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Černovice u Chomutova

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Černovice
Wappen von Černovice
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Chomutov
Fläche: 559,2487<ref>http://www.uir.cz/obec/563021/Cernovice</ref> ha
Geographische Lage: 50° 27′ N, 13° 21′ OKoordinaten: 50° 26′ 53″ N, 13° 21′ 27″ O
 {{#coordinates:50,448055555556|13,3575|primary
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Höhe: 384 m n.m.
Einwohner: 660 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 430 01
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Bahnanschluss: Chomutov–Křimov–Reitzenhain
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Zdeňka Peroutková (Stand: 2021)
Adresse: Černovice 80
430 02 Černovice
Gemeindenummer: 563021
Website: cernovice-ulk.cz
Lage von Černovice im Bezirk Chomutov
Datei:Cernovice CV CZ.png

Černovice ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Ústecký kraj in Tschechien.

Geographie

Geographische Lage

Černovice liegt zwei Kilometer westlich von Chomutov am Podkrušnohorský přivaděč und gehört dem Okres Chomutov an.

Geschichte

Die Gründung wird auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert. Die ältesten bekannten Bezeichnungen sind Schirnowitz, später Czrnowitz, Czernowicz, Czrniewicz, Zcirnebitz, Tchirnowitz und ab 1847 der Ortsname Černowice. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1281. Zu diesem Zeitpunkt gehörte der Ort den Deutschordensrittern von Komotau. 1488 übernahm das Geschlecht der Veitmil (Weitmühl) das Eigentum. Es folgte das Geschlecht der Vitzthum, die den Ort in die Gebietsherrschaft Hagensdorf einbanden. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde das Vermögen konfisziert und Jaroslav Borsita Graf von Martinitz übereignet. 1791 erbte die Gräfin Marie Anna von Althann Tschernowitz. Es folgten 1848 Karl Friedrich Otto Graf Wolkenstein-Trostburg, Franz Preidl Edler von Hassenbrunn und Emanuel Karsch. Tschernowitz bildete ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Komotau bzw. Bezirk Komotau.

Die Einwohner des Dorfes lebten von der Landwirtschaft, des Weiteren gab es einige Weber, Steinmetze und weitere handwerkliche Berufe. Die im Steinbruch gewonnenen Steine wurde vor allem für Bauten in Komotau genutzt, wurde aber auch für den Kirchenbau in Brüx verwendet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Kohlebergwerke eröffnet, ein Schamottewerk in Betrieb genommen und der Ort wurde an die Eisenbahn angeschlossen. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Ziegelwerke hinzu, die jedoch während der Wirtschaftskrise wieder stillgelegt wurden. Der Zweite Weltkrieg ging am Ort fast spurlos vorüber, nach dem Krieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Durch den Kohleabbau wurde Anfang der 1960er Jahre ein Teil des Ortes abgerissen.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Jahr Einwohnerzahl<ref name="Historický lexikon">Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015. Český statistický úřad, 18. Dezember 2015, abgerufen am 16. Februar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1869 439
1880 424
1890 460
1900 553
1910 724
Jahr Einwohnerzahl
1921 844
1930 892
1950 644
1961 613
1970 501
Jahr Einwohnerzahl
1980 428
1991 337
2001 378
2011 497

Weblinks

Commons: Černovice (Chomutov District) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bílence | Blatno | Boleboř | Březno | Černovice | Domašín | Droužkovice | Hora Svatého Šebestiána | Hrušovany | Chbany | Chomutov | Jirkov | Kadaň | Kalek | Klášterec nad Ohří | Kovářská | Kryštofovy Hamry | Křimov | Libědice | Loučná pod Klínovcem | Málkov | Mašťov | Měděnec | Místo | Nezabylice | Okounov | Otvice | Perštejn | Pesvice | Pětipsy | Račetice | Radonice | Rokle | Spořice | Strupčice | Údlice | Vejprty | Veliká Ves | Vilémov | Vrskmaň | Všehrdy | Všestudy | Výsluní | Vysoká Pec Vorlage:Klappleiste/Ende