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Xiaomi

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Xiaomi
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colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Xiaomi logo (2021-).svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN KYG9830T1067
Gründung 6. April 2010
Sitz Haidian, Peking, Volksrepublik China
Leitung Lei Jun (CEO)
Lin Bin (President)
Mitarbeiterzahl 33.400 (2021)<ref name="ar">Annual Results 2021. (PDF; 741 kB) Abgerufen am 29. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Umsatz 280 Mrd. RMB (2022)<ref name="ar" />

(10,7 Mrd. Euro)

Branche Smartphones
Tabletcomputer
Smart Home
Website www.mi.com
Datei:Xiaomi Science and Technology Park (20220414090237).jpg
Hauptsitz von Xiaomi in Haidian, Peking
Datei:Xiaomi Store Portugal.jpg
Xiaomi-Ladengeschäft in Portugal

Xiaomi <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈɕjǎumì] <phonos file="Xiaomi pronunciation.ogg"></phonos> (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein chinesischer Hersteller von Unterhaltungselektronik. Das Unternehmen wurde 2010 von Lei Jun<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig New China-made smartphone unveiled as Chinese Internet firms eye domestic handset market.] xinhuanet.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> gegründet; Xiaomi ist (Apr. 2025) der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt.<ref>Smartphone-Hersteller – Marktanteile weltweit Q3 2022 | Statista Abgerufen am 9. Januar 2023.</ref>

Xiaomi rückte erstmals in den Blickpunkt der Mobilfunkbranche, als 2011 das Android-Smartphone Xiaomi Mi 1, ein günstiges High-End-Gerät, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: August 30, 2011, The Times of India, 30. August 2011. Abgerufen am 18. Oktober 2011 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Microblog insights.] China Daily, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Außerdem wurde mit MIUI eine eigene Benutzeroberfläche für Android entwickelt. Seit 2017 sind Produkte von Xiaomi in einigen europäischen Ländern verfügbar.<ref name="connect.de">Gabriele Fischl: Xiaomi kommt offiziell nach Deutschland. Abgerufen am 31. August 2020.</ref>

Geschichte

Die im April 2010 gegründete Xiaomi Corporation ist ein Smartphone-Hersteller, der sich auf günstige High-End-Smartphones und die Entwicklung von MIUI konzentriert. Der Kern des Unternehmens besteht aus Smartphones, IoT, der MIUI-Android-Firmware und Miliao.

Der Firmenname Xiaomi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bedeutet Kolbenhirse, wobei sich der chinesische Begriff aus den Schriftzeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „klein“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Reis“ zusammensetzt. CEO Lei Jun wies darauf hin, dass es mehr Bedeutungen als nur „Hirse und Reis“ gebe. Mittlerweile bezeichnet sich die Firma häufig schlicht als Mi, abgeleitet von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Reis“. Das umgedrehte Mi-Logo stellt das chinesische Wort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) dar, was bedeutet, dass Xiaomi sich um seine Kunden kümmert.

Xiaomi wird von Mitgründer Lei Jun geleitet, der auch der Hauptinvestor ist. Zu den weiteren Gründern gehörten Lin Bin, Li Wanqiang, Zhou Guangping, Huang Jiangji, Liu De und Hong Feng, die Vizepräsidenten des Unternehmens sind.

Im ersten Halbjahr 2012 erzielte Xiaomi etwa 810 Millionen Euro Umsatz.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Billionaire tech entrepreneur who’s exploiting the geeks.] Irish Times, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2013 verkaufte das Unternehmen 17 Millionen Smartphones und stand in einem starken Wachstum. Im ersten Quartal des Jahres 2014 wurden 11 Millionen Smartphones verkauft. Seit Ende 2016 ist Xiaomi in China der viertgrößte Smartphone-Hersteller.<ref name="androidmag" /> In Indien war Xiaomi laut einem Bericht auf dealdoktor.de im Mai 2018 die Nummer 1 bei verkauften Smartphones und hatte Samsung auf den zweiten Platz verdrängt. Das eigene Betriebssystem MIUI hatte zu dieser Zeit über 300 Mio. User weltweit. Xiaomi investierte unter anderem in das Unternehmen Ninebot, das im Jahr 2015 das amerikanische Unternehmen Segway aufkaufte.<ref>Xiaomi Infografik – Beeindruckende Statistiken zum chinesischen Online-Startup. DealDoktor, 11. Mai 2018, abgerufen am 28. Mai 2018.</ref>

