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Zickelburg

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Vorlage:Infobox Berg

Die Zickelburg ist eine Vorlage:Höhe hohe Anhöhe am nordwestlichen Rand des Rheinwesterwälder Vulkanrückens (Niederwesterwald) auf dem Stadtgebiet von Bad Honnef.

Geographie

Die Zickelburg liegt östlich des Bad Honnefer Stadtteils Selhof und nördlich der zu ihm gehörigen Ortslage Menzenberg. Unterhalb und westlich der Anhöhe befindet sich der Aussichtspunkt „Eifelblick“ mit einer guten Aussicht in Richtung Bonn und im Winter auch in Richtung Eifel. Nachbarberge der Zickelburg sind im Südosten die Hardt (Vorlage:Höhe) und im Osten der Leyberg (Vorlage:Höhe). Geologisch zählt sie zur Jüngeren Hauptterrasse des Rheintals, deren Ablagerungen größtenteils aus sandigen Kiesen bestehen<ref>Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen (Hrsg.); Gangolf Knapp, Klaus Vieten: Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Erläuterungen zu Blatt 5309 Königswinter. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995, S. 40.</ref>, und lässt sich daher den Honnefer Terrassenhügeln zuordnen, einer Untereinheit des Rheinwesterwälder Vulkanrückens.

Geschichte

Zickelburg ist auch ein ehemaliger Wohnplatz der Stadt Honnef. Die Siedlung war bis 1773 im Besitz des Jesuitenordens. An der Zickelburg entstanden spätestens ab 1600 zwei Weingüter, die an die Jesuiten gelangten und 1835 versteigert wurden. Das ältere der beiden Güter wurde 1840 abgerissen, das neuere bestand noch um 1890.<ref>Adolf Nekum: Der Weinbau in Honnef – Erinnerungen an eine 1.100jährige Geschichte (=Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e. V.: Studien zur Heimatgeschichte der Stadt Bad Honnef am Rhein, Heft 10). Bad Honnef 1993, S. 73/74, 116.</ref> Im Jahre 1843 wohnten im einzigen Wohngebäude, einem Hof, sieben Menschen<ref>Königliche Regierung zu Cöln: Uebersicht der Bestandtheile u. Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften des Regierungs-Bezirks Cöln. Cöln 1845, S. 86.</ref>, 1885 war das Gebäude unbewohnt.<ref>Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 1911 waren noch Reste der Wirtschaftsgebäude erhalten. Die Siedlung ging zur Zeit des Ersten Weltkriegs ein.<ref name="NekumSelhof">Adolf Nekum: Tausend Jahre Selhof, hundert Jahre Bürgerverein, Bad Honnef-Selhof 1988, S. 67.</ref> Um 1925 waren noch Trümmer der letzten Scheune erhalten.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Vom ersten und zweiten Zickelburger Hof sind heute nur noch spärliche und schwer zugängliche Überreste vorhanden, die seit 2013 als Bodendenkmal unter Denkmalschutz stehen.<ref>Denkmalliste der Stadt Bad Honnef, Nummer B 6</ref> Auch am Eifelblick hat ehemals eine Ansiedlung bestanden.<ref name="NekumSelhof" /> Eine frühere Bezeichnung des Flurstücks lautet „Auf dem Zickelberg“.<ref>Topographische Aufnahme der Rheinlande, zwischen 1801 und 1828</ref><ref>Johannes Jansen: Honnefer Familienbuch 1632–1809 (=Veröffentlichungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V., Band 5). Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde, Köln 1972, S. 14.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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