Zum Inhalt springen

Women’s Flat Track Derby Association

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Women’s Flat Track Derby Association
Gegründet 2004
Gründungsort Raleigh, North Carolina, USA
Präsidentin Deadeye (Bay Area Derby)<ref>WFTDA Board of Directors auf resources.wftda.org (2021), abgerufen am 2. September 2021 (englisch).</ref>
Vereine 453 Vollmitglieder (2021)<ref name="members">WFTDA-Mitgliederliste auf wftda.com, abgerufen am 2. September 2021 (englisch).</ref>
Verbandssitz Raleigh, North Carolina, USA
Offizielle Sprache(n) Englisch
Website wftda.com

Die Women’s Flat Track Derby Association (kurz: WFTDA) ist ein internationaler Sportverband für weibliche Roller-Derby-Vereine bzw. -Ligen. Der Verband ist in Raleigh, North Carolina als gemeinnützige Organisation eingetragen. Laut ihrer Satzung fördert die WFTDA „den Sport des Frauen-Flat-Track-Roller-Derby durch Unterstützung der Entwicklung von Athletik, Sportsgeist und Wohlwollen seiner Mitgliedsvereine“<ref name="mission"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WFTDA Mission Statement auf wftda.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wftda.com, abgerufen am 11. August 2015 (englisch).</ref> und ihr Leitsatz lautet „von den Skatern für die Skater“.<ref name="mission"/> Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist, dass jede Mitgliedsorganisation, egal von welcher Rechtsform oder Struktur, mehrheitlich unter Leitung und im Besitz von Sportlerinnen ist.

Geschichte

Die Organisation wurde 2004 als United Leagues Council (ULC) gegründet. 2005 kamen zwanzig Flat-Track-Roller-Derby-Ligen zum ersten ULC-Treffen in Chicago zusammen, um die Prinzipien, Standards und Ziele des Sportverbandes auszuarbeiten. Durch einen ihrer Beschlüsse wurde die ULC im November 2005 in Women’s Flat Track Derby Association umbenannt.<ref name="history"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WFTDA History auf wftda.com (Memento vom 10. Oktober 2011 im Internet Archive), abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref> Im September 2007 wurde die WFTDA als Mitglied in den Dachverband USA Roller Sports (USARS) aufgenommen und entsandte Delegierte in den Vorstand (USARS Board of Directors).<ref>WFTDA joins USA Rollersports as a Class V national organization, abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref> Seit 2008 ermöglicht die WFTDA ihren Mitgliedern Zugang zu Unfall- und Haftpflichtversicherungen.<ref name="history"/>

2009 wurde mit Montreal Roller Derby aus Kanada die erste außerhalb der USA angesiedelte Roller-Derby-Liga Vollmitglied der WFTDA<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Historique de Montreal Roller Derby (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mtlrollerderby.com, abgerufen am 21. Juli 2015 (französisch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />englisch (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mtlrollerderby.com).</ref>, und 2012 wurde mit Bear City Roller Derby aus Berlin die erste kontinentaleuropäische Liga Vollmitglied.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WFTDA Welcomes 14 New Member Leagues (Memento vom 18. Mai 2016 im Internet Archive), abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref>

Mitglieder

Die derzeit 453 Vollmitglieder des Verbandes (Stand 2021)<ref name="members"/> sind in Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Island, Irland, Japan, Kanada, Kolumbien, in den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Peru, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Südafrika, Tschechien und in den USA angesiedelt.

Regionen

Anfänglich hatte die WFTDA ausschließlich US-amerikanische Mitglieder, die in die zwei Regionen East und West (mit Trennlinie am Mississippi River) aufgeteilt wurden. 2009 stellte der stark gewachsene und nunmehr international agierende Verband den Betrieb auf vier Regionen um, die für Vereine bzw. Ligen aus aller Welt offen sind.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />About WFTDA Playoffs and Championships auf wftda.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wftda.com, abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref> 2015 verteilten sie sich folgendermaßen:

Divisions

WFTDA Mitglieder werden neunmal pro Jahr gerankt, um sie schließlich in Divisions (Spielklassen) einzuteilen. Sie müssen im Jahr mindestens drei offizielle Spiele gegen gleichwertige Gegner spielen, um am Ende einer Wettbewerbssaison im Jahresranking zu erscheinen.<ref name="rankings"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WFTDA-Rankings auf wftda.com (Memento vom 20. März 2013 im Internet Archive), abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref> Die 40 besten Vereine/Ligen spielen in der Division 1 (D1), die nächstbesten 60 in der Division 2 (D2) und alle übrigen in der Division 3 (D3).

In der D1 spielten 2015 neben 35 US-amerikanischen Teams drei kanadische, ein englisches und ein australisches.

Play-off-Turniere und Championship

Im Herbst finden in den vier Regionen Playoff-Turniere statt. Die WFTDA-Mitglieder müssen in den vorangegangenen Monaten des Jahres mindestens drei offizielle Spiele gegen gleichwertige Gegner gespielt und ihre sonstigen Spielauflagen erfüllt haben, um auf die Turnierliste zu kommen.<ref name="rankings"/> Die Teams aus D1 und D2 treten in getrennten Ausscheiden an. Aus den zehn besten Teams jeder Region (und Division) werden die drei stärksten ermittelt. Diese treten im Anschluss beim WFTDA Championship Turnier gegen die Gewinner der jeweils anderen drei Regionen an, um das beste Team der Association (Weltmeister) zu ermitteln.

Gewinner der Championships (D1)

Jahr Liga ansässig in
2006 Texas Rollergirls Austin (Texas), USA
2007 Kansas City Roller Warriors Kansas City, USA
2008 Gotham Girls Roller Derby New York City, USA
2009 Oly Rollers Olympia (Washington), USA
2010 Rocky Mountain Rollergirls Denver (Colorado), USA
2011 Gotham Girls Roller Derby New York City, USA
2012 Gotham Girls Roller Derby New York City, USA
2013 Gotham Girls Roller Derby New York City, USA
2014 Gotham Girls Roller Derby New York City, USA
2015 Rose City Rollers Portland (Oregon), USA
2016 Rose City Rollers Portland (Oregon), USA
2017 Victorian Roller Derby League Melbourne, Australien
2018 Rose City Rollers Portland (Oregon), USA
2019 Rose City Rollers Portland (Oregon), USA
2020 — <ref>International WFTDA Championships 2020 gecancelt aufgrund der COVID-19-Pandemie, siehe: COVID-19 Update (18. Mai 2020), abgerufen am 2. September 2021 (englisch).</ref>

Hydra Trophy

Seit 2008 erhält der Gewinner der Championships die Hydra Trophy. In fünf (von seither sieben) Championships holte Gotham Girls Roller Derby den stählernen Rollschuh nach New York City.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WFTDA-Championships auf wftda.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wftda.com, abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref> Der Pokal ist benannt nach der Skaterin Hydra (aka Jennifer Wilson), die eine Mitbegründerin des ULC und die erste Präsidentin der WFTDA (2005–2007) war.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hydra Trophy auf wftda.com (Memento vom 14. November 2010 im Internet Archive) (mit Bild des Pokals), abgerufen am 21. Juli 2015 (englisch).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />