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Yaşar Yakış

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Datei:Yaşar Yakış.jpg
Yaşar Yakış (2009)

Yaşar Yakış (* 1. August 1938<ref name="Biyografya">Yaşar Yakış. In: Biyografya. Abgerufen am 27. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> im Landkreis Akçakoca, Provinz Düzce; † 26. Juni 2024 in Ankara) war ein türkischer Diplomat, Politiker (AKP) und von November 2002 bis März 2003 Minister für Auswärtige Angelegenheiten.<ref Name="TBMM">Große Nationalversammlung der Türkei: Biografie des Abgeordneten Yaşar Yakış abgerufen am 18. Juli 2008</ref>

Yakış absolvierte die Fakultät für Politikwissenschaft an der Universität Ankara.<ref name="TBMM" /> Ab 1962 arbeitete er im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, unter anderem in den türkischen Vertretungen in Antwerpen und Lagos. Später absolvierte Yakış das NATO Defence College in Rom.<ref name="TBMM" /> Er war ständiger Vertreter bei der NATO und Staatssekretär der Botschaft in Damaskus.<ref name="TBMM" /> Yakış gründete das Koordinierungsbüro des Wirtschafts- und Handelsausschusses (İSEDAK) der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) im staatlichen Planungsinstitut und war dessen Präsident.<ref name="TBMM" />

Er war Botschafter in Riad (ab 1988) und Kairo (ab 1995).<ref name="TBMM" /> 1992 wurde er für die Förderung der Saudisch-Türkischen Beziehungen mit dem Saudischen Orden König Abdul Aziz ausgezeichnet.<ref name=":0">Menekse Tokyay: Former Turkish FM and Arab News columnist Yasar Yakis is no more. In: Arab News. 26. Juni 2024, abgerufen am 29. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Yaşar Yakış war von 1992 bis 1995 stellvertretender Staatssekretär für wirtschaftliche Angelegenheiten im türkischen Außenministerium.<ref name="TBMM" /> Von 1998 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2001 war er Ständiger Vertreter der Türkei bei den Vereinten Nationen (UN) in Wien.<ref name="Biyografya"/> Er veröffentlichte eine Vielzahl von Artikeln über Außenpolitik im In- und Ausland.<ref name="TBMM" />

2001 stieg Yaşar Yakış in die Politik ein und wurde Gründungsmitglied der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP),<ref name="TBMM" /> die er als Abgeordneter für die Provinz Düzce in der 22. und 23. Legislaturperiode der Großen Nationalversammlung der Türkei vertrat.<ref name="TBMM" /> Weiters war er in diesen beiden Legislaturperioden Mitglied der gemischten Kommission Türkei-EU sowie Präsident der EU-Anpassungskommission.<ref name="TBMM" /> In der 58. Regierung (Kabinett Gül) war er Minister für Auswärtige Angelegenheiten.<ref name="TBMM" /> Von 2012 bis 2014 war er am St Antony’s College der Universität Oxford tätig.<ref name=":0" />

Yaşar Yakış war verheiratet und Vater einer Tochter.<ref name=":0" /> Er sprach Französisch, Englisch und Arabisch.<ref name="TBMM" />

Auszeichnungen

  • Italien: Ordine della Stella della Solidarietà Italiana (Kommandeur) (vom Präsidenten Italiens)<ref name="TBMM" />
  • Saudi-Arabien: Abd-al-Aziz-Auszeichnung (von der saudi-arabischen Regierung)<ref name="TBMM" />

Einzelnachweise

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Ministerpräsident: Abdullah Gül

Stellvertretende Ministerpräsidenten und Staatsminister: Mehmet Ali Şahin | Ertuğrul Yalçınbayır | Abdüllatif Şener

Staatsminister: Mehmet Aydın | Beşir Atalay | Ali Babacan | Kürşad Tüzmen

Justizminister: Cemil Çiçek | Minister für Nationale Verteidigung: Mehmet Vecdi Gönül Minister für Innere Angelegenheiten: Abdülkadir Aksu | Minister für Auswärtige Angelegenheiten: Yaşar Yakış | Finanzminister: Kemal Unakıtan Minister für Nationale Bildung: Erkan Mumcu | Minister für Minister für Bauwesen und Besiedlung: Zeki Ergezen Gesundheitsminister: Recep Akdağ | Verkehrsminister: Binali Yıldırım | Minister für Landwirtschaft und Dorfangelegenheiten: Sami Güçlü Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit: Murat Başesgioğlu | Minister für Industrie und Handel: Ali Coşkun Minister für Energie und Naturschätze: Mehmet Hilmi Güler | Minister für Kultur und Tourismus: Hüseyin Çelik Minister für Umwelt: İmdat Sütlüoğlu | Minister für Wald: Osman Pepe

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