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Æbleskiver

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Mit Puderzucker bestreute Æbleskiver
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Zubereitung der Æbleskiver in einer entsprechenden Pfanne

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (wörtlich übersetzt: Apfelscheiben) sind ein traditionelles Gebäck der dänischen Küche, das besonders zur Advents- und Weihnachtszeit gebacken wird. Æbleskiver werden in einer speziellen Pfanne mit halbkugelförmigen Vertiefungen auf dem Herd in Fett ausgebacken (dänisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). In Norwegen ist das Gebäck unter dem Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verbreitet. Im englischsprachigen Raum findet sich eine Entsprechung mit der ähnlichen Schreibweise {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) sind verwandt mit den in Deutschland verbreiteten Förtchen, Futjes und Krapfen, werden jedoch in der Regel nicht mit Hefeteig gebacken.

Traditionell werden {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit Buttermilch, geriebener Zitrone und zum Teil mit Kardamom zubereitet. Das Gebäck gibt es heute aber auch in zahlreichen Variationen und Abwandlungen, mit verschiedenen Füllungen und Beigaben. In Sønderjylland findet sich beispielsweise eine Variante mit Hefe und Zwetschgenmus.<ref>Sønderjyske Æbleskiver med Svesker. Æ Synnejysk Forening, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. November 2015.</ref> Anders als es der Name andeutet, beinhalten Æbleskiver heute in der Regel keine Apfelfüllung. Die goldbraun gebackenen Æbleskiver werden nach dem Backen mit Puderzucker bestreut und mit Marmelade serviert.

Geschichte

Der Ursprung der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) reicht bis in das Mittelalter zurück, als im Winter die letzten Äpfel in Scheiben geschnitten, in Teig eingelegt und in der Pfanne in Butter oder Öl als Apfelkrapfen gebraten wurden.<ref>I dag skal vi have æbleskiver. Danmarks Radio, abgerufen am 28. November 2015.</ref> So erhielt das Gebäck auch seinen heutigen Namen. Im 17. Jahrhundert kam schließlich die Æbleskivepfanne auf, die in der Regel aus Gusseisen hergestellt wird. Æbleskiver wurden damals mit Apfelscheiben oder auch mit Apfelmus oder anderem Fruchtmus gefüllt.<ref>Æbleskiver. Dansk Historisk Fællesråd, abgerufen am 28. November 2015.</ref> Auf dem Land entwickelte sich das Gebäck zu einem typischen Feiertagsgeschenk für die Landarbeiter vor Weihnachten.<ref>Was sind Æbleskiver? Skagen Journal, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 28. November 2015.</ref> Die Æbleskiver, wie sie heute verbreitet sind, wurden erstmals in der Gedichtsammlung Peters Jul aus dem Jahr 1866 beschrieben. In dem Märchen Der Krüppel (im Dänischen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) von Hans Christian Andersen aus dem Jahr 1872 ist die Rede von apfelgefüllten Æbleskiver, was darauf hindeutet, dass die Füllung mit Äpfeln schon damals nicht mehr selbstverständlich war.<ref>Hvorfor hedder det æbleskiver. Infostein.dk, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 28. November 2015.</ref> Das Gebäck steht traditionell in Verbindung mit dem norddeutsch-dänischen Heischebrauch des Rummelpottlaufens (rummelpot oder rumlepotte) am Silvesterabend.<ref>Rumlepotte. Gyldendals Store Danske, abgerufen am 28. November 2015.</ref>

Literatur

  • Kevin Crafts: Æbleskiver, Nærum 2011, ISBN 9788779006225
  • Erik Koed Westergaard: Danske Egnsretter, Lindhardt og Ringhof, Kopenhagen 1974, ISBN 8775601524

Einzelnachweise

<references />