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Zirconium(III)-iodid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Zirconium(III)-iodid
Vorlage:Farbe Zr3+ 0 Vorlage:Farbe I
Allgemeines
Name Zirconium(III)-iodid
Andere Namen

Zirconiumtriiodid

Verhältnisformel ZrI3
Kurzbeschreibung

dunkelblauer Feststoff<ref name="Jean D'Ans, Ellen Lax" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 471,93 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Jean D'Ans, Ellen Lax" />

Dichte

5,18 g·cm−3<ref name="Jean D'Ans, Ellen Lax">Jean D’Ans, Ellen Lax: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1997, ISBN 3-540-60035-3, S. 820 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Schmelzpunkt

275 °C (Zersetzung)<ref name="Jean D'Ans, Ellen Lax" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zirconium(III)-iodid ist eine anorganische chemische Verbindung des Zirconiums aus der Gruppe der Iodide.

Gewinnung und Darstellung

Zirconium(III)-iodid kann durch Reaktion von Zirconium(IV)-iodid mit Zirconium bei 500–700 °C gewonnen werden.<ref name="DOI10.1016/0022-5088(65)90036-6">F. R. Sale, R. A. J. Shelton: Studies in the chemical metallurgy of the titanium group metals. In: Journal of the Less Common Metals. 9, 1965, S. 60–63, doi:10.1016/0022-5088(65)90036-6.</ref>

<math>\mathrm{3 \ ZrI_4 + Zr \longrightarrow 4 \ ZrI_3}</math>

Ebenfalls möglich ist die Verwendung von Aluminium anstelle von Zirconium.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 916.</ref>

<math>\mathrm{3 \ ZrI_4 + Al \longrightarrow 3 \ ZrI_3 + AlI_3}</math>

Gasförmiges Zirconium(III)-iodid kann durch Reaktion von Zirconium mit Iodwasserstoff bei 1100–1500 K gewonnen werden.<ref name="Paul L. Brown">Paul L. Brown: Chemical Thermodynamics of Zirconium. Gulf Professional Publishing, 2005, ISBN 0-444-51803-7, S. 320 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften

Zirconium(III)-iodid ist ein blauer Feststoff. Ab einer Temperatur von 275 °C erfolgt eine Disproportionierung zu Zirconium(II)-iodid und Zirconium(IV)-iodid. Die Verbindung hat eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pmmn (Raumgruppen-Nr. 59)Vorlage:Raumgruppe/59 und einer Elementarzelle mit den Gitterkonstanten a = 1295,4 pm, b = 667,9 pm und c = 729,2 pm.<ref name="DOI10.1021/ic00337a013">Abdessadek Lachgar, Douglas S. Dudis, John D. Corbett: Revision of the structure of zirconium triiodide. The presence of metal dimers. In: Inorganic Chemistry. 29, 1990, S. 2242–2246, doi:10.1021/ic00337a013.</ref> Die Ionen bilden eine eindimensionale Kettenstruktur aus, wobei sich jeweils zwei [ZrI6/2]-Oktaeder zwei gegenüberliegende Dreiecksflächen teilen.<ref name="Ralf Alsfasser, H. J. Meyer">Ralf Alsfasser, H. J. Meyer: Moderne Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 2007, ISBN 3-11-019060-5, S. 350 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />