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Zahlungsverbot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Zahlungsverbot ist ein durch Gesetz oder staatlichen Hoheitsakt an einen bestimmten Schuldner ausgesprochenes Verbot, Zahlungen zu leisten.

Allgemeines

Alle Fälle des Zahlungsverbots betreffen die wirtschaftliche Krise eines Schuldners und zwingen ihn, sämtliche Zahlungen aus seinem noch vorhandenen Vermögen an sich oder Dritte (Gläubiger) zu unterlassen. Hiermit ist ein frühzeitiger Gläubigerschutz verbunden, um die Rechte der Gläubiger nicht zu schmälern.

Arten

Es gibt gesellschaftsrechtliche Zahlungsverbote und Verbote aus staatlichem Hoheitsakt, die sich ebenfalls aus dem Gesetz ergeben.

International

Die internationale Ebene eines Zahlungsverbots kann Teil eines Moratoriums sein. Hierbei verbietet ein Staat seinen Einwohnern und den Unternehmen in diesem Staat, Zahlungen an das Ausland zu leisten oder macht derartige Zahlungen, insbesondere in Fremdwährung, von seiner Genehmigung abhängig. Das Zahlungsverbot ist das Hauptinstrument eines Transferstopps insbesondere bei Staaten mit knappen Währungsreserven.

Einzelnachweise

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