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Křimov

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Vorlage:Infobox Ort in Tschechien

Křimov ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}) ist eine Gemeinde in Tschechien.

Geografie

Geographische Lage

Křimov liegt acht km nordwestlich von Chomutov auf einem Höhenzug zwischen den Tälern der Hutná und des Křimovský potok im Erzgebirge und gehört zum Okres Chomutov. Westlich der Ortsmitte verläuft die Silnice I/7, die gemeinsam mit der sich auf deutscher Seite fortsetzenden Bundesstraße 174 die kürzeste Straßenverbindung zwischen dem Ballungsraum Leipzig-Halle und Prag bildet.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Křimov besteht aus den Ortsteilen Celná (Zollhaus), Domina, Krásná Lípa (Schönlind b. Krima), Křimov (Krima), Menhartice (Märzdorf), Nebovazy (Nokowitz), Stráž (Tschoschl), Strážky (Troschig) und Suchdol (Dörnthal)<ref>http://www.uir.cz/casti-obce-obec/563161/Obec-Krimov</ref>. Grundsiedlungseinheiten sind Domina, Krásná Lípa, Křimov, Menhartice, Nebovazy, Stráž, Strážky und Suchdol.<ref name="uir.cz">http://www.uir.cz/zsj-obec/563161/Obec-Krimov</ref>

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Domina, Krásná Lípa u Křimova, Křimov, Menhartice u Křimova, Nebovazy, Stráž u Křimova, Strážky u Křimova und Suchdol u Křimova.<ref name="uir.cz" />

Nachbarorte

Vorlage:Nachbargemeinden

Geschichte

Datei:Křimov, Kostel svaté Anny 1.jpg
St. Annenkirche in Křimov (2010)

Die erste urkundliche Erwähnung von Krima stammt von 1281, zu dieser Zeit befand sich das Dorf im Besitz des Deutschritterordens in Komotau. Der Ort befand sich an der Reichsstrasse, was zum einen dem Dorf Vorteile brachte, auf der anderen Seite aber während der Kriegszeiten auch viel Unglück. Die Bewohner lebten überwiegend von der Landwirtschaft.

1672 richtet das protestantische Kurfürstentum Sachsen im Ort die erste Pfarrei ein, zu der auch die Gemeinden Neudorf, Sebastiansberg, Sonnenberg und Wohlau gehören.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete der Ort gemeinsam mit Zollhaus ab 1850 die politische Gemeinde Krima in der Bezirkshauptmannschaft Komotau.

1872 erfolgte der Eisenbahnanschluss durch den Bau der 57,7 km langen Strecke der Buschtěhrader Eisenbahn von Komotau nach Weipert, von der 1875 die vom Bahnhof Krima-Neudorf abzweigende Strecke nach Reitzenhain in Sachsen in Betrieb ging. Dort bestand Anschluss an die Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha. Heute ist nur noch die Strecke von Chomutov nach Vejprty in Betrieb. Im Jahr 1946 wurde die deutschböhmische Bevölkerung vertrieben.

In den Jahren 1953 bis 1958 entstand die Talsperre Křimov.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl<ref name="Historický lexikon">Vorlage:Internetquelle</ref>
1869Vorlage:FN 445
1880Vorlage:FN 488
1890Vorlage:FN 495
1900Vorlage:FN 442
1910Vorlage:FN 475
Jahr Einwohnerzahl
1921Vorlage:FN 448
1930Vorlage:FN 470
1950Vorlage:FN 158
1961Vorlage:FN 516
1970Vorlage:FN 322
Jahr Einwohnerzahl
1980Vorlage:FN 199
1991Vorlage:FN 99
2001Vorlage:FN 152
2011Vorlage:FN 312

Vorlage:FNBox

Persönlichkeiten

  • Gustav Schubert (1897–1976), österreichischer Physiologe und Hochschullehrer

Sehenswürdigkeiten

  • Eisenbahnmuseum in Krimov

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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