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Čachtice

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Čachtice
Wappen Karte
Čachtice (Slowakei)
Čachtice (Slowakei)
Basisdaten
Staat: SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei
Kraj: Trenčiansky kraj
Okres: Nové Mesto nad Váhom
Region: Stredné Považie
Fläche: Vorlage:Slovak municipality km²Vorlage:Slovak municipality
Einwohner: Vorlage:Slovak municipality (31. Dez. Vorlage:Slovak municipality)Vorlage:Slovak municipality
Bevölkerungsdichte: Vorlage:Slovak municipality Einwohner je km²
Höhe: 180 m n.m.
Postleitzahl: 916 21
Telefonvorwahl: 0 32
Geographische Lage: 48° 43′ N, 17° 47′ OKoordinaten: 48° 42′ 56″ N, 17° 47′ 17″ O
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Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
NM
Kód obce: 505901
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Erika Ondrejková
Adresse: Obecný úrad Čachtice
Malinovského 769
91621 Čachtice
Webpräsenz: www.cachtice.sk

Čachtice (deutsch Schächtitz, ungarisch Csejte) ist eine Gemeinde in der Westslowakei.

Geographie

Čachtice liegt am Übergang der Kleinen Karpaten in die Donauniederung etwa 7 km südlich von Neustadt an der Waag auf 203 m Höhe.

Datei:Slovakia Cachtice1.JPG
Blick auf das Ortszentrum

Geschichte

Der Ort wurde 1263 zum ersten Mal genannt, im 17. Jahrhundert siedelten sich hier Habaner an. Bekannt ist er vor allem für die Burg, Hauptwohnsitz der Elisabeth Báthory, um die sich viele Legenden als „Blutgräfin“ ranken.

In der Chronik 800 Jahre Oberloisdorf findet man auf Seite 50 über die geisteskranke Gräfin Elisabeth Nadasdy folgendes: „Der Pastor Pythiraeus aus Deutschkreutz gab bezueglich seiner Schlossfrau Elisabeth Nadaysdy, geb. Bathory, dem Erzsenior von Savar Stefan Magyari 1602 den Rat: Diese „hoherasszony“ (=Henkersfrau), wenn sie zu ihm komme, nehme er sie eigens zur Untersuchung, wie das die Pflicht eines treuen Seelsorgers verlangte. Pythiraeus wie auch ihr Gatte Franz Nadasdy II. hatte mit seiner geisteskranken Gattin Elisabeth Nadasdy viel mitzumachen gehabt. Laut Zeugen quaelte sie in Deutschkreutz im Abort die Maedchen. Hier wurden Wiener Maedchen und Frau Moldi getoetet. Solche Opfer beerdigten die Mitschuldigen geheim in der Nacht. Außer in Deutschkreutz ließ Elisabeth Nadasdy auch in Csejte und Savar junge Maedchen einsperren, grausam foltern und ermorden, angeblich, um durch Waschen mit deren Blut eine zarte Gesichtshaut zu bekommen. Als Palatin Georg Thurzo davon hoerte, ueberraschte er sie 1610 bei einer solchen Bluttat und wollte sie zum Tode verurteilen. Auf das Begnadigungsgesuch ihres 12-jaehrigen Sohnes Paul verurteilte sie der Palatin zu lebenslaenglicher Gefangenschaft in ihrer Burg Csejte, wo sie 1614 starb.“

BevölkerungVorlage:Slovak municipality

Sehenswürdigkeiten

  • Burg Čachtice
  • Gotische Kapelle
  • Römisch-katholische Kirche
  • Herrenhäuser

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde ist an das öffentliche regionale Busnetz sowie an die Bahnstrecke Nové Mesto nad Váhom–Veselí nad Moravou angeschlossen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Čachtice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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