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Zirmbach

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Vorlage:Infobox Fluss Der Zirmbach ist ein knapp 10 km langer Bach im Sellraintal in Tirol, Österreich.

Verlauf

Der Zirmbach entsteht östlich unterhalb des Kühtaisattels in einer Höhe von Vorlage:Höhe aus dem Zusammenfluss von Stockacher Bach (auch: Stockachbach) und Klammbach im Gemeindegebiet von Stams. Der Stockacher Bach entspringt am östlichen Ortsrand von Kühtai (Vorlage:Coordinate) in einer Höhe von Vorlage:Höhe und hat eine Länge von 2,9 km. Der 2,5 km lange Klammbach hat seinen Ursprung in einem kleinen Seitental unterhalb des Mitterzeigerkogels (Vorlage:Coordinate) in einer Höhe von Vorlage:Höhe

Der Zirmbach fließt in etwa in östlicher Richtung durch das obere Sellraintal, passiert die Zirmbachalm, Haggen, St. Sigmund im Sellrain und mündet unweit des Ortskerns von Gries im Sellrain in die aus dem Lüsenstal kommende Melach. Die wichtigsten Zubringer sind der Kraspesbach bei Haggen und der Gleirschbach bei St. Sigmund, die beide von rechts einmünden. Weitgehend parallel zum Zirmbach verläuft die Sellraintalstraße (L13), die ihn mehrmals überquert.

Einzugsgebiet und Wasserführung

Das natürliche Einzugsgebiet des Zirmbaches beträgt knapp 70 km² und ist damit in etwa gleich groß wie das der Melach bis zu seiner Einmündung.<ref name="tiris" /> Rund 2,2 km²<ref>Max H. Fink, Otto Moog, Reinhard Wimmer: Fließgewässer-Naturräume Österreichs. Umweltbundesamt Monographien Band 128, Wien 2000, S. 48/49 (PDF; 475 kB).</ref> oder 3 % des Einzugsgebietes sind vergletschert. Der höchste Punkt im Einzugsgebiet ist der Gleirscher Fernerkogel mit Vorlage:Höhe Mehrere Zuflüsse des Zirmbaches werden in den Speicher Längental des Kraftwerks Sellrain-Silz abgeleitet, wodurch sich das wirksame Einzugsgebiet um 31 km² reduziert<ref name="hydr_jb">Vorlage:HydrographischesJahrbuchOesterreich</ref>.

Der Zirmbach weist ein nivales Abflussregime auf, der niedrigste Wasserstand wird in den Wintermonaten gemessen, der höchste bei der Schneeschmelze im späten Frühjahr.<ref name="hydr_jb" />

Name

Der Name des Baches bezieht sich auf die im Sellrain häufig vorkommenden Zirben.<ref>Otto Mayr: Die Wassernamen Nordtirols und verwandte Bezeichnungen. In: Veröffentlichungen des Museums Ferdinandeum. Band 6, Innsbruck 1927, S. 236 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>

Einzelnachweise

<references />