Zeche Merklingsbank
| Zeche Merklingsbank | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | ||||||
| Andere Namen | Zeche Mercklingsbank Zeche Merchlingsbank | |||||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | ||||||
| Beschäftigte | bis zu 11 | |||||
| Betriebsbeginn | 1739 | |||||
| Betriebsende | 1813 | |||||
| Nachfolgenutzung | Zeche Louisenglück | |||||
| Geförderte Rohstoffe | ||||||
| Abbau von | Steinkohle | |||||
| Geographische Lage | ||||||
| Koordinaten | 51° 25′ 36,5″ N, 7° 19′ 30,9″ O
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| Standort | Bommern | |||||
| Gemeinde | Witten | |||||
| Kreis (NUTS3) | Ennepe-Ruhr-Kreis | |||||
| Land | Land Nordrhein-Westfalen | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Revier | Ruhrrevier | |||||
Die Zeche Merklingsbank ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Bommern. Das Bergwerk war auch unter den Namen Zeche Mercklingsbank und Zeche Merchlingsbank bekannt. Irrtümlich wurde das Bergwerk auch als Zeche Mecklingsbank bezeichnet. Das Bergwerk befand sich etwa 200 Meter östlich vom Schloss Steinhausen, westlich vom heutigen Lindenweg.<ref name="Quelle 1" /> Das Bergwerk befand sich etwa 20 Meter unterhalb der Zeche Steinhardtsbank.<ref name="Quelle 3" />
Geschichte
Die Anfänge
Am 21. Mai des Jahres 1732 wurde das Längenfeld Merklingsbank verliehen.<ref name="Quelle 1" /> Das Längenfeld befand sich im Bereich zwischen dem Muttental und dem Ruhrtal. Das hier vorhandene Flöz war das Flöz Kreftenscheer, das eine Mächtigkeit von 1,8 Metern incl. 50 Zentimeter Zwischenmittel hatte.<ref name="Quelle 3" /> Nach der Verleihung lag das Bergwerk lange Zeit still.<ref name="Quelle 1" /> Im Jahr 1738 wurde Gerhard Peter Merklingshaus vom preußischen Bergamt mit dem Grubenfeld belehnt.<ref name="Quelle 3" /> Ab dem Jahr 1739 ging das Bergwerk in Betrieb. Der Stollen wurde etwa 20 Meter vom Südflügel der Zeche Braunschweig aufgefahren. In den Jahren 1754 und 1755 wurde das Bergwerk aufgrund von Absatzmangel in Fristen gelegt.<ref name="Quelle 1" /> Im Jahr 1755 verkauften die Erben von Gerhard Peter Merklingshaus die Hälfte ihres Bergwerkseigentums an Johann Caspar Hundeicker.<ref name="Quelle 3" /> Gemäß den Aufzeichnungen des Amtes Wetter waren im Jahr 1755 Mercklingshaus und Hundeicker als Gewerken eingetragen.<ref name="Quelle 2" />
Der weitere Betrieb
Im Jahr 1757 wurde das Bergwerk wieder in Betrieb genommen. Im Jahr 1787 wurde das Bergwerk in der Niemeyerschen Karte eingetragen.<ref name="Quelle 1" /> Im Jahr 1796 wurden von elf Bergleuten<ref name="Quelle 3" /> 44.407 Ringel über den Stollen im Muttental gefördert.<ref name="Quelle 1" /> Die geförderten Kohlen wurden zum Teil ins Bergische Land transportiert.<ref name="Quelle 3" /> Ab dem Jahr 1800 war das Bergwerk für mehrere Jahre in Betrieb.<ref name="Quelle 1" /> Im Jahr 1804 ließen die Gewerken einen Schiebeweg durch das Muttental bis zur Ruhr bauen. An dem Bau dieses Schiebeweges beteiligten sich auch weitere Bergwerke. Durch den Schiebeweg war es dann möglich, die geförderten Kohlen mit Karren zur Ruhr zu transportieren. Aufgrund von Kauf und durch Erbschaften war die Zahl der Mitglieder der Gewerkschaft seit dem Jahr 1755 stetig gewachsen. Gewerken waren nun die Familien Hueck, Küper, Wünnenberg, Gethman und Berger.<ref name="Quelle 3" /> Das Bergwerk war bis zum Jahr 1810 in Betrieb. Im Juni des Jahres 1813 wurde die Zeche Merklingsbank stillgelegt. In der Zeit vom 30. Januar bis zum 14. April des Jahres 1821 konsolidierte das Bergwerk mit weiteren Bergwerken zur Zeche Louisenglück.<ref name="Quelle 1" />
Einzelnachweise
<references> <ref name="Quelle 1">Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005. (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum 144) 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.</ref> <ref name="Quelle 2">Gustav Adolf Wüstenfeld: Schlebuscher Revier Bergbau in Wetter. Gustav Adolf Wüstenfeld-Verlag, Wetter-Wengern 1983, ISBN 3-922014-05-4.</ref> <ref name="Quelle 3">Gerhard Koetter (Hrsg.): Bergbau im Muttental. 1. Auflage, Druckstatt Wöhrle, Witten 2001, ISBN 3-00-008659-5.</ref>
</references>