Zum Inhalt springen

Zuzu (Akšak)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Zuzu war ein elamischer König von Akšak, einer mesopotamischen Stadt am Tigris gelegen, etwa vierzig Kilometer südlich des heutigen Bagdad.<ref>Zur Lage der Stadt vergleiche die Karte Die alten Kulturen Mesopotamiens. In: Bayerischer Schulbuch-Verlag (Hrsg.): Großer historischer Weltatlas. Teil 1: Vorgeschichte und Altertum. 6., durchgesehene Auflage. Bayerischer Schulbuch-Verlag, München 1978, ISBN 3-7627-6005-5, S. 14.</ref> Um 2550 v. Chr. besiegte E-ana-tum, der Herrscher von Lagaš, Zuzu und unterwarf neben anderen Städten Akšak.<ref> Hartmut Schmökel (Hrsg.): Kulturgeschichte des Alten Orients. Mesopotamien, Hethiterreich, Syrien-Palästina, Urartu (= Kröners Taschenausgabe. 298). Kröner, Stuttgart 1961, S. 89.</ref> Dieser Feldzug beendete die elamische Vorherrschaft in Mesopotamien.<ref>Walther Hinz: Das Reich Elam (= Urban-Bücher. 82). Kohlhammer, Stuttgart 1964, S. 58; Georges Contenau: Les civilisations anciennes du proche-orient (= Que sais-je? 185). Presses Universitaires de France, Paris 1968, S. 91.</ref> Der Sieg E-ana-tums über Zuzu ist neben anderen Siegen auf der „Geierstele“ dargestellt.<ref>Beschreibung und Interpretation der Geierstele in Leonard Woolley: Mesopotamien und Vorderasien. Die Kunst des Mittleren Ostens (= Kunst der Welt. Serie 1: Die Außereuropäischen Kulturen. Band 7). Aus dem Englischen übersetzt von Leopold Voelker. 2. Auflage. Holle, Baden-Baden 1965, S. 55 (Abbildung), S. 61.</ref> Die Königsliste von Akšak ist überliefert. Mit der Niederlage Zuzus begann die Herrschaft der Könige von Lagaš über Akšak, die jedoch nur zwei Generationen dauerte.<ref>Helmut Uhlig: Die Sumerer. Volk am Anfang der Geschichte (= Goldmann-Taschenbuch. Goldmann-Sachbuch. 11301). Goldmann, München 1976, ISBN 3-442-11301-6, S. 180–187.</ref>

Anmerkungen

<references />

Literatur

  • Edmond Sollberger, Jean-Robert Kupper: Inscriptions Royales Sumérienns et Akkadiens (= Littératures anciennes du Proche-Orient. 3, ISSN 0459-5831). du Cerf, Paris, 1971.