Wolfgang Schrade
Vorlage:Hinweisbaustein Wolfgang Schrade (* 2. März 1924 in Hirschberg im Riesengebirge; † 6. Mai 2010) war ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Bundesmarine.
Leben
Schrade trat 1942 nach dem Abitur in die Kriegsmarine ein und wurde zum Marineoffizier ausgebildet. Nach der Ausbildung wurde er als Leutnant zur See auf den Schweren Kreuzer Prinz Eugen versetzt, auf dem er bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb.
Nach kurzer Kriegsgefangenschaft ließ er sich in Wilhelmshaven nieder und erlernte den Beruf eines Rundfunk- und Fernsehfachmanns, in dem er eine Gesellen-, Meister- und kaufmännische Prüfung ablegte. Ab 1951 führte er einen eigenen Betrieb im Stadtteil Fedderwardergroden. Außerdem war er Fachlehrer für Radio- und Fernsehtechnik an der Gewerbeschule in Wilhelmshaven.
Im Januar 1958 trat Schrade als Oberleutnant zur See in die Bundesmarine ein. Als Kapitänleutnant war er im Januar/Februar 1962 erst Kommandant der Geier und von April 1962 bis August 1962 Kommandant der Kondor.<ref>Hans H. Hildebrand: Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien: ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart. Band 7. Koehler, Herford 1983, ISBN 3-7822-0267-8, S. 38.</ref> Als Kapitän zur See war er von März 1974 bis 1977 Leiter des Referats 3 im Führungsstab der Streitkräfte in Bonn.<ref>Hans H. Hildebrand: Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien: ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart. Band 7. Koehler, Herford 1983, ISBN 3-7822-0267-8, S. 148.</ref> Ab April 1980 war er als Flottillenadmiral Leiter der Abteilung I im Marineamt in Wilhelmshaven und zugleich Admiral der Offizier- und Unteroffizierausbildung der Marine.<ref>Hans H. Hildebrand: Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien: ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart. Band 7. Koehler, Herford 1983, ISBN 3-7822-0267-8, S. 164.</ref> Am 31. März 1984 trat er aus dieser Position in den Ruhestand.<ref>Marine-Rundschau. E. S. Mittler., 1983, ISBN 3-7637-4901-2, S. 572.</ref>
Danach blieb er seiner Wahlheimat Wilhelmshaven treu und beteiligte sich als Mitautor an dem 1986 durch die Wilhelmshavener Zeitung herausgegebenen Wilhelmshavener Heimatlexikon, bei dem er die Sachgebiete Marine und Geophysik bearbeitete.
Schrade lebte zuletzt in Hooksiel. Er starb am 6. Mai 2010 im Alter von 86 Jahren und wurde am 12. Mai 2010 in Pakens bestattet.<ref>Wilhelmshavener Zeitung vom 8. Mai 2010.</ref>
Auszeichnungen
- Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Literatur
- Werner Brune (Hrsg.): Wilhelmshavener Heimatlexikon, Band 1–3. Brune, Wilhelmshaven 1986–1987; Bd. 3 S. 571.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schrade, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Bundesmarine |
| GEBURTSDATUM | 2. März 1924 |
| GEBURTSORT | Hirschberg im Riesengebirge |
| STERBEDATUM | 6. Mai 2010 |
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- Militärperson (Kriegsmarine der Wehrmacht)
- Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr)
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Schnellboot-Kommandant (Marine der Bundeswehr)
- Person (Wilhelmshaven)
- Person (Jelenia Góra)
- Deutscher
- Geboren 1924
- Gestorben 2010
- Mann