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Wolodymyr Sydorenko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wolodmyr Sydorenko Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Wolodymyr Petrowytsch Sydorenko
Geburtstag 23. September 1976
Geburtsort Enerhodar
Nationalität UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Gewichtsklasse Bantamgewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,63 m
Reichweite 1,65 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 27
Siege 22
K.-o.-Siege 7
Niederlagen 3
Unentschieden 2
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 0 × Bronzemedaille
Olympische Spiele
Bronze 2000 Sydney Fliegengewicht
Weltmeisterschaften
Silber 2001 Belfast Fliegengewicht
Europameisterschaften
Gold 2000 Tampere Fliegengewicht
Gold 1998 Minsk Fliegengewicht

Wolodymyr Petrowytsch Sydorenko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 23. September 1976 in Enerhodar, Oblast Saporischschja, Ukrainische SSR) ist ein ehemaliger ukrainischer Profiboxer. Er war von Februar 2005 bis Mai 2008 Weltmeister der World Boxing Association (WBA) im Bantamgewicht.

Er ist der Zwillingsbruder des Boxers Walerij Sydorenko, der bei den Olympischen Sommerspielen 2000 einen 7. Platz im Halbfliegengewicht erreichte.

Amateurkarriere

Sydorenko boxte als Amateur im Fliegengewicht. Er gewann die Militärweltspiele 1995 in Rom<ref>World Military Games 1995</ref>, sowie die Militär-Weltmeisterschaften 1997 in San Antonio<ref>CISM Championships 1997</ref> und 1998 in Warendorf.<ref>CISM Championships 1998</ref>

Zudem gewann er die Europameisterschaften 1998 in Minsk<ref>European Championships 1998</ref> und 2000 in Tampere.<ref>European Championships 2000</ref>

Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney siegte er gegen Daniel de León, Omar Narváez und Andrzej Rżany, ehe er im Halbfinale mit 11:14 gegen den späteren Goldmedaillengewinner Wijan Ponlid unterlag und mit einer olympischen Bronzemedaille ausschied.<ref>Olympic Games 2000</ref>

Bei der Weltmeisterschaft 2001 in Belfast besiegte er unter anderem Maikro Romero, Wardan Sakarjan und Georgi Balakschin, ehe er im Finale gegen Jérôme Thomas verlor und Vize-Weltmeister wurde.<ref>World Championships 2001</ref>

Profikarriere

Sydorenko wurde 2001 Profi beim Hamburger Boxstall Universum Box-Promotion, trainiert wurde er unter anderem von Michael Timm.<ref>Bei Zeuge: Michael Timm wieder offiziell Profitrainer</ref><ref>Sidorenko: "Ich bin sehr stolz"</ref>

Von November 2001 bis 2005 gewann er jeden seiner 16 Kämpfe, darunter im Oktober 2004 in Rostock einen WBA-Titelausscheidungskampf gegen Leo Gámez.<ref>Sidorenko feiert K.o.-Sieg und darf zum ersten Mal um Weltmeistertitel boxen</ref>

Im Oktober 2004 beendete der WBA-Weltmeister im Bantamgewicht, Johnny Bredahl, seine Karriere, weshalb dessen Titel vakant wurde. Zum Kampf um den besitzlosen Gürtel wurden daraufhin Sydorenko und der mexikanische WBA-Interim-Weltmeister Julio Zarate bestimmt. Dabei gewann Sydorenko am 26. Februar 2005 in Hamburg einstimmig nach Punkten.<ref>Wladimir Sidorenko vs. Julio Zarate</ref>

Im Anschluss konnte Sydorenko den Titel sechsmal verteidigen, darunter zweimal durch ein Unentschieden gegen Ricardo Córdoba<ref>Wladimir Sidorenko vs. Ricardo Cordoba (1st meeting)</ref><ref>Volodymyr Sydorenko vs. Ricardo Cordoba (2nd meeting)</ref>, sowie durch einen Punktsieg gegen Poonsawat Kratingdaenggym.<ref>Wladimir Sidorenko vs. Poonsawat Kratingdaenggym</ref>

Am 31. Mai 2008 verlor er den WBA-Titel in Düsseldorf durch eine Punktniederlage an Anselmo Moreno aus Panama<ref>Moreno upsets Sidorenko to win WBA 118-pound strap</ref> und verlor auch den direkten Rückkampf am 2. Mai 2009 in Bremen.<ref>Anselmo Moreno vs. Wladimir Sidorenko (2nd meeting)</ref> Nach dieser Niederlage gab Sydorenko die Trennung von Universum bekannt und gab an, seine Karriere in den USA fortsetzen zu wollen.<ref>Sidorenko Emulates Dzinziruk: Leaves Universum</ref>

Nach einem Aufbausieg in Kiew bestritt er seinen nächsten und zugleich letzten Kampf am 4. Dezember 2010 im kalifornischen Anaheim und verlor dabei durch K. o. in der vierten Runde gegen Nonito Donaire.<ref>Nonito Donaire vs. Volodymyr Sydorenko</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />