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Zykloplegie

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Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Mit Zykloplegie bezeichnet man die vollständige Lähmung des Musculus ciliaris, welche zu einer Ausschaltung der Akkommodationsfähigkeit des Auges führt. Sie kann Symptom einer Erkrankung sein, zum Beispiel bei Botulismus, nach einer Prellung des Auges (Contusio bulbi) oder bei einer Schädigung parasympathischer Nervenfasern des Nervus oculomotorius, sowie als pharmakologische Auswirkung zum Beispiel bei Vergiftungen auftreten. Darüber hinaus wird sie zur Vorbereitung für bestimmte augenärztliche Untersuchungen<ref>Albert J. Augustin: Augenheilkunde. 3., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer, Berlin u. a. 2007, ISBN 978-3-540-30454-8, S. 588 ({{#if: Op3Y0L6iaOQC | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: Op3Y0L6iaOQC ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA588|&pg=588}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|{{{Linktext}}}}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: Op3Y0L6iaOQC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=Op3Y0L6iaOQC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|{{{Linktext}}}}}|}}}}).</ref> und zu speziellen therapeutischen Zwecken medikamentös mit sogenannten Zykloplegika aktiv herbeigeführt. Zykloplegika sind Medikamente, die zur Gruppe der Parasympatholytika gehören und durch Hemmung des Parasympathikus neben einer Akkommodationslähmung auch eine Vergrößerung der Pupille (Mydriasis) bewirken.

Diagnostischer und therapeutischer Nutzen

In der Augenheilkunde wird die medikamentöse Auslösung einer Zykloplegie als Vorbereitung für eine objektive Refraktionsbestimmung,<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, genutzt, um exakte – und nicht durch unwillkürliche Akkommodation des Patienten verfälschte – Messungen der optischen Verhältnisse zu erhalten. Gleichwohl gibt es Meinungen, die die Notwendigkeit einer Zykloplegie bei Refraktionsbestimmungen kritisch sehen.<ref name="Cagnolati">Wolfgang Cagnolati, Bastian Cagnolati: Zykloplegie versus Nichtzykloplegie Pro und Kontra Skiaskopie in Zykloplegie bei Kindern. In: Deutsche Optikerzeitung, Heft 6, 2003, S. 24–29; {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0344-7103|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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Beispiele

Zykloplegisch wirken die Cycloplegica, wie zum Beispiel Atropin (Belladonna), Tropicamid, Cyclopentolat und Scopolamin.

Siehe auch

Literatur

  • Theodor Axenfeld (Begr.), Hans Pau (Hrsg.): Lehrbuch und Atlas der Augenheilkunde. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Unter Mitarbeit von Rudolf Sachsenweger u. a. Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1980, ISBN 3-437-00255-4.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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