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Zozin-Jurt

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Vorlage:Infobox Ort in Russland

Datei:Мечеть в Цацан-Юрте.jpg
Die zentrale Moschee von Zozin-Jurt

Zozin-Jurt (Vorlage:RuS) ist ein Dorf (selo) in der Republik Tschetschenien (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Der Ort liegt am Nordrand des Großen Kaukasus, knapp 30 km Luftlinie ostsüdöstlich der Republikhauptstadt Grosny. Das Dorf durchfließt der Chulchulau, der sich unterhalb des Ortes mit mehreren anderen Flüsschen zur Belka, einem rechten Zufluss der Sunscha, vereinigt.

Zozin-Jurt gehört zum Rajon Kurtschalojewski und liegt acht Kilometer nordwestlich von dessen Verwaltungszentrum Kurtschaloi.

Geschichte

In der sowjetischen Periode trug der Ort den Namen Oktjabrskoje. Insbesondere im Zweiten Tschetschenienkrieg gehörte Zozin-Jurt zu den am stärksten umkämpften Orten und gelangte vor allem in den Jahren 2001 bis 2003 durch „Säuberungsaktionen“ der Russischen Streitkräfte in die Schlagzeilen.<ref>Schuss auf jeden, der vor den Lauf kommt in der taz vom 11. Januar 2002</ref><ref> Vorlage:Webarchiv von Amnesty International</ref> 2003 versuchte eine Selbstmordattentäterin in Zozin-Jurt, den heutigen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow zu töten.<ref>Neues Selbstmordattentat in Tschetschenien in Russland-Aktuell vom 28. Juli 2003</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1979 5.371
2002 15.935
2010 18.306

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Infrastruktur

Durch Zozin-Jurt verläuft die Straße, die von der Stadt Argun bei Grosny in das Verwaltungszentrum Kurtschaloi und die östlichen Teile des Rajons mit den Dörfern Zentoroi und Alleroi verläuft.

Einzelnachweise

<references />