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Yang Jia (Mörder)

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Yang Jia (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 27. August 1980<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lawyers Talks About Yang Jia.] Sina.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. November 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>; † 26. November 2008 in Schanghai) war ein chinesischer Bürger, der hingerichtet wurde, weil er in Shanghai sechs Polizisten erstochen hatte.

Der Fall um Yang erregte die Aufmerksamkeit der internationalen Medien wegen des öffentlich bekundeten Zuspruchs, der ihm in China zuteilwurde. Der im Exil lebende Schriftsteller Ma Jian sagte, Yang sei „eine Art Nationalheld“ geworden.<ref name="Guardian">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, The Guardian, 8. August 2008. Abgerufen am 27. August 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Hintergrund

Yang, ein arbeitsloser 28-jähriger Bürger von Peking,<ref name="Telegraph">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Daily Telegraph, 27. August 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> der als Einzelgänger beschrieben wird,<ref name="AFP-Nov26"/> wurde Berichten zufolge von der Polizei in Shanghai im Oktober 2007 festgenommen, da der Verdacht bestand, dass sein Fahrrad gestohlen war. Er bewies, dass er es gemietet hatte, wurde aber nach eigenen Angaben auf der Wache misshandelt.<ref name="Telegraph"/> Er verlangte daraufhin von der Polizei erfolglos, das zuzugeben.<ref name="Telegraph"/>

Morde

Den chinesischen Behörden und Medien zufolge zündete Yang Jia acht Molotow-Cocktails am Haupteingang des Polizeihauptquartiers in Zhabei, einem Vorort von Shanghai um ungefähr 9.40 Uhr morgens am 1. Juli 2008 – dem Jahrestag der Gründung der Chinesischen Kommunistischen Partei.<ref name="Telegraph"/> Der Wachmann Gu Jianming versuchte Yang aufzuhalten und wurde von ihm verletzt. Danach stürmte Yang in das Gebäude und stach wahllos neun unbewaffnete Polizisten nieder, vier im Warteraum und fünf weitere auf dem Weg in den 20. Stock, bevor die Polizei ihn überwältigen konnte.

Sechs Polizisten erlitten Stichwunden in Brust, Lunge, Leber, Knie und im Genick und verbluteten. Neben dem Messer und den Molotow-Cocktails hatte Yang einen Hammer, eine Staubmaske und Tränengas-Spray bei sich.<ref>Chinese Ministry of Public Security sends condolence to five policemen killed, CCTV.com (July 2, 2008)</ref><ref>Toll from stabbing rampage rises, Herald Sun (July 2, 2008)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Man attacks Shanghai police station killing five International Herald Tribune (Memento vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive) (July 1, 2008)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Man who killed 6 city cops gets death penalty, Shanghai Daily (Memento vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive), 2. September 2008</ref>

Laut Todesurteil hat Yang seine Taten im Erdgeschoss des Polizeigebäudes um 9 Uhr 40 begonnen, um 9 Uhr 45 wurde er im 20. Stock des Gebäudes festgenommen. In etwa fünf Minuten soll er also sechs Menschen mit dem Messer im Erdgeschoss und auf mehreren weiteren Stockwerken schwere Wunden zugefügt und getötet, weitere verletzt haben und dazwischen die Treppe bis ins 20. Stockwerk hochgestürmt sein. Vier der Getöteten wurden mit je um die zehn Messerstichen verletzt, Yang Jia müsste in diesen fünf Minuten also mit ihnen gekämpft haben – war aber selber bei seiner Festnahme unverletzt. Die Videoaufnahme der Taten im Erdgeschoss zeigt einen maskierten Täter, überdies eine Zeit, die nach 9 Uhr 45 liegt. Aus diesen und weiteren Unstimmigkeiten der im Gerichtsverfahren verwandten Beweise ergibt sich die Möglichkeit, dass Yang Jia diese Taten gar nicht begangen hat. Wang Rongfen hat diese Unstimmigkeiten mit Sorgfalt zusammengestellt und 2011 im Netz veröffentlicht,<ref>公、检、法、辩,合谋构陷--杨佳案剖析 (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte und Verteidiger in Kollusion zur Verdrehung des Sachverhalts - Analyse des Falls Yang Jia</ref>

