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Wjatschaslau Kebitsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kyrillisch (Belarussisch)
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Łacinka: Viačasłaŭ Francavič Kiebič
Transl.: Vjačaslaŭ Francavič Kebič
Transkr.: Wjatschaslau Franzawitsch Kebitsch
Kyrillisch (Russisch)
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Transl.: Vjačeslav Francevič Kebič
Transkr.: Wjatscheslaw Franzewitsch Kebitsch
Datei:Вячеслав Францевич Кебич.jpg
Wjatschaslau Kebitsch (1991)

Wjatschaslau Franzawitsch Kebitsch (* 10. Juni 1936 in Koniuszewszczyzna, Polen; † 9. Dezember 2020<ref>Памёр першы прэм’ер-міністр Беларусі Вячаслаў Кебіч: каранавірус. Abgerufen am 9. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein belarussischer Politiker und der erste Premierminister des Landes.

Leben und Wirken

Kebitsch war von Beruf Maschineningenieur; seit 1978 war er Leitender Manager der Maschinenbaufirma S. M. Kirow in Minsk.

In der Periode der Perestrojka ging er in die Politik und war seit dem 7. April 1990 Vorsitzender des Ministerrates, ab 18. September 1991 mit dem Titel „Premierminister“. Am 8. Dezember 1991 unterschrieb er zusammen mit fünf anderen Funktionsträgern aus Russland, der Ukraine und Belarus das Gründungsdokument der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, die Belowescher Vereinbarungen. Das Amt des Premierministers bekleidete er bis zum 21. Juli 1994. Während seiner Amtszeit setzte sich Kebitsch für eine wirtschaftliche Eigenständigkeit der belarussischen Republik ein.<ref>Dietrich Beyrau, Rainer Lindner: Handbuch der Geschichte Weissrusslands. Vandenhoeck & Ruprecht, 2001, ISBN 978-3-525-36255-6, S. 181 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).</ref>

Bei der Präsidentschaftswahl vom 17. Juli 1994 unterlag Kebitsch Aljaksandr Lukaschenka. Obwohl Kebitsch im Vorfeld der Wahl landesweit als Sieger erwartet wurde, erreichte er im ersten Wahlgang deutlich weniger Stimmen als Lukaschenka (17,4 % gegen 45,1 %) und unterlag in der folgenden Stichwahl deutlich (80,1 % für Lukaschenka).<ref>Dietrich Beyrau, Rainer Lindner: Handbuch der Geschichte Weissrusslands. Vandenhoeck & Ruprecht, 2001, ISBN 978-3-525-36255-6, S. 187 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).</ref>

Das Wahlergebnis wurde insgesamt als Protestwahl und Ausdruck verlorenen Vertrauens in die Regierung von Kebitsch, besonders im Bezug auf die damalige Wirtschaftspolitik und -krise aufgefasst.<ref>Dieter Bingen, Kazimierz Wóycicki: Deutschland – Polen – Osteuropa: deutsche und polnische Vorüberlegungen zu einer gemeinsamen Ostpolitik der erweiterten Europäischen Union. Otto Harrassowitz Verlag, 2002, ISBN 978-3-447-04627-5, S. 183 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).</ref>

Einzelnachweise

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