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Wolfgang Haug

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Wolfgang Haug (* 1955) ist ein deutscher anarchistischer Verleger und Publizist. Er leitete den Trotzdem Verlag und war Herausgeber der anarchistischen Zeitschrift Schwarzer Faden.

Leben

Nach Staatsexamen in Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Tübingen arbeitete Haug als Journalist und Herausgeber von Büchern unter anderem für die taz, Literatur konkret in Hamburg, die Sammlung Luchterhand in Darmstadt, den Metzler Verlag in Stuttgart, das Emma Goldman Papers Project der University of Berkeley, die Zeitung Freedom in London, die StadtRevue in Köln, die historische Fachzeitschrift IWK in Berlin, die Zeitschrift EXIL in Frankfurt, die Schriften der Erich-Mühsam-Gesellschaft in Lübeck, die US-Zeitschrift Green Perspectives um Murray Bookchin oder die Londoner Zeitschrift Democracy & Nature um Takis Fotopoulos. 1978 gründete er den Trotzdem Verlag und 1980 wurde er Mitbegründer und Herausgeber des Schwarzen Fadens. Im Trotzdem-Verlag wurde die Zusammenarbeit mit Murray Bookchin, Janet Biehl, Augustin Souchy, Clara Thalmann, Noam Chomsky, Peter Paul Zahl, Dieter Nelles und Ulrich Klan bedeutsam.

2001 wandelte er mit 120 weiteren Genossenschaftsmitgliedern den Trotzdem Verlag in eine Genossenschaft um. Für inhaltlich als wichtig eingeschätzte Kleinstauflagen, die in der Genossenschaft keinen Platz finden konnten, gründete er die edition wahler. 2003 trat er als Vorstandsmitglied im Trotzdem Verlag zurück; der Verlagssitz ist seitdem Frankfurt am Main. Parallel zur Verlagsarbeit arbeitete er in diversen Firmen und als Lehrkraft für Englisch und Deutsch in verschiedenen Institutionen der Erwachsenenbildung, u. a. an der Ruhr-Universität Bochum.

Seit 2012 veröffentlicht er die Werke Augustin Souchys in der Edition AV, Lich. 2016 gab er bei Edition AV eine Gesamtausgabe zum Werk Oskar Kanehls heraus, 2020 veröffentlichte eine Biografie über Theodor Plievier. 2022 über Franz Pfemfert und Augustin Souchys Autobiografie Vorsicht Anarchist, 2025 Texte Otto Rühles.

Seit 2002 arbeitet er als Schulleiter für die Altenpflegeausbildung bei der Stadt Stuttgart, 2010 Mitarbeit am Rahmenlehrplan des Landes Baden-Württemberg für die praktische Ausbildung in der Altenpflege; ab 2009 konzipierte er für Menschen mit Migrationshintergrund die Pflegeausbildung mit Deutsch bis B2 als Modellversuch, 2011 beteiligte sich Baden-Württemberg mit dem Stuttgarter Modellversuch an der Umschulung vietnamesischer Krankenpfleger zu Altenpflegern, ab 2014 wurde der Modellversuch für ganz Baden-Württemberg zu einer neuen zweijährigen Helferausbildung mit Deutsch B2, in die auch Flüchtlinge einsteigen konnten. Seit 2019 arbeitete er an der Pflegeschule des Oberlinhauses in Freudenstadt als Schulleiter für die Migrationskurse, für Fort- und Weiterbildungen und die Akquise von Pflegeschülern aus Vietnam und Indien durch direkte Kontakte zu Kooperationspartnern (Sprachschulen und Krankenpflegeschulen), um die Kosten von Vermittlungsagenturen für die Auszubildenden zu vermeiden.

Werke

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  • Theodor Plievier: 7000 warten! Wiederentdeckte Broschüre von 1925; in: Ne znam, Buchzeitschrift, Nr. 14, Frühjahr 2023, Bodenburg 2023, ISBN 978-3-86841-307-6.
  • Der Leidensweg Erich Mühsams von seiner Verhaftung nach dem Reichstagsbrand bis zu seiner Ermordung im KZ Oranienburg, in: "Sich fügen heißt lügen". Erich Mühsam in Oranienburg, Edition AV, Bodenburg 2025, ISBN 978-3-86841-318-2.

Herausgeberschaft

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  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Erweiterte Neuauflage, Edition AV 2022, ISBN 978-3-86841-276-5.
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  • als Hrsg.: Otto Rühle: Sein Kampf gegen das autoritäre Denken und Handeln. 1. Auflage. Edition AV, Bodenburg 2025, ISBN 978-3-86841-311-3.

Interviews

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Weblinks

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