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Yasui Sōtarō

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Datei:Yasui Sotaro.jpg
Yasui im Jahr 1952

Yasui Sōtarō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 17. Mai 1888 in Kyōto; † 16. Dezember 1955 in Yugawara, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung.

Leben und Werk

Yasui war der Sohn eines Großhändlers von Wollprodukten in Kyoto. Er brach eine Ausbildung an der „Kyoto City Commercial School“ ab und begann seine künstlerische Ausbildung am privaten „Shōgoin Yōga Kenkyūjo“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Shōgoin-Forschungsinstitut für westliche Malerei“). Dann wechselte an die Kansai-Kunstakademie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kansai bijutsu-in), wo er einer der Schüler von Asai Chū und Kanokogi Takeshirō wurde. 1907 ging er nach Paris und studierte drei Jahre an der Académie Julian unter dem Historienmaler Jean-Paul Laurens. Seine Zeichnungen und Gemälde erhielten so viele Preise, dass man noch lange davon sprach. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 erkrankte Yasui und ging nach Japan zurück.

1905 schloss sich Yasui der Künstlervereinigung Nika-Kai an, die in einer Ausstellung 44 Gemälde von ihm zeigte, darunter „Gesicht einer Frau“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Onna no kao, 1912), „Frau mit schwarzen Haaren“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kuroki kami no onna; 1913), „Frau, die sich die Füße wäscht“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ashi o arau onna; 1913) und „Pfau und Frau“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kujaku to onna; 1914). Sein Werk war anregend für die japanischen Künstler, während er nun seinen Stil in der japanischen Umgebung suchte, was ihm schließlich 1929 mit dem Gemälde „Sitzende“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Zazō) gelang. Danach malte er eine ganz Folge von Porträts, Landschaften und Stillleben.

1935 wurde er Mitglied in der Kaiserlichen Akademie der Künste, worauf er die Hika-kai verließ. 1936 gründete Yasui zusammen mit anderen Künstlern die Künstlergruppe Issui-kai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref group=A>Eine für Japan typische Namensgebung: Man traf sich regelmäßig am ersten (一) Mittwoch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) des Monats.</ref>

In seine Porträts in den 30er Jahren versuchte er eine Balance zwischen Beobachtung und künstlerischen Deformation, wie das „Portrait Dr. T.“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), „Portrait Jin Rong“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) zeigen. Das gelang ihm schließlich mit dem „Portrait Fukai Eigo“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Fukai Eigo-shi zō; 1937). Seine Landschaften folgte einer ähnlichen Entwicklung, wie der Vergleich von „Lama-Tempel von Chengde“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shōtoku no rama-byō; 1937) mit den Kamikōchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))-Landschaften zeigen.

1944 wurde Yasui als „Künstler am Kaiserhof“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Teishitsu gigei-in) ausgezeichnet und zum Lehrer an der „Tokyo bijutsu gakkō“ ernannt. So blieb er auch aktiv in der Ausbildung junger Künstler. In seinen letzten Jahren zog er sich zurück nach Yugawara in der Präfektur Kanagawa, wo er inmitten der Natur seinen Stil weiter vereinfachte. 1952 wurde er mit dem Kulturorden ausgezeichnet.

Posthum wurde einer Sammlung seiner Schriften unter dem Titel „Mit den Augen eines Künstlers“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Gaka no me) veröffentlicht.

Würdigung

Anfänglich stand Yasuis Werk unter dem Einfluss von Gustave Courbet und später auch unter dem von Cézanne. Nachdem er in seine Heimat zurückgekehrt war, malte er zwar weiter im westlichen Stil, befreite sich aber vom Einfluss der französischen Malerei und entwickelte seine eigene Bildsprache. Yasui erlangte vor allem für seine Porträts Bekanntheit.<ref name="Sanat Ansiklopedisi">Yem Yayin (Yapi-Endüstri Merkezi Yayinlari) (Hrsg.): Eczacibaşi Sanat Ansiklopedisi. (deutsch: Ezacibaşi Kunstenzyklopädie.) 3. Auflage. 1997, ISBN 975-7438-54-5, S. 1926. (türkisch)</ref>

Bilder

Anmerkungen

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Einzelnachweise

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Literatur

  • Japan Foundation (Hrsg.): Japanische Malerei im westlichen Stil, 19. und 20. Jahrhundert. Ausstellungskatalog, Köln, 1985.
  • Tazawa, Yutaka: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3.
  • Tomiyama, Hideo: Yasui Sotaro In: Gendai Nihon Bijutsu Zenshu, Band 10. Shueisha, 1972.

Weblinks

Commons: Yasui Sotaro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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