.<ref>"Wärmebatterie" mit Salz könnte Millionen Haushalte von Gas unabhängig machen - Innovationen - derStandard.de › Web. In: derstandard.de. Abgerufen am 12. Januar 2025.</ref>

Soda-Pottasche-Aufschluss

Der Soda-Pottasche-Aufschluss wird für schwerlösliche (Erdalkali-)Sulfate, hochgeglühte (saure oder amphotere) Oxide, Silicate und Silberhalogenide verwendet. Er findet in einer Na2CO3/K2CO3-Schmelze statt. ZrO2, Zr3(PO4)4, Al2O3, Cr2O3 und Fe2O3 werden nur teilweise gelöst. Für diesen Schmelzeaufschluss verwendet man Soda und Pottasche im Gemisch, weil damit eine Schmelzpunkterniedrigung gegenüber reinen Salzen zu erhalten ist (Eutektisches Gemisch). Zudem drängt der enorme Carbonatüberschuss das Reaktionsgleichgewicht auf die Produktseite.<ref name="Hans Peter Latscha, Gerald W. Linti, Helmut Alfons Klein">Hans Peter Latscha, Gerald W. Linti, Helmut Alfons Klein: Analytische Chemie. Springer Berlin Heidelberg, 2013, ISBN 978-3-642-18493-2, S. 22 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Ein Beispiel für Sulfate:

<chem>BaSO4 + K2CO3 <=> BaCO3 + K2SO4</chem>

Weblinks

Commons: Potash – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Pottasche – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Alkalimetallcarbonate

Vorlage:Hinweisbaustein