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Wohn- und Geschäftshaus Ludwig Kraus

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Datei:Eckhaus Klosterstraße 68a, Ecke Oststraße in Düsseldorf, erbaut 1898, Architekt Peter Paul Fuchs, Bauherr Ludwig Kraus.jpg
Ansicht Haus Kraus
Datei:Düsseldorf, Blick in die Oststraße, rechts Wohn- und Geschäftshaus Ludwig Kraus Ecke Klosterstraße, rechts Franziskanerkloster.JPG
Oststraße, mit Kirche (links, hinten) und Haus Kraus mit markantem Eckturm (Mitte) und Franziskanerkloster (rechts)
Datei:Präge Wappen Ak Düsseldorf, Blick in die Oststraße, gelaufen 1901, Ecken bestoßen, sonst guter Zustand-Vorderseite.jpg
Postkarte, Vorderseite (1901)

Das Wohn- und Geschäftshaus Ludwig Kraus an der Klosterstraße 70 und 70a/Oststraße 60<ref>Bei Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 333 und S. 334, wird das Gebäude als „Eckhaus Klosterstraße Nr. 68a an der Oststraße“ beschrieben.</ref> in Düsseldorf-Stadtmitte wurde 1889<ref>Bei Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 333 und S. 334, wird als Baudatum das Jahr 1898 angegeben.</ref> für einen Ludwig Kraus nach Plänen des Architekten Peter Paul Fuchs errichtet und zeichnete sich laut Düsseldorfer Architekten und Ingenieurverein durch seine „malerisch aufgebauten“<ref name="AIV Kraus"/> Fassaden mit „Formen der deutschen Frührenaissance<ref name="AIV Kraus"/> und gotischen Einzelformen“<ref name="AIV Kraus">Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, Beschreibung auf S. 333 und S. 334, S. 336. [Abb. 435. Klosterstrasse 68a. Ansicht]</ref> aus. An der Stelle des beim großen Pfingstangriff vom 12. Juni 1943<ref>http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/gestern_heute/44_bilddokumentation.shtml</ref> zerstörten Hauses befindet sich ein Neubau.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bilderbuch-duesseldorf.de</ref>

Lage und Umgebung

Die Oststraße war noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts die östlichste Straße der Düsseldorfer Innenstadt. Ihr ursprünglicher Name lautete Petersstraße, mit zunehmender Bebauung erhielt sie jedoch den Namen Oststraße. Ab den 1930er Jahren wurde ein Teilstück Karl-Rudolf-Straße und das andere Teilstück Straße der SA genannt. Dieses Teilstück erhielt seinen alten Namen im Jahre 1945 zurück. Die Straße gilt heute „als eine der großen Nord-Süd-Verbindungsstraßen eine Adresse vornehmlich für Geschäfte, Büros und Verwaltungen.“<ref>Landeshauptstadt Düsseldorf – Die Oststraße</ref>

Die das Straßenbild beherrschende neogotische Kirche St. Mariae Empfängnis steht an der Hohenzollerstraße, etwas südlicher davon an der Kreuzung zur Immermannstraße befand sich bis 2017 die Klosterkirche St. Antonius des Franziskanerordens.

Geschichte

Das Eckgebäude Klosterstraße 70 und 70a/Oststraße 60 wurde 1889 für Ludwig Kraus (als Eigentümer) erbaut, so war es 1889 noch nicht fertiggestellt und daher unbewohnt.<ref>Adressbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf für 1889, Zweiter Theil, S. 135.</ref> Die Baukosten betrugen insgesamt 90.000 Mark, pro Kubikmeter umbauten Raums 22,5 Mark.<ref>Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, Beschreibung auf S. 333 und S. 334.</ref> Auch für die Jahre 1891, 1892, 1897, 1899 ist Ludwig Kraus als Eigentümer belegt.<ref>Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1891, Zweiter Theil, S. 509.</ref><ref>Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1892, Zweiter Theil, S. 540.</ref><ref>Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1897, Zweiter Theil, S. 771.</ref><ref>Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1899, Zweiter Theil, S. 807.</ref><ref>

</ref>

Im Jahre 1895 befand sich unter der Adresse Oststraße 60 die Herberge Gasthaus zur Heimath (Evangel.).<ref>A. Hofacker: Neuer illustrirter Führer durch Düsseldorf und Umgebung für Einheimische und Fremde, H. Michel, Düsseldorf 1895, S. 19</ref>

Architektur

Der Düsseldorfer Architekten und Ingenieurverein würdigte die Fassadengestaltung – „Für die malerisch aufgebauten Schauseiten sind die Formen der deutschen Frührenaissance zur Anwendung gekommen; die gotischen Einzelformen sollen den Einklang mit dem das Straßenbild beherrschenden nahen kirchlichen Bauwerke herbeiführen“<ref>Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, Beschreibung auf S. 333 und S. 334, S. 336. [Abb. 435. Klosterstrasse 68a. Ansicht]</ref> – sowie die Grundrisslösung<ref>Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 336. [Abb. 436. Klosterstrasse 68a. Erdgeschoss] [Abb. 537. Klosterstrasse 68a. Obergeschoss]</ref> des Hauses, das nach Entwürfen des Architekten Peter Paul Fuchs erbaut wurde und einen markanten Eckturm aufwies. Das Gebäude gehörte zu einer von dem Düsseldorfer Architekten und Ingenieurverein ausgewählten Gruppe von Geschäftsgebäuden, „die hinsichtlich Grundrissentwicklung oder Frontalausbildung ein besonderes Interesse in Anspruch nehmen, in gleicher Weise auch solche, die für die Entwicklung des Geschäftshauses in Düsseldorf von Bedeutung erscheinen.“<ref>Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 330.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 51° 13′ 29,6″ N, 6° 47′ 19,3″ O

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