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Wohnhaus Ringstraße 16 (Radebeul)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das kleine Wohnhaus mit Einfriedung in der Ringstraße 16 des sächsischen Radebeul ist eines der typischen Gebäude eines Häuslers in der Lößnitz. Es liegt in Hanglage am Rand der Ortslage von Kötzschenbroda-Oberort.

Datei:Radebeul 2021 Wohnhaus Ringstraße 16 01.jpg
Wohnhaus Ringstraße 16

Beschreibung

Datei:13445-Radebeul-1911-Blick auf Lindenau-Brück & Sohn Kunstverlag.jpg
Wohnhaus 1911 gleich links der großen Lößnitzburg und oberhalb der Ringstraße
Datei:Radebeul 2021 Wohnhaus Ringstraße 16 04.jpg
Hanglage mit Bruchstein-Stützmauer

Der in Lindenau ansässige Maurer Friedrich August Menzel beantragte im August 1884, sich ein Haus bauen zu dürfen, was im November des Jahres genehmigt wurde. Der Baumeister F. A. Bernhard Große aus Kötzschenbroda entwarf und baute ihm ein eingeschossiges, geputztes Wohnhaus mit ziegelgedecktem Satteldach. Die Traufseite ist fünf Achsen lang, die Giebelseite zwei Achsen. Der Eingang ist mittig in einer Traufseite.

Im straßenseitigen Giebel befindet sich ein kleines, gekuppeltes Rundbogenfenster. Die Baurevision erfolgte im August 1885.

Zu dem nebst Einfriedung denkmalgeschützten<ref name="Denkmaldatenbank">Vorlage:Denkmaldatenbank des Landes Sachsen</ref> Gebäude gehören Sandsteinteile und Weinspaliere sowie zum Hang hin Bruchstein-Stützmauern.

Das Haus ist insbesondere sozialgeschichtlich von Bedeutung.<ref name="Denkmaldatenbank" />

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 7′ 14,5″ N, 13° 37′ 43,4″ O

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