Wolfgang Sörgel
Vorlage:Hinweisbaustein Wolfgang Sörgel (* 29. September 1931 in Berlin; † 6. Juli 2010 in Dresden<ref>Schauspielhaus trauert um langjähriges Ensemblemitglied auf Freiepresse.de (abgerufen am 11. Juli 2010)</ref>) war ein deutscher Schauspieler.
Leben
Wolfgang Sörgel machte an der Vaganten Bühne Berlin seine ersten Erfahrungen mit dem Beruf des Schauspielers. Seine weiteren beruflichen Stationen waren das Deutsche Theater Berlin und das Kinder- und Jugendtheater Halle. Er gehörte ab 1962 zum Ensemble des Schauspielhauses Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Im Jahr 1991 wechselte er an das Staatsschauspiel Dresden, dem er bis 2006 angehörte. Sörgel war auch in Fernseh- und Hörspielproduktionen vertreten und trat regelmäßig bei Lesungen auf.
Seine letzte Rolle hatte Sörgel 2008 in der Produktion „Trivial“ im Societaetstheater Dresden.<ref>Karin Großmann: Kauz mit Herz und Witz. in: Sächsische Zeitung vom 13. Juli 2010</ref><ref>norton.commander.productions: Wolfgang Sörgel als Dogge in TRIVIAL, 2008.</ref>
Theaterrollen (Auswahl)
- 1978: John Millington Synge – Der Held der westlichen Welt, Rolle: James Flaherty (Schauspielhaus Chemnitz)
- 1993: William Shakespeare – Was ihr wollt, Rolle: Feste (Staatsschauspiel Dresden)
- 1999: William Shakespeare – Macbeth, Rollen: Duncan, Mörder 2 und Siward (Staatsschauspiel Dresden)
- 2001: William Shakespeare – Der Widerspenstigen Zähmung, Rolle: Diener des Petruchio (Staatsschauspiel Dresden)
- 2007: Johann Wolfgang Goethe – Faust II, Rolle: Philemon (Staatsschauspiel Dresden)<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />theaterportal.de: Erstfaust in Goethes „Faust II“ im Dresdner Schauspielhaus ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Filmografie
- 1953: Das kleine und das große Glück
- 1954: Das geheimnisvolle Wrack
- 1969/1977: Die seltsame Reise des Alois Fingerlein (Theateraufzeichnung)
- 1973: Stülpner-Legende (Fernsehfilm)
- 1978: Der Held der westlichen Welt (Studioaufzeichnung)
- 1980: Armer Ritter (Theateraufzeichnung)
- 1982: Ein Bild von einem Mann (Fernsehfilm)
- 1986: Kalter Engel (Fernsehfilm)
- 1986: Polizeiruf 110: Ein großes Talent (Fernsehfilm)
- 1986: Startfieber
- 1987: Polizeiruf 110: Explosion
- 1989: Die gläserne Fackel (Fernsehfilm)
- 1990: Polizeiruf 110: Abgründe
- 1992: Karl May (Fernsehfilm)
- 2000: Voll Gurke
- 2003: NeuFundLand
- 2003: Die Frau des Architekten<ref>Kino.de: Die Frau des Architekten (2003)</ref>
Hörspiele
- 1970: Ruth Herrfurth: Schellfischaugen (Privatdetektiv Dumpreys) – Regie: Walter Niklaus (Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1977: Hans Bräunlich: Inspektor Bradley und der Zufall (Inspektor Bradley) – Regie: Walter Niklaus (Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1991: Erich Loest: Ich habe noch nie Champagner getrunken – Regie: Klaus Zippel (Monolog – Sachsenradio / Norddeutscher Rundfunk)
- 1993: Tankred Dorst: Merlin oder das wüste Land (Sir Kay) – Regie: Walter Adler (Hörspiel – MDR)
- 1994: John B. Keane: The Field – Regie: Robert Matejka (Hörspiel – MDR)
- 2002: Samuel Shem: House of God – Regie: Norbert Schaeffer (Hörspiel – MDR)
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Wolfgang Sörgel Porträtfoto
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sörgel, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 29. September 1931 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 6. Juli 2010 |
| STERBEORT | Dresden |
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