Zum Inhalt springen

Zentralgefängnis Wladimir

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Vladimir asv2019-01 img40 Tsentral.jpg
Blick von der Straße aus auf einen Mauerabschnitt
Datei:Vladimir asv2019-01 img39 Tsentral.jpg
Frunse-Gerichtsgebäude, angrenzend an das Gefängnis

Das Zentralgefängnis Wladimir ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Gefängnis in der Stadt Wladimir in Russland, in welchem zahlreiche deutsche Kriegsgefangene, darunter auch Kriegsverbrecher, sowie viele sowjetische Dissidenten inhaftiert waren. Daher spricht man auch vom Gefangenenlager Wladimir.

Geschichte

Das Gefängnis wurde auf Befehl der Zarin Katharina II. im Jahre 1783 errichtet. Im Hochsicherheitstrakt aus dem Jahre 1825 befindet sich heute das Untersuchungsgefängnis der Stadt Wladimir. 1906 erfolgte die Umbenennung in Zentralgefängnis. Zu den Insassen des Gefängnisses gehörten zur Zeit der Sowjetunion auch Dissidenten sowie deutsche Kriegsverbrecher<ref>Das Lubjanka-Dossier von Generalfeldmarschall Schörner, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, abgerufen am 6. Februar 2016</ref> und Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges. 1996 wurde auf einem Teil des Gefängnisgeländes ein Museum errichtet, das jedoch seit den 2010er-Jahren auf unbestimmte Zeit geschlossen ist.

Bekannte Insassen

Weblinks

Commons: Zentralgefängnis Wladimir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 56° 8′ 29,6″ N, 40° 25′ 57,6″ O

 {{#coordinates:56,141545|40,432662|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=RU-VLA
   |type=landmark
  }}