Im August 2013 wechselte der Vizepräsident von Googles Android-Sparte Hugo Barra zu Xiaomi. Er sollte für die internationale Entwicklung und strategische Partnerschaften zuständig sein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Android-Vize wechselt von Google zu Xiaomi.] golem.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. September 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dieser verließ Xiaomi und China im Februar 2017 wieder und ist seit April 2017 als „VP of VR“ bei Facebook im Silicon Valley angestellt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hugo Barra verlässt Xiaomi und kehrt ins Silicon Valley zurück.] zdnet.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Dezember 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Frühling 2014 führte Xiaomi die Marke „Redmi“ ein, die sich auf Mid-End- und Low-End-Smartphones spezialisiert hat. 2014 war Xiaomi einer der Investoren für die Gründung des Unternehmens Xiaoyi, das im Ausland unter dem Namen Yi Technology firmiert und verschiedene Kameras entwickelt.<ref>Christoph Jehle: YI M1: Chinesischer Action-Cam-Hersteller bringt spiegellose Systemkamera. heise.de vom 20. September 2016, abgerufen am 12. Juli 2017.</ref> Im Jahr 2017 eröffneten in Minsk (Juni) und Athen (Oktober) die ersten offiziellen Mi Stores in Europa.<ref>В Минске открылся первый официальный магазин Xiaomi «Mi Store». In: Аргументы и Факты Беларусь. 19. Juni 2017 (aif.by [abgerufen am 27. Oktober 2017]).</ref><ref>Xiaomi in Europa? – Xiaomi Store eröffnet in Athen – Techniktest-Online. In: Techniktest-Online. 8. Oktober 2017 (techniktest-online.de [abgerufen am 24. Oktober 2017]).</ref> Das chinesische Unternehmen konzentrierte sich im Jahr 2017 noch auf den heimischen sowie den indischen Markt, expandiert jedoch zunehmend in Europa mit eigenen Läden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bereitet Xiaomi mit Nokias Patenten die globale Expansion vor?] chinahandys.net, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Dezember 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Mai 2018 eröffnete erstmals im deutschsprachigen Raum ein Mi Store in der Shopping City Süd Nähe Wien, wobei dieser von einem in Österreich ansässigen Distributor geführt wird.<ref>Alles um zehn Euro: Details zum Xiaomi Flash Sale. In: futurezone.at, 25. Mai 2018, abgerufen am 28. Mai 2018.</ref> Seit 2019 ist Xiaomi auch in Deutschland vertreten.<ref name="connect.de"/>

Seit 9. Juli 2018 ist die Xiaomi-Aktie an der Hong Kong Stock Exchange notiert. Der Börsengang erbrachte dem Unternehmen 4,72 Milliarden US-Dollar, deutlich weniger als erwartet worden war.<ref>Wirtschaftswoche: IPO in Hongkong: Chinas Smartphonekonzern Xiaomi legt enttäuschendes Börsendebüt hin. Abgerufen am 24. Juli 2019.</ref> Im Sommer 2018 führte Xiaomi die Marken BlackShark für Gaming- und Pocophone für High-End-Smartphones ein, während das erste Pocophone, genannt F1, dem Xiaomi Mi 8 sehr ähnlich ist.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Xiaomi BlackShark Testbericht.] chinahandys.net, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. November 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Xiaomi Pocophone F1 Testbericht.] chinahandys.net, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. November 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Januar 2019 kündigte Xiaomi an, Redmi als eigenständige Marke zu führen.<ref>Ivan Mehta: Xiaomi turns its Redmi budget phone label into a sub-brand. 3. Januar 2019, abgerufen am 28. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 1. September 2021 wurde das Elektroauto-Tochterunternehmen Xiaomi Automobile gegründet.

Im April 2026 existieren in Deutschland drei offizielle Xiaomi Stores an den Standorten Essen, Frankfurt am Main und Köln.<ref>Xiaomi-Geschäft in Ihrer Nähe. In: mi.com. Xiaomi, abgerufen am 5. April 2026.</ref>

Produkte & Geschäftsfelder

Unterhaltungs- & Verbraucherelektronik

Smartphones

  • Smartphones der Xiaomi-Reihe In der Xiaomi-Hauptreihe erscheinen unter anderem die Smartphones im Mittelklasse- bis Flaggschiffbereich. Daneben gibt es in der Xiaomi-Hauptreihe noch mehrere Untergruppen: Xiaomi Note für Smartphones der Mittelklasse mit guter Kamera, Xiaomi Mix für besondere Smartphones mit der neuesten Technik und einem progressiveren Design und Xiaomi A für Smartphones mit Android One. Bis 2021 hieß die Xiaomi-Hauptreihe Mi-Reihe.
  • Smartphones der Redmi-Reihe Unter der Untermarke Redmi verkauft Xiaomi hauptsächlich Einsteiger- und Mittelklassesmartphones.
  • Smartphones von Poco Unter der Untermarke Poco verkauft Xiaomi hauptsächlich Einsteiger- und Mittelklassesmartphones.

