Zum Inhalt springen

Young-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Krankheitsbild Young-Syndrom ist durch die Kombination von chronischen Infektionen der Atemwege und verminderter Zeugungsfähigkeit beim Mann gekennzeichnet. Dieses Syndrom wurde von Donald Young 1970 zuerst beschrieben.<ref name="pmid5497459">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Krankheitsverlauf

Die Patienten fallen schon in ihrer Kindheit durch häufig wiederkehrende Entzündungen der Bronchien und Nasennebenhöhlen auf. Es besteht Husten mit Auswurf. Häufig lassen sich auch Bronchiektasen nachweisen. Die Ursache für die verminderter Zeugungsfähigkeit ist wahrscheinlich eine Eindickung des Spermiensekrets. Eine wichtige Differentialdiagnose ist die Zystische Fibrose.<ref name=" ISBN 3-540-92962-2">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Ursachen

Es wird vermutet, dass das Young-Syndrom autosomal rezessiv vererbt werden kann<ref>{{#ifeq: young syndrome | kurz | 279000 | Young syndrome. }}{{#ifeq: young syndrome | kurz | | In: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}. (englisch)}}</ref>. Allerdings konnten keine Fälle mehr bei Menschen, die nach 1955 geboren wurden, nachgewiesen werden.<ref name=" ISBN 3-540-92962-2" /> Man vermutet deshalb auch eine Schädigung durch Quecksilber oder durch andere Umweltfaktoren.<ref name="pmid8292944">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Therapie

Zur Fertilitätsbehandlung können Spermien entnommen und mittels intrazytoplasmatischer Spermieninjektion direkt in die Eizelle gegeben werden.<ref name=" ISBN 3-540-92962-2" />

Einzelnachweise

<references />