Wörnitzhofen
Wörnitzhofen Markt Weiltingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68)&title=W%C3%B6rnitzhofen 49° 3′ N, 10° 27′ O
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dim=10000 | globe= | name=Wörnitzhofen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 437 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,13 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 68 (2016)<ref name="Einwohner">Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). (PDF; 12,3 MB) S. 32, abgerufen am 16. September 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 91744 | |||||
| Vorwahl: | 09853 | |||||
Wörnitzhofen ist ein Gemeindeteil des Marktes Weiltingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Wörnitzhofen hat eine Fläche von 2,130 km². Sie ist in 190 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11212,58 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Wörnitzhofen (093679). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 24. September 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am linken Ufer der Wörnitz dem Ort Weiltingen gegenüber und ist von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Nordwesten wird die Flur Moorfeld genannt (dort befindet sich auch ein Baum, der als Naturdenkmal geschützt ist), im Norden das Sandfeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2385 bei Ruffenhofen (1,5 km nordöstlich) bzw. nach Neumühle (2 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Wörnitzhofen war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom oettingen-spielbergischen Oberamt Aufkirchen beansprucht. Die Reichsstadt Dinkelsbühl wollte sie auf ihren Gütern geltend machen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft war strittig zwischen dem Kastenamt Wassertrüdingen und dem Oberamt Aufkirchen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wörnitzhofen 16 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Kastenamt Wassertrüdingen (1 Wirtschaft, 1 Gütlein), das Oberamt Aufkirchen (1 Sölde), das württembergische Oberamt Weiltingen (1 Hof, 2 Halbhöfe, 5 Söldengüter, 1 Tropfhaus), die Reichsstadt Dinkelsbühl (Reichsalmosenpflege: 1 Halbhof; Spital: 1 Hof) und das Deutschordische Obervogtamt Oettingen (1 Hof, 1 Sölde).<ref name="N478">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 478.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Werschhofen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 385 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 6, Sp. 175).</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N586">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 586.</ref>
1806 kam Wörnitzhofen an das Königreich Bayern. Infolge des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Wittelshofen zugewiesen. 1813 kam der Ort an die Ruralgemeinde Untermichelbach. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Wörnitzhofen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 30 (Digitalisat).</ref> Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Dinkelsbühl und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Dinkelsbühl (1919 in Finanzamt Dinkelsbühl umbenannt, seit 1973 Finanzamt Ansbach). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene Bezirksamt Dinkelsbühl (1939 in Landkreis Dinkelsbühl umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag beim im gleichen Jahr gebildeten Stadt- und Landgericht Dinkelsbühl (1879 in das Amtsgericht Dinkelsbühl umgewandelt, seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ansbach).<ref name="N586"/> Die Gemeinde 1964 hatte eine Gebietsfläche von 2,230 km².<ref name="OV 1961"/>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Wörnitzhofen am 1. Januar 1971 in den Markt Weiltingen eingegliedert.<ref> </ref><ref>Weiltingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Bodendenkmäler
In der Gemarkung Wörnitzhofen gibt es fünf Bodendenkmäler.<ref>Denkmalliste für Weiltingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannis (Aufkirchen) gepfarrt,<ref name="N478"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Peter (Weiltingen) zuständig.<ref name="OV 1861"/> Die Katholiken sind nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Werschhofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 175 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Wöhrschhofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 964 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Weiltingens Ortsteile > Wörnitzhofen. In: weiltingen.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Wörnitzhofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Wörnitzhofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
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- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Geographie (Weiltingen)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1970
- Ort an der Wörnitz
- Gemarkung im Landkreis Ansbach