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Zeitdehngrenze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Zeitdehngrenze (Formelzeichen <math>R_p</math>) wird diejenige Spannung bezeichnet, die bei einer vorher festgelegten Temperatur und Beanspruchungsdauer zu einer bestimmten plastischen Dehnung führt.

Wie beim Zugversuch wird das Formelzeichen R verwendet. Der Index <math>_p</math> für plastisch wird ergänzt durch die Parameter des Versuchs:

  • den relativen Wert der plastischen Dehnung
  • die Dauer der Beanspruchung
  • die Temperatur.

Zum Beispiel wird die Zeitdehngrenze, die bei 12.000 Stunden Dauer, 600 °C und einer daraus resultierenden plastischen Dehnung von 0,1 % ermittelt wurde, bezeichnet durch das Kürzel <math>R_{p \; 0,1/12000/600}</math>.