Zum Inhalt springen

Zückshut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zückshut
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(380)&title=Z%C3%BCckshut 49° 58′ N, 10° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(380) 49° 58′ 2″ N, 10° 55′ 29″ O
 {{#coordinates:49,967222222222|10,924722222222|primary
dim=10000 globe= name=Zückshut region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 273 (262–290) m ü. NHN
Fläche: 1,54 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 380 (1. Jan. 2026)<ref name="Einwohner">Breitengüßbach: Zahlen und Daten. Abgerufen am 18. April 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 247 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 96149
Vorwahl: 09544
Datei:Zueckshut 03.jpg
Kapelle in Zückshut

Zückshut ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Breitengüßbach im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Zückshut hat eine Fläche von 1,544 km². Sie ist in 478 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3230 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Zückshut (092349). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das Kirchdorf liegt am Kesselgraben, dem linken Oberlauf des Güßbachs. Im Süden grenzt der Zückshuter Forst an. Die Kreisstraße BA 16 führt nach Laubend (1,4 km südöstlich) bzw. nach Breitengüßbach zur Bundesstraße 4 (2,9 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 25. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen gemessener Luftlinie).</ref>

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Zückshut aus 16 Anwesen (1 Söldenhaus, 9 Häuser mit Stadel, 2 Söldenhäuslein, 2 Tropfhäuser, 2 Halbhäuser) und einem Gemeindehirtenhäuslein. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Hallstadt aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Amt Hallstadt.<ref name="W189">W. Weiß: Bamberg, S. 189.</ref> Die Viehzucht, der Obst- und Getreidebau reicht nur für die Eigenversorgung aus.<ref name="B540">J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 540f.</ref>

Im Jahre 1802 kam Zückshut an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Zückshut gebildet, zu dem Laubend gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 entstanden die Ruralgemeinde Zückshut, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I für die Verwaltung zuständig, mit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das Bezirksamt Bamberg (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).<ref name="W280">W. Weiß: Bamberg, S. 280.</ref> Am 1. Mai 1949 wurde Laubend nach Memmelsdorf umgemeindet. Dadurch verringerte sich die Fläche der Gemeinde von 3,392 km²<ref name="OV 1925" /> auf 1,548 km².<ref name="OV 1950"/>

Am 1. Mai 1978 wurde Zückshut im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Breitengüßbach eingegliedert.<ref> </ref><ref>Breitengüßbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref>

Baudenkmäler

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Zückshut

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 158 240 216 223 236 226 236 242 256 253 262 273 260 265 256 261 272 307 296 453 253 260 290 325
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 40 41 44 45 45 48 34 51
Quelle <ref name="W280"/> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 137, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 834, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 127 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1004, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 950 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 995–996 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1016 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV2">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 136, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 884 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 645 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 147 (Digitalisat).</ref>

Ort Zückshut

Jahr 001799 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002020 002026
Einwohner 61 80 133 126 132 128 143 253 290 325 329 362 380
Häuser<ref name="Häuser" /> 17 23 25 25 27 34 51 83
Quelle <ref name="B540"/> <ref name="W280" /> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 288 (Digitalisat).</ref> <ref name="Einwohner"/> <ref name="Einwohner"/>

Religion

Zückshut ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Leonhard (Breitengüßbach) gepfarrt.<ref name="W189"/><ref name="OV 1961"/>

Die Kirche wurde 1772 errichtet und im Jahre 1926 durch einen Blitzeinschlag zerstört, danach wieder aufgebaut und 1943 an die Gemeinde Breitengüßbach verkauft. 2006 wurde die Kirche renoviert.

Literatur

Weblinks

Commons: Zückshut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein