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Wolfgang Jungnickel

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Wolfgang Jungnickel (* 30. April 1928 in Bernau bei Berlin; † 8. November 2024<ref>Traueranzeige von Dr. Wolfgang Jungnickel. In: Bestattung Watzlawik. Abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein deutscher Politiker (FDP, CDU, FDP), unter anderem als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

Jungnickel studierte von 1946 bis 1952 an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin Veterinärmedizin. Er wurde 1952 an der Freien Universität Berlin zum Dr. med. vet. promoviert. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent in freier Praxis wurde er 1964 Leiter des Veterinäramtes in Steglitz. Jungnickel heiratete. Aus seiner Ehe gingen drei Kinder hervor.

Als Student trat er der FDP bei und von 1955 bis 1977 war er Mitglied der CDU. Er wirkte für diese unter anderem als Kreisvorsitzender in Schöneberg. Jungnickel wurde 1971 ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt, dem er zunächst für CDU bis 1975 und erneut von 2001 bis 2006 angehörte. In der zweiten Amtsperiode war er der Alterspräsident des Abgeordnetenhauses. Zeitweilig war er kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Wolfgang Jungnickel trat 2002 aus Partei und Fraktion aus. Als Grund nannte er die mangelnde Distanzierung des Parteivorsitzenden Westerwelle von antisemitischen Äußerungen Jürgen Möllemanns.

Literatur

Einzelnachweise

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Adolf Wuschick (1946, 1948) | Wilhelm Laverrenz (1950) | Fritz Hausberg (1954) | Siegmund Weltlinger (1958, 1963) | Paul Kochan (1967) | Lothar Schulz (1971) | Ulrich Biel (1975) | Willi Oesterlein (1979) | Ursula Besser (1981) | Ernst-August Poritz (1985, 1989) | Klaus Franke (1990, 1995) | Peter Schuster (1999) | Wolfgang Jungnickel (2001) | Uwe Lehmann-Brauns (2006, 2011) | Bruni Wildenhein-Lauterbach (2016) | Kurt Wansner (2021)

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