Gerichtsverhandlung und Hinrichtung

Die Gerichtsverhandlung um Yang wurde wegen der Olympischen Sommerspiele 2008 vertagt.<ref name="AP">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Associated Press, 27. August 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Am 27. August 2008 wurde Yang nach einer einstündigen<ref name="Daily">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Shanghai Daily, 2. September 2008. Abgerufen am 1. September 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Verhandlung am Shanghaier mittleren Volksgericht Nr. 2 verurteilt.<ref name="Telegraph"/> Vier Tage später verkündete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, das Gericht habe ihn des vorsätzlichen Mordes für schuldig befunden und er sei wie erwartet zum Tode verurteilt worden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, BBC News, 1. September 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref name="Telegraph"/>

Das Todesurteil gegen Yang wurde am 20. Oktober 2008 in einer Berufungs-Verhandlung bestätigt.<ref name="AFP"/><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, BBC News, 20. Oktober 2008. Abgerufen am 30. Oktober 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Das Berufungsgericht entschied, dass Yang zurechnungsfähig gewesen sei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Killer 'of sound mind,' Shanghai court decides, Shanghai Daily (Memento vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive), 14. August 2008</ref>

Am 21. November 2008 bestätigte das oberste Volksgericht das Todesurteil. Yang wurde am 26. November 2008 hingerichtet.<ref name="AFP-Nov26"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Medienöffentlichkeit und öffentliche Meinung in China

Yang genoss zuerst eine ungewöhnlich positive Berichterstattung in der staatlich kontrollierten chinesischen Presse. Die Beijing News zeigte auf, dass bei Yangs Anwalt Xie Youming eventuell ein Interessenkonflikt vorliege, da er auch als Berater für die Stadtteilverwaltung, die vorgesetzte Behörde der betroffenen Polizeistation, tätig sei.<ref name="AP"/> Southern Weekend veröffentlichte einen langen sympathisierenden Bericht, der eine ganze Seite in Anspruch nahm.<ref name="AP"/> Andere chinesische Zeitungen wiesen darauf hin, dass Yang Unrecht getan worden sei, und verlangten ein gerechtes Gerichtsverfahren.<ref name="AP"/> In der Woche vor dem Prozess ignorierten die Shanghaier Medien den Fall,<ref name="AP"/> und die chinesischen Behörden verschärften ihre Anstrengungen, die Internet-Berichterstattung über das Thema zu zensieren.<ref name="AP"/><ref name="Telegraph"/>

Auch wenn zuerst öffentlicher Unmut über die Morde herrschte,<ref name="AP"/> bemerkten die westlichen Medien, dass der Diskurs in chinesischen Internet-Foren und Blogs sehr mit Yang sympathisierte, wobei von vielen der Verdacht geäußert wurde, dass Yang kein gerechtes Verfahren erhalten werde und dass die Polizei ihre eigenen Übeltaten verdecken wolle.<ref name="AP"/> Der Daily Telegraph zitiert einen chinesischen Blogger, der Yangs „ausgeprägtes Rechtsempfinden“ lobte, und einen anderen, der ihn mit Wu Song, einem Helden der chinesischen Literatur, verglich.<ref name="Telegraph"/> Eine Nachricht auf Yangs MySpace-Seite lautete Berichten zufolge: „Du hast getan, was die meisten Leute tun wollen, aber nicht den Mut haben, zu tun.“<ref name="Telegraph"/>

Am 13. Oktober 2008 fand vor dem Gericht von Shanghai, in dem die Revisions-Verhandlung stattfand, eine öffentliche Protestkundgebung statt. Nach Agence France-Presse wurden ungefähr zwölf Demonstranten, die T-Shirts mit Yangs Gesicht trugen, gewaltsam von der Polizei festgenommen.<ref name="AFP">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Agence France-Presse, 12. Oktober 2008. Abgerufen am 30. Oktober 2008 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Nach seiner Hinrichtung wurde Yang weiterhin mit Posts im Internet gewürdigt. Agence France-Presse berichtet, dass sehr wenige Internet-Benutzer die Meinung vertraten, Yang verdiene sein Schicksal, und zitierten den folgenden Beitrag eines chinesischen Forum-Benutzers als typisch für viele: „Wenn du der Polizei ein Messer entgegenreckst, dann wird es so enden. Aber die chinesische Geschichte wird sich in alle Zeit an Yang Jias Namen erinnern.“<ref name="AFP-Nov26"/> Beim traditionellen Gedenkfest für die Verstorbenen Anfang April 2009 verhaftete die Polizei mehrere Personen in Peking, die versucht hatten, Yang Jias zu gedenken.<ref name="bbchongkong">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, BBC, 8. April 2009 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Einzelnachweise

<references />

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