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Zsigmondy (Mondkrater)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zsigmondy
LRO-Aufnahme
LRO-Aufnahme
Position 59,47° N, 105,44° WKoordinaten: 59° 28′ 12″ N, 105° 26′ 24″ W
Durchmesser 66 km
Tiefe  m
Kartenblatt 21 (PDF)
Benannt nach Richard Adolf Zsigmondy (1865–1929)
Benannt seit 1976
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

66.05

Zsigmondy ist ein Einschlagkrater auf der Rückseite des Mondes und kann deshalb von der Erde aus nicht direkt beobachtet werden. An seinen südöstlichen Rand schließt sich der Krater Omar Khayyam an, der seinerseits innerhalb des wesentlich größeren Kraters Poczobutt liegt. Weiter östlich, am Nordrand von Poczobutt, befindet sich der Krater Smoluchowski.

Wie bei vielen Kratern der Mondrückseite ist der Rand von Zsigmondy erodiert und verformt und zeigt einen vieleckigen Umriss. Mit seiner Ostseite überdeckt er den annähernd gleich großen Krater 'Zsigmondy S'. Ein Paar kleiner Krater liegt über dem niedrigen Westrand und ein weiteres Paar markiert die südöstliche Innenwand. Das Kraterinnere ist in der westlichen Hälfte eben und weist nahe dem Mittelpunkt eine niedrige zentrale Erhebung auf. Die Entstehungszeit des Kraters fällt in die nektarische Periode.<ref name="LICDB" />

Datei:ZsigmondyCraterSAT.jpg
Zsigmondy und seine Nebenkrater

Zsigmondy hat drei Nebenkrater:<ref name="IAU" />

Liste der Nebenkrater von Zsigmondy
Buchstabe Position Durchmesser Link
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Der Krater wurde 1976 von der IAU offiziell nach dem österreichisch-ungarischen Chemiker Richard Zsigmondy benannt.<ref name="IAU" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="LICDB"> A. Losiak, T. Kohout, K. O’Sulllivan, K. Thaisen, S. Weider: Lunar Impact Crater Database. Lunar and Planetary Institute, Mai 2011, abgerufen am 6. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="IAU"> Zsigmondy im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS </ref> </references>