Notebooks

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Lifestyle-Produkte

  • Smartwatches
  • Activity Tracker
  • Kopfhörer

Smart Home

Datei:Mi Robot Vacuum.jpeg
Mi Robot Vacuum

Der Robot Vacuum ist ein seit August 2016 erhältlicher Staubsaugerroboter von Xiaomi für den chinesischen Markt. Er hat zwölf Sensoren,<ref>Mi Robot Vacuum-Beschreibung der Sensoren www.techstage.de vom 16. Oktober 2016.</ref> unter anderem einen Laser-Distanz-Sensor, einen E-Kompass, mehrere Ultraschallsensoren, ein Gyroskop und einen Beschleunigungssensor, mit denen der Raum erfasst wird. Mithilfe dieser Sensoren wird Simultaneous Localization and Mapping (SLAM) durchgeführt, das sich sonst nur bei wesentlich teureren Saugrobotern findet.

Auf dem 34C3 wurde ein Hack des Staubsaugers präsentiert: mittels Firmware-Update konnte Root-Zugriff erlangt werden. Eine Analyse ergab, dass als Software am Staubsauger Ubuntu 14.04 LTS, das Player Project sowie eine angepasste Version der Android Debug Bridge zum Einsatz kommen.<ref>heise online: 34C3: Vernetzter Staubsauger-Roboter aus China gehackt. 28. Dezember 2017, abgerufen am 29. Dezember 2017.</ref><ref>CCC: Unleash your smart-home devices: Vacuum Cleaning Robot Hacking. 29. Dezember 2017, abgerufen am 29. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Xiaomi stellt auch die Roborock-Saug- und Wischroboter her. Dreame ist ein Tochterunternehmen, das ebenfalls Saugroboter verkauft.

Betriebssysteme

Xiaomi verwendet auf seinen Smartphones das Android-Betriebssystem. Dazu kommt noch die von Xiaomi entwickelte Benutzeroberfläche HyperOS (ehemals MIUI) zum Einsatz, diese Benutzeroberfläche kommt auch bei den Geräten der Redmi-Reihe und den Smartphones von Poco zum Einsatz. Xiaomi bietet, wie auch Samsung, Oneplus, und Honor vier Jahre Android Updates und fünf Jahre Sicherheitsupdates (HyperOS) an. Bei Notebooks verwendet Xiaomi als Betriebssystem Windows. Bei den Smartwatches und den Fitnessarmbändern kommt auch das hauseigene Betriebssystem HyperOS zum Einsatz.

Mobilität

PKW

E-Scooter

Mi Scooter, Segway und Ninebot.<ref>Matthias Sternkopf: Top 10: Der beste günstige E-Scooter im Test. In: heise.de. 26. Februar 2024, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref>

Kritik

Datenübertragungen nach China

Aufgrund der automatischen Übermittlung und des Sammelns personenbezogener Daten auf chinesische Server stand das Unternehmen wiederholt in der Kritik. 2014 wurde bekannt, dass Smartphones der Redmi-Note-Serie Daten wie Fotos, SMS und E-Mails senden, solange diese über WLAN verbunden sind. Der Benutzer wurde darüber nicht in Kenntnis gesetzt und konnte weder darüber entscheiden, ob er damit einverstanden ist, noch die Kommunikation zwischen bestimmten Servern deaktivieren.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig RedMi Note alleged to be sending photos and sms to China servers secretly?] ocworkbench.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Xiaomi bestätigte die Datenübertragungen und kündigte ein Update an, das dem Nutzer künftig die Wahl lasse, ob die Nutzung des Cloud-Messaging-Systems stattfindet.<ref>Xiaomi erklärt Ursache der heimlichen Datenübertragungen. Abgerufen am 11. Juni 2017.</ref> Das Update wurde im August 2014 veröffentlicht.<ref>Xiaomi macht Cloud-Messaging nach Kritik von F-Secure abschaltbar. Abgerufen am 11. Juni 2017.</ref>

2020 wurden erneut umfassende Datenübertragungen von Xiaomi-Smartphones an von Xiaomi gemietete Alibaba-Server in Russland und Singapur bekannt, darunter jede mit dem Browser des Betriebssystems besuchte Webseite, jede Suchanfrage (egal mit welcher Suchmaschine, selbst im Inkognito-Modus des Browsers), die vom Benutzer geöffneten Ordner, die betrachteten Bildschirme, die gesetzten Einstellungen und Kennungen. Xiaomi bestätigte, umfangreiche Daten über das Smartphone und dessen Nutzer zu sammeln.<ref>Tracking: Xiaomi verteidigt Überwachung von Smartphonenutzern. In: Golem.de. 3. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020.</ref><ref>Marlene Polywka: Spioniert Xiaomi wirklich seine Smartphone-Kunden aus? In: techbook.de. 4. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020.</ref>

