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Zentralasiatischer Owtscharka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zentralasiatischer Owtscharka
Datei:Central Asia Shepherd.JPG
Zentralasiatischer Owtscharka
FCI-Standard Nr. 335
2.2 Berghunde
Ursprung:

Russland

Alternative Namen:

Mittelasiatischer Schäferhund, (engl. Central Asian Shepherd Dog, russ. Центральноазиатская овчарка)

Widerristhöhe:

Rüden mind. 65 cm
Hündinnen mind. 60 cm

Zuchtstandards:

FCI, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ANKC (Memento vom 4. März 2015 im Internet Archive), NZKC

Liste der Haushunde

Der Zentralasiatische Owtscharka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), transkribiert sredneasiatskaja owtscharka, Mittelasiatischer Schäferhund), auch bekannt unter den Namen Alabai und Alabay, ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Hunderasse, die aus Zentralasien stammt (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.2, Standard Nr. 335). Der Rassestandard steht unter der Federführung Russlands.

Herkunft und Geschichtliches

Der Zentralasiatische Owtscharka ist ein in Deutschland relativ unbekannter Hund. Ursprünglich findet er seine Verbreitung in den zentralasiatischen Republiken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Afghanistan, Turkmenistan und der Mongolei. Im Ural und auch in Sibirien ist der Zentralasiatische Owtscharka kein Unbekannter. Durch dieses enorme Verbreitungsgebiet ist die Vielfalt der einzelnen Schläge dieser Rasse bedingt.

Die Zucht turkmenischer Alabay-Hunde ist seit 2025 in der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit registriert.<ref>The art of breeding Turkmen alabay. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2025, abgerufen am 21. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Beschreibung

Die heute gezüchteten Hunde sind meist Mischtypen aus verschiedenen Schlägen. Wie bei dem Kaukasischen Owtscharka gibt es leichte, wendige, agile Hunde aus den Steppengebieten sowie die massigeren Hunde aus den Bergregionen. Durch eine gut entwickelte Unterwolle und verschiedene Längen des Deckfells sind die Hunde den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen Zentralasiens bestens angepasst.

Wesen

Der Zentralasiatische Owtscharka ist von ruhigem Temperament, sehr selbstsicher und trifft seine Entscheidungen selbständig. Er bleibt selbst bei Bedrohung ruhig und gelassen. Wie alle Herdenschutzhunde zeichnen ihn besonders sein Mut und seine hohe Territorialität aus.

Verwendung

Der Zentralasiatische Owtscharka ist ein Herdenschutzhund, er wird noch heute in seinen Herkunftsgebieten zur Arbeit eingesetzt und begleitet die Hirten bei ihren Wanderungen durch die Steppen.

In Deutschland befindet sich die gezielte Zucht dieser Rasse erst in den Anfängen.

Rechtslage

Der Zentralasiatische Owtscharka steht im Schweizer Kanton Tessin auf der Rasseliste der potentiell gefährlichen Hunderassen, die Haltung ist dort bewilligungspflichtig.

Weitere Namen

Durch das große Verbreitungsgebiet gibt es verschiedene andere Bezeichnungen für den Zentralasiatischen Owtscharka, z. B.:<ref>Zentralasiatischer Owtscharka – Unter vielen Namen bekannt. In: zooplus.de, abgerufen am 1. Januar 2021.</ref>

  • Akbai (Weißer Hund)
  • Alabai, Alabay
  • Djence Sheri (Löwenrasse)
  • Djence Palangi (Tigerrasse)
  • Karages (Schwarzauge)
  • Coban Kopek (Hirten-/Herdenhund)
  • Kurt Kopek (Wolfshund)
  • Pamirhunde
  • Sage Koochi (Nomadenhund)
  • Sage Rama (Schafherdenhund)

Weblinks

Commons: Zentralasiatischer Owtscharka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />