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Younghi Pagh-Paan

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Younghi Pagh-Paan (* 30. November 1945 in Cheongju, Südkorea) ist eine südkoreanische Komponistin. Sie lebt in Bremen und Panicale, Italien.

Leben

Von 1965 bis 1972 studierte sie Komposition und Musikwissenschaft an der Staatlichen Universität Seoul. 1974 kam sie nach Deutschland und studierte bis 1979 an der Hochschule für Musik Freiburg Komposition bei Klaus Huber (ihrem Lebensgefährten),<ref name="taz">Younghi Pagh-Paan, Komponistin der Fremde, taz vom 28. Januar 2011.</ref> Analyse bei Brian Ferneyhough, Musiktheorie bei Peter Förtig und Klavier bei Edith Picht-Axenfeld.<ref name="goethe"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie (Memento vom 2. August 2021 im Internet Archive) auf der Website des Goethe-Instituts</ref>

Pagh-Paan legte sich ihren Künstlernamen in den 1970er Jahren zu, indem sie zu ihrem in Korea sehr häufig vorkommenden Familiennamen Pagh den Zusatz Paan (kor. 파안, Hanja {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ergänzte. Pa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) symbolisiert das Musikalische und bezieht sich auf das Musikinstrument Pipa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und an ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) auf das Planende, was zusammen die Komponistin widerspiegelt. Daneben gibt es dieselbe sinokoreanische Lesung paan auch bei den Hanja {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), was so viel wie „in lautes Gelächter ausbrechen“ bedeutet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Memento vom 7. Juni 2016 im Internet Archive), Nate vom 25. Juli 2011 (koreanisch).</ref>

In ihren Kompositionen versucht sie eine Verbindung von koreanischer Folklore und Avantgarde.

„...ohne Zweifel stehe ich erst am Anfang einer Entwicklung, deren Ufer ich noch nicht absehen kann. Ich möchte mich aber auf eines verlassen können: Dass ich keine Musik schreiben werde, die mich von dem entfernt, was mir als Wurzel unserer Kultur bis heute innewohnt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Younghi Pagh-Paan, 1983<ref>Younghi Pagh-Paan 1983 im Jahrbuch Neuland, zitiert nach: Angaben zu NIM für großes Orchester (1986/87)</ref>

International bekannt machte sie die Aufführung ihres Orchesterwerkes Sori bei den Donaueschinger Musiktagen 1980. Ab 1994 lehrte sie als Professorin für Komposition an der Hochschule für Künste Bremen, wo sie das Atelier Neue Musik gründete, das sie bis zu ihrer Emeritierung 2011 leitete.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie Younghi Pagh-Paan (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) auf BR-Klassik.</ref> Zur Emeritierung wurde ihr die Bremische Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Festtag für YPP und ihre Schüler (Memento vom 16. April 2011 im Internet Archive). Deutschlandfunk vom 16. April 2011.</ref>

Werke (Auswahl)

  • 1978/79 – NUN für Stimme, Schlagzeug und 18 Instrumente
  • 1980 – Sori für großes Orchester
  • 1984 – AA-GA I für Violoncello
  • 1987 – NIM für großes Orchester
  • 1995/96 – SOWON / Wunsch für Sopran und 10 Instrumente
  • 1996–1998 – NE MA-UM für Akkordeon und Rasseln
  • 2006 – Mondschatten, Kammermusiktheater
  • 2007 – Das Universum atmet, es wächst und schwindet für Orchester mit koreanischen traditionellen Instrumenten
  • 2011 – Hohes und tiefes Licht, Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester
  • 2015 – Gebete für Mezzosopran und Orgel
  • 2017 – Horizont auf hoher See für Streichquartett
  • 2018 – Uns dürstete für Klarinette, Altsaxophon und Schlagzeug
  • 2019 – Im Sternenlicht für Sextett (Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello)

Auszeichnungen

Schüler

Literatur

  • Gisela Gronemeyer: Den Knoten im eigenen Herzen auflösen. Ein Porträt der Koreanerin Younghi Pagh-Paan, in: MusikTexte 7, Dezember 1984, 11–15.
  • Jean-Noel von der Weid: Die Musik des 20. Jahrhunderts, Frankfurt am Main & Leipzig 2001, S. 434f. ISBN 3-458-17068-5
  • MusikTexte 119, Dezember 2008, 39–83 (Pagh-Paan-Themenschwerpunkt mit Beiträgen von Nicolas Schalz, Jin-Ah Kim, Max Nyffeler, Joachim Heintz, Martin Fahlenbock und Werkverzeichnis).
  • Yookyung Nho-von Blumröder: Das transparente Licht: Younghi Pagh-Paans Kompositionen (= Sinefonia. Band 30). Wolke, Hofheim 2021, ISBN 978-3-95593-030-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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