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Zinkstearat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Zinkdistearat)
Strukturformel
Struktur von Zinkstearat
Allgemeines
Name Zinkstearat
Andere Namen
  • Zinkdioctadecanoat (IUPAC)
  • Zinkdistearat
Summenformel Zn(C18H35O2)2
Kurzbeschreibung

weißes Pulver<ref name=roempp>Eintrag zu Zinkstearat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 209-151-9
ECHA-InfoCard 100.008.321
PubChem 11178
ChemSpider 10705
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 632,33 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,1 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

130 °C<ref name="GESTIS"/>

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
MAK

Schweiz: 3 mg·m−3 (gemessen als alveolengängiger Staub)<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 557-05-1 bzw. Zinkstearat)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkstearat, auch Octadecansäure-Zink-Salz ist das Zinksalz der Stearinsäure. Es gehört damit zu den Metallseifen.

Eigenschaften

Es ist ein weißes Pulver mit einem Schmelzpunkt von 130 °C, einem Flammpunkt von 277 °C und einer Selbstentzündungstemperatur von 420 °C. Die Molekülmasse beträgt 632,3 g/mol. Zinkstearat ist nicht wasserlöslich.

Bei der Erhitzung von Zinkstearat entsteht Zinkoxid, auch bei der Verbrennung entstehen giftige Dämpfe und Gase. Bei Kontakt mit Zinkstearat können sich die Haut und die Augen röten. Das Einatmen des Pulvers kann Husten und Halsschmerzen zur Folge haben. Ein Verschlucken führt unter Umständen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Beim Hantieren mit Zinkstearat ist deshalb eine Ausbreitung des Staubes zu vermeiden. Ebenso muss auf die Gefahr einer Staubexplosion oder einer elektrostatischen Aufladung geachtet werden.

Verwendung

Zinkstearat wird als Stabilisator für Emulsionen verwendet.

In der Kartenmagie verwendet man Zinkstearat als Kartenpuder, welches die Gleitfähigkeit von Spielkarten verbessert.<ref>Kartenpuder - was ist das und wie wird er verwendet?</ref>

Zinkstearat wird auch als Schmierstoff bei der Kunststoffverarbeitung verwendet. Es verhindert ein Festsitzen von Polyamidteilen untereinander und ist ein Hilfsmittel bei Plastifizierproblemen. Wenn die Plastifizierschnecke das Material nicht richtig einzieht, kann dies durch Zugabe von ca. 0,2 % Zinkstearat verbessert werden, besonders bei Polyamid 6.0.

Einzelnachweise

<references />