Zimtsäuremethylester
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Zimtsäuremethylester | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Zimtsäuremethylester | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H10O2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 162,19 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,32 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
33–38 °C<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
260–262 °C<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
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Zimtsäuremethylester ist eine chemische Verbindung, die zu den Aromaten und den ungesättigten Carbonsäureestern gehört.
Isomere
Zimtsäuremethylester hat eine trans-substituierte Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung in der Seitenkette. Der isomere cis-Zimtsäuremethylester wird als „Allozimtsäuremethylester“ bezeichnet und hat nur eine geringe Bedeutung.
Vorkommen
In der Natur kommt der Ester in verschiedenen Pflanzen vor, z. B. in Moschus- und Wald-Erdbeeren<ref name="ZNF1973-488">Vorlage:ZNaturforsch</ref> und verschiedenen Basilikumarten.<ref name="Murillo">Amparo Viña, Elizabeth Murillo: Essential oil composition from twelve varieties of basil (Ocimum spp) grown in Colombia. In: J. Braz. Chem. Soc. 14 (5), 2003. doi:10.1590/S0103-50532003000500008.</ref> Die Eukalyptus-Art Eucalyptus olida hat den größten Gehalt an Zimtsäuremethylester.<ref name="Boland">D. J. Boland, J. J. Brophy, A. P. N. House: Eucalyptus Leaf Oils, 1991, ISBN 0-909605-69-6.</ref>
Darstellung
Zimtsäuremethylester kann durch Veresterung von Zimtsäure mit Methanol und Schwefelsäure als Katalysator gewonnen werden.
Auch durch eine Claisen-Kondensation von Benzaldehyd und Methylacetat in Anwesenheit von Natrium kann Zimtsäuremethylester gewonnen werden.
Weitere Synthesemöglichkeiten sind die Wittig-Reaktion , die über ein Phosphoniumsalz und eine Additionsreaktion an Benzaldehyd den Ester bildet.<ref name="Enterlein"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 3. Mai 2005 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (PDF), Ruhr-Universität Bochum.</ref> und die Knoevenagel-Reaktion (in der Doebner-Variante) bei Einsatz von Malonsäuremonomethylester.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Eigenschaften
Zimtsäuremethylester ist ein weißer Feststoff<ref name="Sigma" /> und besitzt einen Geruch nach Balsam und Erdbeeren.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Sensibilisierender Stoff
- Wikipedia:Fehlerhafte Gefahrstoffkennzeichnung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
- Zimtsäureester
- Phenylpropanoid
- Flüchtiger Pflanzenstoff
- Aromastoff (EU)
- Futtermittelzusatzstoff (EU)
- Carbonsäuremethylester