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Zürcher Kinderbuchpreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Zürcher Kinderbuchpreis wird seit 2017 von der Stäheli Books AG<ref>Impressum der Stäheli Books AG, online unter lesestoff.ch</ref> in der Nachfolge des zuvor vom Kinderbuchladen Zürich<ref>Kinderbuchladen in Zürich, auf kinderbuchladen.ch</ref> ausgelobten Kinder- und Jugendbuchpreises La vache qui lit (1976–2001)<ref name=":1" /> erneut vergeben.<ref name=":1">Zürcher Kinderbuchpreis 2019, lesestoff.ch, abgerufen am 20. Dezember 2019</ref> (Der französische Name des Vorgängerpreises La vache qui lit (dt.: „die Kuh, die liest“) war eine Abwandlung des Markennamens La vache qui rit (dt.: „die Kuh, die lacht“) eines bekannten französischen Streichkäses, das mutmaßlich wiederum selbst eine Abwandlung des Romantitels L’Homme qui rit (dt.: Der lachende Mann, auch Die lachende Maske oder Der Mann mit dem Lachen) des französischen Schriftstellers Victor Hugo ist.)

Ausgezeichnet werden mit dem Zürcher Kinderbuchpreis „neue Kinderbücher, die sich an Kinder im Grundschulalter richten“.<ref>Nach 16 Jahren Pause: Zürcher Kinderbuchpreis wird neu aufgelegt auf boersenblatt.net, 24. August 2017, abgerufen am 25. August 2017</ref> Dotiert ist der Preis mit 5000 Schweizer Franken. 2021 wurde der Preis COVID-19-bedingt nicht vergeben,<ref>Kein Zürcher Kinderbuchpreis 2021, boersenblatt.net, erschienen und abgerufen am 16. Februar 2021</ref> und auch für die Folgejahre wurden bislang noch keine Preisträger genannt.

Preisverleihungen

La vache qui lit

Jahr Autor/in Titel des Werks
1977 Hans Christian Kirsch<ref name="kürschner1988">Liste der Preisträgerinnen und Preisträger 1977 bis 1986 in Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 60. Jg. 1988. De Gruyter, Berlin/New York 1988, S. 1620; doi:10.1515/9783112418147-038.</ref>

(Künstlername: Frederik Hetmann)

Lorcan zieht in den Krieg
1978 Beat Brechbühl<ref name="kürschner1988" />
1979 Irina Korschunow<ref name="kürschner1988" />


1980 Peter Härtling<ref name="kürschner1988" /> Ben liebt Anna

Sofie macht Geschichten

1981 Gudrun Pausewang

Mirjam Pressler<ref name="kürschner1988" />

Ich habe Hunger – ich habe Durst

Stolperschritte

1982 Paul Maar

Willi Fährmann

Ursula Lehmann-Gugolz<ref name="kürschner1988" />

Anne will ein Zwilling werden


1983 Gudrun Pausewang<ref name="kürschner1988" />

Gudrun Mebs

Die letzten Kinder von Schewenborn

Birgit. Eine Geschichte vom Sterben

1984 Gudrun Mebs<ref name="kürschner1988" /> Sonntagskind
1985 Otti Pfeiffer

Ernst Nöstlinger

Klaus Kordon<ref name="kürschner1988" />

Nelly wartet auf den Frieden

Martin Wimmer und der totale Krieg

Die roten Matrosen

1986 Monika Hartig<ref name="kürschner1988" />
1987 Rafik Schami

Hedi Wyss

Eine Hand voller Sterne
1989 Inge Meyer-Dietrich<ref name="kürschner">Liste der Preisträgerinnen und Preisträger 1989 bis 2001 in Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 64. Jg. 2004/2005. Saur, Leipzig 2005, S. 1620; eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref> Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen
1990 Rolf Krenzer<ref name="kürschner" />

Christine Nöstlinger<ref name="kürschner" />

Michael Ende

Simone Klages



Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

1991 Klaus Kordon<ref name="kürschner" />

Susanne Fülscher

Paul Maar

Mit dem Rücken zur Wand

Schattenmonster

Kartoffelkäferzeiten

1992 Tilde Michels<ref name="kürschner" />

Monika Feth

Maria Tidl


Der Weg durch die Bilder

Es brennt in der Au

1993 Gudrun Pausewang<ref name="kürschner" />
1994 Ghazi Abdel-Qadir<ref name="kürschner" />
1995 Tilde Michels<ref name="kürschner" />

Sophie Brandes

Mirjam Pressler


Ein Baum für Mama

Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen

1996 Josef Holub<ref name="kürschner" />


1997 Josef Holub<ref name="kürschner" />

Anita Siegfried

1998 Sigrid Zeevaert<ref name="kürschner" />

Cornelia Funke

Ein Meer voller Sterne

Herr der Diebe

1999 Sheila Och<ref name="kürschner" /> (postum)
2000 Cornelia Funke<ref name="kürschner" />

Karen-Susan Fessel

Mirjam Pressler

Anita Siegfried


Ein Stern namens Mama

2001 Mirjam Pressler<ref name="kürschner" />

Zoran Drvenkar

Karen-Susan Fessel

Rudolf Herfurtner

Malka Mai


Steingesicht

Zürcher Kinderbuchpreis

Jahr Autor/in Titel des Werks
2017 Astrid Frank<ref>Neuauflage des Zürcher Kinderbuchpreises: Astrid Frank gewinnt mit "Enno Anders" auf boersenblatt.net, 25. September 2017, abgerufen am 26. September 2017</ref> Enno Anders
2018 Kirsten Boie<ref name=":0">Boie gewinnt Zürcher Kinderbuchpreis, boersenblatt.net, erschienen und abgerufen am 29. Oktober 2018</ref> Ein Sommer in Sommerby
2019 Lara Schützsack<ref name=":1" /> Sonne, Moon und Sterne
2020 Gina Mayer<ref name=":2">Der Zürcher Kinderbuchpreis 2020 geht an Gina Mayer, buchreport.de, 21. September 2020, abgerufen am 16. Februar 2021</ref> Das Internat der bösen Tiere – Die Prüfung

Weblinks

Einzelnachweise

<references />