Zumaglia
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien
Zumaglia ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Biella (BI), Region Piemont.
Lage und Einwohner
Die Vorlage:EWZ Einwohner (Stand Vorlage:EWD) zählende Gemeinde Zumaglia liegt 6 km nördlich von der Provinzhauptstadt Biella in hügeligem Gelände. Die Siedlung wird vom 669 m hohen Brich di Zumaglia, auf dem das Castello liegt, dominiert.
Die Nachbargemeinden sind Biella, Pettinengo und Ronco Biellese.
Bevölkerungsentwicklung
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Verkehrsanbindung
Der nächste Autobahnanschluss der A4 liegt 28 km südlich bei Santhià. Zur Autobahnauffahrt der A5 bei Quincinetto sind es 34 km in östlicher Richtung und zur, westlich gelegenen, Auffahrt der A26 bei Ghemme sind es 38 km.
Im nahen Biella hat es den nächsten Bahnhof. Mit den beidenen Bahnstrecken Biella-Novara und Biella-Santhià bestehen gute Anschlüsse an das italienische Eisenbahnnetz.
Mit der Linie 330 des lokalem Busunternehmen A.T.A.P. (Azienda Trasporti Automobilistici Pubblici delle Province di Biella e Vercelli) bestehen regelmässige Verbindungen nach Biella und Mosso.
Geschichte
Die Etymologie bezeugt als Zumalia, leitet es sich von der Wurzel zu keltischen Ursprungs ab, die eine “erhöhte Position vom Boden” mit dem Suffix -aglia anzeigt, was “auf dem Gipfel wohnend” bedeutet.
Die Geschichte von Zumaglia ist seit jeher eng mit der gleichnamigen Burg verbunden. Die frühesten Aufzeichnungen datieren aus dem 10. Jahrhundert und zählen sie zu den kaiserlichen Schenkungen an den Bischof von Vercelli. 1243 wurde das Gebiet an die Stadt Vercelli verkauft, fiel aber bald wieder an das Bistum zurück, das damals von Martino Avogadro di Quaregna regiert wurde. Als 1377 der Aufstand unter der Führung von Kanonikus Ardizzone Codecapra die Herrschaft der Bischöfe von Vercelli über das Gebiet um Biella beendete, teilte die Festung Zumaglia das Schicksal Biellas und geriet unter die direkte Herrschaft von Amadeus VI. von Savoyen.<ref>Geschichte, auf www.viaggiaescopri.it</ref>
Die Burg wurde 1291 an der Stelle eines Vorgängerbaus erbaut und 1556 von den Truppen Heinrichs II. von Frankreich zerstört und erst 1937 von Graf Vittorio Buratti wieder aufgebaut: Letzterer entschied sich für die populäre Architektur seiner Zeit und integrierte die Überreste der vorherigen alten Festung. Buratti ließ auch den umliegenden Park entlang der Hänge des Hügels errichten. Der Park wurde mit lokalen und exotischen Pflanzen, insbesondere Nadelbäumen, verschönert. Es wurden Wege nachgezeichnet und auch klassische architektonische Elemente wie Denkmäler, Blumenkästen und Epigraphen eingeführt. Heute sind nur noch wenige Originalspuren davon erhalten, darunter die Zisterne und die Zelle, in der Giovanni Pecchio<ref>Legende von Giovanni Pecchio, auf www.biellaclub.it</ref> achtzehn Jahre lang eingesperrt war.<ref>Wiederaufbau des Castello, auf luoghi.italianbotanicalheritage.com</ref> Vorlage:Absatz
Weblinks
- Informatioen über die Gemeinde, auf www.biellaclub.it
- Informationen bei comuni-italiani.it (italienisch)
Einzelnachweise
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