Anfang Oktober 2021 wurde berichtet, dass das litauische Verteidigungsministerium davor warnt, Smartphones von Xiaomi zu nutzen, da Xiaomi selbst das Datensammeln von Google um das ca. 15-fache überträfe. Zudem senden die geprüften Modelle Nutzerdaten nach Asien, wobei persönliche Daten, wie zum Beispiel der Zugang zum Online-Banking oder auch Bewegungsdaten, nach außen dringen können. Des Weiteren verfügen die 5G-Geräte über eingebaute Zensurfunktionen, die jederzeit aus der Ferne aktiviert werden können.<ref>Epochtimes.de: Litauen über Xiaomi-Smartphones: „Werfen Sie sie so schnell wie möglich weg“ (abgerufen am 5. Oktober 2021).</ref><ref>Euractiv.com: Lithuania says throw away Chinese phones with censorship software (englisch, abgerufen am 5. Oktober 2021).</ref> Auch Taiwan behauptete 2022, dass das Xiaomi 10T-Smartphone über Filterlisten Zensur und Überwachung ausübe.<ref>Bernd Mewes: Taiwan: Zensur- und Überwachungsvorwürfe gegen Xiaomi. heise online, 9. Januar 2022, abgerufen am 10. Januar 2022.</ref>

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlichte 2022 das Ergebnis einer mehrmonatigen Untersuchung der Hard- und Software von Xiaomi-Handys. Dabei konnte das BSI keinerlei Hinweise darauf finden, dass die von Litauen und Taiwan aufgestellten Vorwürfe über Zensur und Überwachung zuträfen. Insbesondere konnte das BSI auch keine Übermittlung von Filterlisten, wie in den ursprünglichen taiwanischen Vorwürfen beschrieben, feststellen.<ref>Ronald Matta: BSI überprüft Xiaomi Smartphones und findet keine Hinweise auf Zensur und Überwachung. In: NotebookCheck. 14. Januar 2022, abgerufen am 15. Januar 2022.</ref>

Lizenzverletzungen

Da Xiaomi keine Quellcodes für den in den Produkten verwendeten Linux-Kernel bereitstellte, verstieß der Hersteller gegen Lizenzbestimmungen (GPL). In einer Petition wurde die Herausgabe des Quellcodes für den Kernel und einige Teile der MIUI-Firmware gefordert. Im September 2013 kündigte Xiaomi die Veröffentlichung des Kernel-Quellcodes seiner Mi-Smartphones an.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mi Kernel will be opensourced.] miuiandroid.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Umgesetzt wurde dies im März 2015.<ref>Xiaomi Releases Kernel Sources. 31. März 2015, abgerufen am 3. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Umweltverschmutzung

Bei dem 2017 von Greenpeace veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht zum Thema Smartphones, Laptops und Tablets bekam Xiaomi die schlechteste Bewertung (F), dies setzt sich aus der Umweltfreundlichkeit des verwendeten Stroms (F), der Wiederverwendbarkeit der Materialien (und ob diese bereits einmal recycelt worden sind) (F), dem Einsatz von gefährlichen Chemikalien (F) und der Reparierbarkeit zusammen.<ref>Greenpeace-Umweltranking: Es gibt fast nur Verlierer. 18. Oktober 2017, abgerufen am 30. August 2020.</ref>

Literatur

  • Mark J. Greeven, George S. Yip, Wei Wei: Pioneers, Hidden Champions, Changemakers, and Underdogs. Lessons from China's Innovators. MIT Press, Cambridge, MA 2023, ISBN 978-0-262-54789-5.
  • P. K. Jayadevan: Xiaomi. How a Startup Disrupted the Market and Created a Cult Following. HarperBusiness, 2021, ISBN 978-93-9032705-8.
  • Li Wanqiang: The Xiaomi Way Customer Engagement Strategies That Built One of the Largest Smartphone Companies in the World. McGraw Hill, New York City 2016, ISBN 978-1-259-58454-1.
  • LexInnova Technologies (Hrsg.): Xiaomi Patent Portfolio Analysis. Houston 2014.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Xiaomi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="androidmag"> Die 10 größten Smartphone-Hersteller. androidmag.de, 30. Dezember 2016, abgerufen am 11. Juni 2017.</ref> </references>

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